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Into the Wild
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Into the Wild, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.08 Aus der Amazon.de-RedaktionSean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless' Alaska-Idylle zeigen - wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. --Sam Graham ProduktbeschreibungDer Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit: Atemberaubend verfilmte OSCAR-Preisträger SEAN PENN den Bestseller-Roman INTO THE WILD - IN DIE WILDNIS von JON KRAKAUER. INTO THE WILD ist ein modernes Abenteuer - brisant, aktuell und packend bis zum dramatischen Ende! Nach seinem Collegeabschluss entscheidet sich der 22-jährige Chris (herausragend: Emile Hirsch), seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Anstatt an der renommierten Harvard Universität sein Jurastudium zu absolvieren, spendet er alle Ersparnisse, verbrennt sein letztes Bargeld, zerschneidet Kreditkarten und Ausweise. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten - Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, erfährt menschliche Nähe, schließt Freundschaften. Doch es zieht ihn weiter, bis das Abenteuer in Alaska ein jähes Ende findet... Pressestimmen
5 Kundenrezensionen:Ein Wunderbarer Film! 5 von 5 Punkten"Into The Wild" ist bestimmt nicht für jeden etwas. Der Film ist ein Mix aus Drama und Abenteuer. Die Geschichte wird immer wieder in verschiedenen Zeiten erzählt. Einmal ist der Zuschauer fast am Ende, dann sieht man wieder einen Zwischenteil. Dazu erzählt seine Schwester (manchmal auch er selber) im Off immer wieder ein paar Geschichten über Ihre Kindheit/Jugend und dazu sieht man ab und zu ein paar Ausschnitte aus dieser Zeit. Die Musik Music for the Motion Picture Into The Wild ist einfach nur Gigantisch und passt zu jeder einzelnen Szene. Sehr gut hat mit das letzte Bild zum Schluss gefallen. Chris ist 22 Jahre alt und frisch mit dem College fertig. Er spendet sein ganzes Geld und ohne sich zu verabschieden will er nach Alaska gehen ohne Geld, Kreditkarten, Ausweise und unter dem Namen Alexander Supertramp. Auf der Reise trifft er immer wieder neue Menschen mit denen er etwas Zeit verbringt. Einmal ist es ein Bauer (Vince Vaughn), ein Hippie-Ehepaar (Catherine Kenner), ein Mädchen das sich in Chris verliebt (Kirsten Stewart singt auch im Film), u.v.m.. Nach langer Reise findet er Alaska und seinen "Magic-Bus".... Die DVD ist schön animiert und mit der tollen Musik von Eddie Vedder unterlegt. Als Extras sind ein paar Trailer (Der Nebel, P.S. Ich Liebe dich, u.s.w.) zu finden sowie ein paar Interviews mit Emile Hirsch, Sean Penn, Hal Holbrook, Jon Krakauer (Buchvorlage) und Eddie Vedder. Dazu gibt es noch ein paar TV-Spots und Kino-Trailer sowie ein sehr schönes Musikvideo, dass die schönsten Momente aus dem Film nochmal zeigt. Als Featurettes gibt es noch The Story, The Characters sowie The Experience. Die Laufzeit beträgt ca. 64 Minuten (die gesamten Extras). Selbstheilung und Selbstfindung mit Folgen 5 von 5 PunktenWieder mal ein überragendes Werk von Sean Penn. Ein gut recherchierter Tatsachenfilm: Ein Mensch der statt zum Psychologen, auf Reisen geht um seine gekränkte Seele zu heilen, mit sich selber und der (Um-)Welt ins reine zu kommen. Das ist nicht für jeden verständlich, aber eine Möglichkeit Frieden zu finden. Ich habe nicht das Empfinden, dass der Regisseur Mitleid schüren wollte. Das Ende spiegelt das reale Ende eines Menschen wieder. Ein junger Mensch der seinen Weg von Anfang an mit allen Konsequenzen beschritten und Verantwortung für sein Handeln, sein Leben übernommen hat. Keine Beschönigungen, kein Happy End. Das Leben außerhalb der gesellschaftlichen Bequemlichkeit ist hart und fordert seinen Tribut - es hätte auch ein gutes Ende nehmen können. Der Film regt zum Nachdenken an, ist, wie ich finde, sehr nachhaltig und sollte uns vielleicht auch noch mal vor Augen führen wie verletzbar menschliche Seelen sein können! Fantastisch- Film und Musik 5 von 5 PunktenIch habe den Film jetzt schon drei Mal gesehen uns bin fasziniert. Selten gibt es einen Film der das gewisse "ETWAS" hat. Into the Wild hat es und den Film muss man sich einfach ansehen. Nicht zu vergessen die Musik von Eddie Vedder, die genial ist. Viel Spaß bei Into the Wild... Angehender Klassiker 5 von 5 PunktenSean Penn - und das wissen wir nicht erst seit "The Assassination Of Richard Nixon" und/oder "Mystic River" - zählt zweifellos zu den talentiertesten Schauspielern unserer Zeit. Penn, der aus der missglückten Liaison mit Madonna scheinbar gestärkt hervorging, macht aber auch hinter der Kamera eine äußerst gute Figur. Sein Regie-Debüt feierte Hollywoods Parade-"Bad Boy" bereits 1991. Mit "The Indian Runner" gelang ihm ein schöner, in gleichem Maße aber auch unwahrscheinlich trauriger Film, der letztendlich gar manch einen hart gesottenen Cineasten zum Taschentuch greifen ließ. Dramen sind seit dieser Zeit sein unumstößliches Steckenpferd, in jedem Fall aber sein Lieblings-Metier. Jon Krakauers umjubelte Novelle "Into The Wild" (die sich mit dem Leben und dem mysteriösen Tod des echten Christopher McCandless, dessen Leiche 1992 in einem verlassenen Bus irgendwo in der weiten Wildnis Alaskas gefunden wurde) war dem guten Sean so gesehen auf den Leib geschneidert. Krakauers detaillierter Abenteur-Roman erzählt demnach die eigenwillige Geschichte des 22-jährigen Chris McCandless (großartig: Emile Hirsch u.a. "Alpha Dog"), einem College-Absolventen, dessen Leben vorgezeichnet zu sein schien. Noch vor dem Jura-Studium in Harvard - selbstredend ein Herzenswunsch seiner Eltern! - rebellierte der (einstige) Mustersohn und Vorzeige-Athlet des McCandless-Clans, indem er zum Entsetzen seiner Erzeuger seine ganzen Ersparnisse (immerhin rund 24 000,- harte US Dollar) wohltätigen Zwecken spendete, seine Kreditkarten und Ausweise zerschnitt und sich kurzerhand - mehr oder weniger mittellos - auf einen (von Penn in wunderschönen Bildern festgehaltenen) Abenteuer-Trip gen Alaska begab. Dort, in der tiefsten Wildnis angelangt, wollte der junge Mann zu sich selbst finden, sein bisheriges Leben rekapitulieren, sich mehr oder weniger neu erfinden. Auf seiner Reise quer durch die Vereinigten Staaten lernte der ruhelose Aussteiger, dessen tragische Geschichte irgendwie an die Abenteuer eines Jack London erinnert, die wahren Werte des Lebens, als da wären Freundschaft, Toleranz und menschliche Wärme kennen. "Into The Wild" ist ein dramaturgisch perfekt durchgestylter, emotionaler Film, der noch lange nachschwingt; ein Streifen, der viele Fragen aufwirft (ohne selbige lapidar zu beantworten) und das Roadmovie-Genre damit ohne Wenn und Aber bereichert. Die Oscar-Nominierungen kamen nicht von ungefähr - kurzum: Absolut sehenswert! GRANDIOSES KINOERLEBNIS!!! 5 von 5 PunktenLeute, kauft euch diesen Film. Selten so einen intensiven und mitreißenden Film gesehen. Einfach toll! Unglaubliche Bilder und eine gigantisch gute schauspielerische Leistung von Emile Hirsch. Ganz großes Kino.. |
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Der schmale Grat
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
ProduktbeschreibungDVD FSK 16 Komödie und Drama/ Fox. Aus der Amazon.de-RedaktionAls Der schmale Grat Ende 1998 in die Kinos kam, tauchte der zuvor lange spurlos verschwundene Regisseur Terrence Malick wieder aus der Versenkung auf. Malick, der rätselhafte Einsiedler, der sich nach seinem optisch packenden Meisterwerk In der Glut des Südens (1978) von der Bildfläche Hollywoods zurückzog, kehrte nach einer 20-jährigen Kaffeepause in den Regiestuhl zurück. Der Film, mit dem Malick sein Comeback vollzog, ist eine faszinierende Wahl: eine weit reichende Adaption des Weltkriegsromans Insel der Verdammten von James Jones (der 1964 bereits schon einmal verfilmt wurde). Der Kampf um die Insel Guadalcanal gab Malick die Gelegenheit, nichts Geringeres als das Wesen des Lebens, des Todes, Gottes und des Muts zu untersuchen. All diejenigen, die einen herkömmlichen Kriegsfilm erwarten, seien hiermit gewarnt: Malick zeigt, dass er sehr wohl in der Lage ist, eine spannende Action-Sequenz zu inszenieren, aber er kann genauso gut ins rein Philosophische abschweifen -- oder einfach die Kamera bei den ersten Gehversuchen eines eben geschlüpften tropischen Vogels oder dem düsteren Lauern eines Krokodils verweilen lassen. Dies ist nicht gerade ein Film für Schauspieler -- manche Gesichter gehen so schnell vorbei, dass man sie kaum registriert. Dafür sind die Hauptfiguren umso ausdrucksstärker: Nick Nolte als karrierebewusster Oberst, Elias Koteas als tief religiöser Hauptmann, der seine Männer zu schützen versucht, und Ben Chaplin als G.I., der von schwärmerischen Erinnerungen an seine Frau gequält wird. Das Rückgrat des Films ist die andauernde Diskussion zwischen einem sarkastischen Feldwebel (Sean Penn) und einem vergeistigten, fast heiligen Gefreiten (Newcomer Jim Caviezel). Die Ausgedehntheit des Films ruht möglicherweise von Malicks Methode her, einen Film während der Dreharbeiten und dem Schneiden zu "finden", und in mancher Hinsicht wirkt Der schmale Grat auf faszinierende Weise leicht unvollständig. Und doch verzaubert er wie kaum etwas anderes in dieser Zeit, und Malicks visionäre Bilder sind eine Herausforderung und ein Wegweiser für den Rest seiner Filmemachergeneration. --Robert Horton 5 Kundenrezensionen:Der vielleicht beste Anti-Kriegsfilm aller Zeiten 5 von 5 PunktenAls ich ihn das Erste Mal auf RTL2 (jaja) sah, war ich total fasziniert und bewegt von dem Film. Zufällig hatte ich ihn aufgenommen, da er mit eigentlich zu lang war, kam aber nicht umher ihn zu Ende zu gucken und irgendwann muste die DVD her. Das Besondere an diesem Film? Fast alles. Er ist kein extrem action-geladener Ballerstreifen zum Gehirn wegbrezeln, sondern ein subtiler Antikriegsfilm in dem es weniger um die Ballerei in der Gruppe, sondern die Gedanken, Ängste und Wünsche der Einzelnen geht. Der Film ist lang, hat seine Länge aber dennoch verdient. Es gibt so viele kleine Deteils, so viele bedeutungsschwangere Szenen, die einen den Film manchmal kaum ertragen lassen, so sehr drückt er aufs Gemüt. Aber dem Schatten folgt auch immer Licht und so gibt es auch so viele Momente der Schönheit. Die Schönheit der Natur und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Diese Beziehungen zeichnen sich nicht durch lange und reißerische Dialogen aus, sondern sind sehr dezidiert und bewegend. Wer sich hin und wieder an den "kleinen" Details und Momenten im Leben erfreut von denen man den Eindruck hat andere würden sie nicht einmal wahrnehmen, wird den Film lieben. Hohe Ewartungen..... 3 von 5 Punktenkonnte dieser film leider nicht gerecht werden....meiner meinung nach. ich habe mir den film ausgeliehen und habe mich riesig auf diesen gefreut...vor allem bei den ganzen lobeshymnen die hier gesungen werden der film ist schön anzusehen....echt coole aufnahmen von landschaft tieren usw. ein echt lobenswerter aspekt...jedoch finde ich das zu viele zu viele aufnahemn von natur und umgebung reingeshcnitten wurden...das hat mich iwie gestört...die story ist recht simpel aber ok....ein vorrezensent hatte geschrieben das sich die charakter nicht weiterentwickeln...dem stimme ich auch zu.....überhaupt wirkt der film wie vor sich in plätschernd ohne wirklich spannung aufzubauen....außer im hauptteil des films(angriff auf den hügel)-eine echt schöne sequenz..... der film verdient bewunderung aber auch verachtung....ich lieg genau dazwischen....es gab schöne sequenzen...aber letztendlich zu wenig gute szenen aber auch zu viele allgemein...er war einfahc viel zu lang..... ich würde diesen film leuten sehr empfehlen die wert auf optik legen Poetisch, packend, anders 5 von 5 Punkten"Der schmale Grat" ist wie kein anderer Kriegsfilm. In gewaltigen und poetischen Bildern kommt er daher und hinterlässt das Verlangen ihn gleich nochmal zu sehen. Einziges Manko: Die manchmal etwas übertrieben theatralische performance der Erzählers. Top Film! "Kunstvoll inszeniertes Kriegsepos mit Längen!" 3 von 5 PunktenIm Südpazifik landet 1944 eine amerikanische Infanterie - Einheit auf der von Japanern besetzten Insel Guadalcanal. Erklärtes Ziel ist die Erstürmung des strategisch wichtigen Stützpunktes am Hügel 210. Captain James Staros führt seinen Trupp durch die paradiesisch anmutende, unwegsame Regenwaldidylle. Angst und Entsetzen über die Grausamkeiten des Krieges begleiten die Männer auf Schritt und Tritt... Der Antikriegsfilm aus dem Jahre 1998 von Terrence Malick ist ein kunstvoll inszeniertes Drama das den Irrsinn des Krieges in teil- weise ruhigen (fast meditativen) Bildern rüberbringt. Dabei gibt es schöne Naturaufnahmen und eine sich einprägende Musikuntermalung. Ausserdem ist der Film fast bis in die kleinste Nebenrolle mit be- kannten Schauspieler besetzt. (z.B. Sean Penn, Adrien Brody, James Caviezel, Woody Harrelson, John Travolta, Nick Nolte, nur um einige zu nennen) Dennoch weist der Film der eine Laufzeit von 180 Minuten hat, einige Längen auf. (DVD) Leider unnötig in die Länge gezogen... 3 von 5 PunktenDer schmale Grat zeigt durchaus gute Ansätze. Malick schafft einen guten Kontrast zwischen dem Krieg und dem, was durch den Krieg zerstört wird. Aber was zum Teufel sollte diese ellenlange Ballerszene am Grat? Das war mir einfach zu viel des Guten. 60 Minuten Action ohne Unterbrechung sind doch wirklich nicht nötig. Eine halbe Stunde weniger hätte durchaus auch gereicht und was Malick mit so einem 60-minütigem Gemetzel erreichen wollte, weiß nur der liebe Gott. Wenn ein Private Ryan kritisiert wird, weil Omaha Beach zu lang, zu brutal und zu laut sei, dann kann Der Schmale Grat leider auch nicht besser wegkommen als mit 3 Sternen, auch wenn er besagtem Film zweifellos das Angebot an Perspektive vorraus hat. |
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21 Gramm
DVD von CIC Video/Paramount Home Ent. |
5 Kundenrezensionen:Schmerz, Wut und Hoffnung 5 von 5 Punktensehr guter film, der einen berührt... die schauspieler spielen klasse und die handlung geht unter die haut. unbedingt anschauen! Ein wunderbarer Film für denksüchtige Zeitgenossen 3 von 5 PunktenEin Glück, dass wir gerade Sommer haben. Nachdem ich nach dem Ansehen dieses Werkes erst einmal damit zu tun hatte, das Puzzle noch einmal richtig zusammenzusetzen, das dieser Film in Wirklichkeit ist, kam seine volle Wirkung erst etwas später zum Tragen und gipfelte in der Frage, was denn der Regisseur uns mit seinem Film eigentlich sagen wollte. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich wusste er es selbst nicht so richtig, denn auch seine Versuche, dies im Bonusmaterial dieser DVD zu erklären, brachten bei mir keine Erleuchtung. Die große Kunst dieses Werkes besteht darin, drei Handlungsstränge, die in sich alle recht einfach sind, miteinander so zu verzwirbeln, dass man auch mit Abitur Mühe hat zu folgen. Damit es für den Zuschauer noch ein wenig komplizierter wird, pendelt die "Handlung" permanent nicht nur zwischen den drei Handlungssträngen, sondern auch noch in ihnen mittels unchronologischer Rückblenden. Der Regisseur erklärt das damit, dass Menschen auf diese Art erzählen. Wirklich verblüffend. Ist mir noch nie aufgefallen. Zur Handlung: Paul Rivers braucht ein neues Herz, Jack Jordan einen neuen Job. Cristina Peck ist glücklich mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern bis Jordan ihr die Familie mit seinem Kleintruck überfährt und tötet. Jordan begeht zunächst Fahrerflucht und stellt sich dann aber. Rivers kriegt Pecks Herz und sucht den Spender. Dabei stößt er auf Cristina, verliebt sich in sie und bringt sie auf Jordan, der nun von Rivers erschossen werden soll. Rivers bringt das nicht fertig und erledigt sich lieber selbst, weil er weiß, dass Pecks Herz nicht in seinen Körper passt und er sowieso sterben wird. Cristina ist von Rivers schwanger und Jordan kehrt zu seiner Familie zurück. Ende. Die Handlung hier zu verraten ist nicht schlimm, denn erstens versteht man sie sowieso erst im Nachhinein und zweitens ist sie nicht so wichtig, denn dem Regisseur geht es schließlich um bedeutungsschwere Fragen von Liebe und Gleichgültigkeit, Leben und Tod, Schuld und Sühne oder Rache und Vergeltung. Glücklicherweise stehen die meisten von uns gerade nicht vor diesen Problemen. Und selbst wenn wir sie hätten, kämen sie in anderer Form auf uns zu, und der Film würde uns nicht bei ihrer Lösung helfen. Was bleibt also? Die Erkenntnis, dass Leben und Tod zusammenhängen, dass jeder sein Schicksal hat und dass sich Lebenswege auf seltsame Art kreuzen können? Wussten wir das nicht schon vorher? Über den keineswegs natürlichen Farben dieses Films klebt ein absichtlicher Grauschleier. Das macht ihn noch düsterer und bedeutungsschwerer. Aber müssen wir über die hier aufgeworfenen Fragen tatsächlich nachdenken? Sollten wir nicht besser das Leben in seiner Fülle und Pracht genießen, anstatt uns mit intellektuellen Spekulationen über Probleme zu beschäftigen, die wir erst lösen müssen, wenn wir sie wirklich haben? Ich habe mir jedenfalls erst einmal karibische Musik angehört, um den Spuk zu vertreiben. Fazit. Ein düsterer und bedeutungsschwerer Film, dessen Handlung man sich erst hinterher zusammensetzen muss. Nichtsdestotrotz sind die schauspielerischen Leistungen der drei Hauptdarsteller in jeder Beziehung hervorragend. Das ist kein Unterhaltungsfilm. Er ist anstrengend und kann unangenehme Wirkungen haben. wow! 5 von 5 PunktenEs stimmt, der Film ist in den ersten 30 Minuten ziemlich schwer verständlich. Vielleicht sogar den ganzen ersten Durchgang lang. Nachdem ich mir 21Gramm allerdings noch ein zweites mal angeschaut habe und die Zusammenhänge wirklich durchdrungen hatte: Wahoo! Genial. Was ein Film. Sehr intensiv, teils ziemlich hart. Ich kann 21Gramm jedem empfehlen, der anspruchsvolleres Kino nicht von vorneherein ablehnt. Wie ein Rezensent vor mir schon sagte: Für denksüchtige Zeitgenossen ;) Nicht zu früh abschalten! 5 von 5 PunktenDie erste halbe Stunde mag Ihnen durchaus chaotisch erscheinen, die drei miteinander verwobenen Handlungsstränge und deren zu Beginn verwirrende Darstellung könnte Sie evtl. sogar dazu verleiten, diese DVD vorzeitig abzuschalten - wenn Sie jedoch Zeuge einer wirklich ungewöhnlich fesselnd inzsenzierten Auflösung werden wollen, rate ich Ihnen unbedingt am Ball zu bleiben - es lohnt sich wirklich, diesem gegen Ende hin immer ungewöhnlicher angelegten Filmerlebnis seine Chance zu geben! Horrorszenario - Sie (Naomi Watts) erwartet Ihren Mann und Ihre beiden kleinen Töchter zum Abendessen - Ihre Familie wurde jedoch auf dem Heimweg von einem Auto überfahren - am Steuer ein geleuterter Häftling (Benicio Del Toro), welcher sich und das Leben seiner Familie unlängst Gott anvertraut hat - dieser begeht Fahrerflucht - Sie entscheiden in der Folge, dass das Herz Ihres im Sterben liegenden Mannes als Organspende das Leben eines todkranken Unbekannten (Sean Penn) retten soll.... - soweit die Kurzfassung der Handlung - die Ereignisse überschlagen sich jedoch, als der Empfänger des Spenderherzens (Sean Pennn) Nachforschungen anstrengt und sich dabei in die nichts ahnenden Witwe (Naomi Watts) verliebt, welche nach Rache gegenüber dem Mörder Ihrer Familie dürstet.... Sean Penn, Naomi Watts und vor allen Dingen Benicio Del Toro hadern in so eindrucksvoller Art und Weise mit ihrem jeweiligen Schicksal, dass es mir nun, nachdem ich diesen Film gesehen habe, wirklich schwierig erscheint, einen alternativen Film zu benennen, in dessen Handlung andere Schauspieler Ängste, Sorgen, Hoffnungslosigkeit und pure Verzweiflung überzeugender dargestellt hätten! Ein wirklich geniales Puzzle ..... dick aufgetragen. 1 von 5 Punkteneines vorweg: die schauspieler sind grandios! penn ist gut wie immer, von del toro war nichts anderes zu erwarten, watts gefällt mir in dramatischen rollen sowieso (siehe mulholland drive). ABER... selten ist mir ein film untergekommen, der unter dem deckmantel der virtuosität und des independent-genres derart dick aufträgt. sowas kenn ich in der form nur aus seifenopern! es wird gestorben und geweint, gestorben und geweint und dann wieder gestorben und geweint, ohne dass auch nur einmal durchklingt, was die ganze tour-de-force eigentlich soll. denn was weiß ich am ende? dass ich sterben muss? na, danke, mal was ganz neues. der film läuft ohne pointe aus, er (über)zeichnet ein schreckliches bild des menschlichen daseins, anstatt in irgend einer form zu bekräftigen, dass leben nach einer katastrophe doch möglich ist. ich fühle mich dadurch unangenehm berührt, aber nicht so, wie ich mir das von einem guten drama erwarte. es kam mir immer so vor, als müsse ich mir von irgend jemandem erklären lassen, dass ich umsonst atme und mich ziellos von tag zu tag kämpfe. klar, das leben ist nicht einfach, aber es kann auch quell unfassbarer schönheiten sein. schönheiten, die einem 21 GRAMM aber anscheindend vorenthalten will. wer sich gern einen (filmischen) schlag in die magengrube geben lässt, der kann sich 21 GRAMM ja mal ansehen. allen anderen empfehle ich, sich an dramen zu halten, die ebenfalls unter die haut gehen, aber erkannt haben, dass verlust auch einen neuen anfang bedeuten kann. (man denke da beispielsweise an "schiffsmeldungen" mit kevin spacey) |
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House - Series 4 - Complete [UK IMPORT]
DVD von Universal Pictures UK |
4 Kundenrezensionen:Noch witziger als die vorherigen 3 Seasons 5 von 5 PunktenCameron, Foreman und Chase treten im Lauf der Season immer wieder auf und erlauben die Fortsetzung des alten Humors und gleichzeitig kommt der neue Humor mit der Auslese und dem neuen Team auch stark zur Geltung. Vor allem für Foreman Fans ist dessen Entwicklung sehr interessant, er wird tatsächlich stückweise immer mehr wie House, trägt beispielsweise auch keinen weissen Kittel mehr Auch die Dialoge zwischen House und Wilson werden immer besser, man merkt dass die Schauspieler (ähnlich wie bei ST TNG) im Laufe der Zusammenarbeit immer besser auf einander eingestimmt sind. Auch die Folgen, die nicht strikt an dem "Patient im Krankenhaus"-Theme festhalten sind wieder sehr gelungen, ähnlich wie Three Legs in Season 1, und bieten Abwechslung. Die Season ist natürlich sehr kurz wegen des WGA Streikes, der Preis ist ein wenig hoch, dafür sind die einzelnen Folgen qualitativ herausragend. Ist das House oder ein Alptraum? 2 von 5 PunktenDie Serie läuft jetzt bereits einige Zeit im TV, und ich habe von der 4. Staffel jede gesehen. Am Anfang war mir völlig klar, dass ich die Staffel gleich nach Erscheinen bei amazon bestelle, aber jetzt werde ich es mir nochmal gut überlegen. Sicher, House, Wilson und Cuddy sind wie gewohnt von herrlich beissendem Humor, und ich hoffe sehr, dass Wilson am Ende der Staffel nicht die Serie verlässt! Obwohl ich noch nicht alle Episoden gesehen habe, die in Staffel 4 laufen, bin ich mehr als enttäuscht über die langatmige Auswahl des neuen Teams. Mal abgesehen davon, dass alle Bewerber eher wie aufgeschreckte Hühner wirken, von der Medizin jedoch nur rudimentäre Kenntnisse besitzen. Vorbei die Zeiten an denen Chase, Cameron und Foreman die Serie mit persönlichem Charisma und medizinischem Fachwissen bereicherten. Ihre kurzen Auftritte in der Staffel 4 lassen mich nostalgisch werden. Neu muss nicht zwangsläufig gut sein. Zumindestens hätte ich ein fundiertes, neues Team erwartet. Da reisst auch Foreman den Karren nicht aus dem Dreck. Bei diesem neuen Team würde ich nicht ins Krankenhaus gehen wollen!....Oder ist das Comedy, und ich habe es nicht bemerkt??? Der derzeitige Preis für 4 DVDs ist entschieden zu teuer! Ich hoffe sehr, dass Staffel 5 eine bessere Fortsetzung wird. Als ansonsten glühender House Fan bin ich vorerst tief enttäuscht. Warnung vor der Verpackung! 3 von 5 PunktenFür House, Cuddy, Wilson & die Drehbücher gibt es natürlich fünf Sterne. Ob die drei Neuen auf Dauer genauso gut sein werden wie ihre Vorgänger, wird sich in der nächsten Staffel herausstellen. Mir gefallen sie bisher ziemlich gut Was mich als jemand, der noch keine der Folgen zuvor gesehen hatte, unglaublich wütend gemacht hat, ist, dass auf dem Schuber und den DVD-Hüllen die Gesichter der Nachfolger von Foreman Cameron & Chase zu sehen sind. Die Frage, wer es wird, die sich durch fast die ganze Staffel zieht, wäre wirklich spannend gewesen, aber diese Spannung war für mich dahin. Daher rate ich dringend dazu, das Päckchen ungeöffnet jemand anderem zu geben, damit er den Schuber und die DVD-Hüllen an bestimmten Stellen blickdicht überklebt. Außerdem finde ich es unseriös, dass Universal nicht darauf hingewiesen hat, dass die 4. Staffel wegen des Autorenstreiks in den USA nur 16 Folgen hat - der echte Fan kauft's natürlich egal was es kostet, aber alle anderen sollten wissen, dass sie relativ wenige Folgen für ihr Geld bekommen. Und dass Universal die vier DVDs auf drei Hüllen verteilt hat, damit der Schuber nach mehr aussieht, ist auch ökologisch ein Ärgernis. Mein Fazit: Für Die eigentliche Serie fünf Sterne, für Universal nur einen, macht zusammen drei. Neues Team, neue Atmosphäre 4 von 5 PunktenIch habe bereits die US-Version von Amazon. Daher kann ich diese Rezension schreiben. Durch den Autorenstreik sind es diesmal nur 16 Folgen, aber trotzdem von Preis/Leistung in Ordnung. Bild und Tonqualität sind ohne Tadel. Die Extras sollte man sich ansehen. Man versteht dadurch viel besser, warum die Serie hinsichtlich der Besetzung diese Wendung genommen hat. House ist zuerst mal allein und wird mit einem Fall konfrontiert, in dem eine Frau durch einen tragischen Gebäudeeinsturz schwer verletzt wird. Obwohl House nicht einsehen will ein Team zu brauchen, wird der Fall immer merkwürdiger und es wird immer offensichtlicher, dass er ein neues Team zur Interaktion benötigt. Die nächsten Folgen sind von den ungewöhnlich vielen Kandidaten gekennzeichnet, die House im Laufe verschiedener Fälle ständig weiter aussiebt. Schließlich kristallisieren sich 3 feste Mitglieder heraus. Dazu kommt Foreman zurück, der zwar etwas im Hintergrund, aber trotzdem sehr präsent spielt. Cameron und Chase sind auch wieder dabei, arbeiten allerdings in anderen Abteilungen. Deren Mitwirkung ist wie ein wohliger Schatten aus der alten Zeit und setzen durchaus einige Akzente. Doch wesentlich dezenter als Foreman. Es dauert einige Folgen, bis man sich mit dem neuen Umfeld anfreunden kann. Der Stil ändert sich merklich. Die Tablettensucht von House spielt eindeutig nur noch eine unmerkliche Rolle, auch wenn er Medikamente bei sich teils "sehr kreativ" einsetzt. Insgesamt ist die Rolle von House etwas entspannter. Die menschliche Interaktion ist präsenter als die Fälle. Humor fehlt dabei auch nicht. Das ist für die Serie auch gut, denn eine ständige Steigerung von Dramatik um House, oder immer kuriosere Fälle würden den Bogen irgendwann überspannen. Eine Atempause tut der Serie gut, ohne trivial zu werden. Nach meinem Eindruck ist die Abschluss-Doppelfolge die beste House-Folge überhaupt. House wird dabei selbst in einen schweren Busunfall verwickelt und versucht sich verzweifelt an Details zu erinnern, da er jemanden im Bus sah, der auch ohne den Unfall ernsthaft erkrankt war. Im Laufe der Folgen entwickelt sich ein ungeheure menschliche Dramatik auch in Verbindung mit Wilson, die man noch nie zuvor sah. Ein Stern weniger, weil die Staffel nach meinem Eindruck nicht ganz mit den den vorherigen mithalten kann. Dennoch stimmt die Basis und die Macher haben den Wechsel zu einem neuen Team sehr gut gelöst. ich freue mich schon auf die 5.Staffel. |
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The Game (Special Edition)
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungUniversal The Game - Special Edition (Michael Douglas), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 04.07.06 5 Kundenrezensionen:Beängstigend reales Gefühl! 5 von 5 PunktenIch finde, dass diese Film etwas besonderes ist. Man kann sich in die Person hineinversetzen. Es entsteht ein beklemmendes Gefühl und man weiß nie, was als nächstes kommt oder wem man noch trauen kann. Super Film, nur zu empfehlen! Warum ist dieses Ende gut? 5 von 5 Punkten"The Game" wird wegen seines Endes immer wieder kritisiert: Es sei zu versöhnlich, zu unwahrscheinlich, zu konventionell. Ich denke, der Ärger ist kalkuliert und gehört zur vom Regisseur beabsichtigten Wirkung des Films. Nur sollte man sich fragen, was das Ende bedeuten könnte, statt einem Regisseur, der so intelligent ist wie Fincher, einen albernen Vorwurf zu machen. Damit unterschätzt man den Film. So viel Unwahrscheinliches ist bis dahin geschehen, vor allem hat sich die Sicht auf das, was Realität und was Spiel ist, so oft gedreht, dass mich der Sturz von Michael Douglas am Ende immer wieder an das Glücksrad eines Automaten erinnert, das irgendwo stehen bleibt: Hier zufällig auf dem guten Ende. Aber das hat im Grunde keine Bedeutung mehr. Er könnte genauso gut im Totenreich angelangt sein; gerade weil das Ende so unrealistisch ist, hat die Szene im warm golden ausgeleuchteten Restaurant auch etwas von einer irrealen Welt. Wahrheit und Spiel sind nicht mehr unterscheidbar. Hätte der Film mit einem Tod geendet, man müsste das sofort wörtlich nehmen: Da hätte man dann ein hartes Faktum. Aber der ganze Film dreht sich um die Auflösung derartiger harter Fakten. Nur das happy end in seiner (durchschaubaren) Konventionalität erlaubt Mehrdeutigkeit im Sinne des Films. Wieder erstklassiges von David Fincher! 5 von 5 PunktenNach "Sie7en" wiederholte Regisseur David Fincher seinen Ruf als bester und intelligentester Thrill Meister und drehte diesen perfiden und hundsgemeinen Thriller über einen Mann der durch seinen Bruder ein Geburtstagsgeschenk bekommt welches ein Real Spiel beeinhaltet. Anfangs belächelt Nickolas van Orton dieses Vorhaben noch und schenkt dem keine Bedeutung doch bereits nachdem er den Vertrag unterschrieben hat dieses Spiel spielen zu dürfen ist er sich noch nicht klar was alles auf ihn zu kommen wird. Doch es kann ja nicht so schlimm sein , denn es ist doch nur ein Spiel! Oder???..... Selten hat ein Film solch eine Intensität und solch ein Mitfiebern entfacht wie David Fincher }s The Game! Gewohnt düster und mit mehr als einen Boden erzählt uns der meister eine zutiefst spannende und atemberaubende geschichte von einem Mann der an nichts mehr glaubt und emotional ein Wrack ist. Und wenn der zuschauer dann denkt das dieser Film so und so abläuft dann schlägt dieser Film eine Kehrtwendung ein das man sich verwundert die augen reiben muß um zu realisieren was man dort eigentlich zu sehen bekommt (und das tut der Film mehrmals!) Mit der rolle des Nickolas van Orton gibt Michael Douglas einer seiner besten Rollen seiner Karierre ab und auch die Nebenrollen sind mit sean Penn und armin Müller stahl gut und prominent besetzt. "The Game" ist wieder anspruchsvolles und erstklassiges Thrill Kino von David Fincher! Nachdem esvon UNIVERSAL jahrelang nur eine bescheidene DVD gab hat man dieses endlich 2006 in Form einer SE nachgeholt: Neben einem perfekten Bild gesellt sich ein druckvoller und klarer Ton und erstmalig Extras die kurzweilig unterhalten und Randinfos geben. Film:***** bild:***** Ton:**** Extras:*** Bis auf das Ende ein Traum von Fincher... 4 von 5 PunktenDer Film "The Game" ist außergewöhnlich - spannend, verwirrend, wie ein Sog - wenn das Ende nicht wäre - dadurch wirkt der Film bzw. zumindest das Ende arg konstruiert, da zuviele Zufälle zusammen kommen mussten, um dieses Ende zu liefern... damit war es aber schon an der Kritik, zumindest was den Film betrifft. Zu stark und eindrucksvoll sind die Leistungen der Schauspieler, als dass man noch weiter mäkeln könnte. Dies trifft aber nicht für die DVD zu - ich weiß nicht - bei einer Special Edition erwarte ich (inzwischen) einfach mehr - nicht, dass die vorhandenen Extras uninteressant wären - aber wie schon meine Vorredner anmerkten - eine Special Edition ist was anderes... dennoch vier Sterne, hauptsächlich für 7/8 des Films! Ein Spiel mit Folgen 5 von 5 PunktenDer Investmentbanker Micheal van Orton, gelangweilt von sich selbst und seiner Umwelt, erhält einen Geschenkgutschein von seinen Bruder. Dieser Geschenkgutschein beinhaltet die Einladung zu einen Spiel. Wie das Spiel verläuft und was für ein Ziel es hat, bestimmt der Kunde. Laut der Firma, fährt man dabei nicht in die Ferien, sondern die Ferien kommen zu einem nach Hause. Man muß ein paar Tests bestehen und schon kanns losgehen. Micheal van Orton allerdings wird abgelehnt... So langweilig, wie dieser Film beginnt, läßt das nicht gutes erwarten. Doch immer wieder schließt sich ein Kreis, nur damit ein neuer beginnt und man weiß am Ende selbst nicht mehr, was nun eigentlich los ist. Dabei hat alles seinen Sinn. Regisseur David Fincher widerlegt mit diesem Film seine düstren Meisterwerke "Fight Club" und "Sieben" und schlägt hauptsächlich sich selbst ein Schnippchen. Micheal Douglas ist für diese Rolle mehr als die beste Besetzung, und auch die andren Schauspieler sind mindestens genauso wichtig in diesem Film. zur Special Edition: Siehe Angaben von Amazon;-) |
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Sweet and Lowdown
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungArthaus Sweet and Lowdown, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 12.10.07 |
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Das Versprechen
DVD von Warner Home |
Aus der Amazon.de-RedaktionJack Nicholson spielt den Kriminalbeamten Jerry Black, einen angesehenen und allseits beliebten Veteranen der Polizei in Reno, der sich widerwillig und mit einem unguten Gefühl in den Ruhestand begibt und auf einen ruhigen Lebensabend als Angler gefasst macht. Und dann stürzt er sich -- keine sechs Stunden nach seinem Abschied aus dem Berufsleben -- auf einen Fall, in dem es um den Mord an einem kleinen Mädchen geht, und er verspricht der verzweifelten Mutter, den Killer zu schnappen. Als sein Partner (wirkungsvoll aggressiv gespielt von Aaron Eckhart) aus dem geistig schwer behinderten Verdächtigten ein Geständnis herausquetscht (eine zutiefst verstörende Darbietung von Benicio Del Toro), ist Jerry davon überzeugt, dass sie den Falschen haben. Wie bei Sean Penns vorherigen Arbeiten ist dies ein Film, der vor allem von den hervorragenden Schauspielern getragen wird. Nicholson spielt Jerry mit einer gewissen Unruhe unter seiner gelassenen, ruhig-lächelnden Oberfläche. Bei seiner Suche nach einem Verdächtigen hüpft sein geduldiges Anglerherz jedesmal vor Aufregung, wenn jemand anbeißt. Und Del Toro, Helen Mirren, Vanessa Redgrave und Mickey Rourke liefern eindrucksvolle Darbietungen mit ihren kurzen Auftritten. Penn geht es hier weniger um den eigentlichen Kriminalfall als um die emotionale Aufruhr und Jerrys seelische Verfassung; er unterbricht Phasen der Ruhe mit plötzlichen Schnitten und unbehaglichen Szenen (darunter einige zutiefst beunruhigende Tatortfotos). Jerrys Instinkte und Methoden sind solide, und seine Empfindsamkeit ist echt -- er nimmt zum Beispiel eine geschlagene allein erziehende Mutter (Robin Wright Penn) und deren kleine Tochter bei sich auf und entwickelt ein richtiges Familienleben -- aber seine Passion für Gerechtigkeit wird zu einer ungesunden, destruktiven Besessenheit. Das ist es, was uns am Ende dieses oftmals wenig ermutigenden, doch letztendlich faszinierenden Films bleibt. Die Wahrheit befreit eben nicht immer. --Sean Axmaker ProduktbeschreibungWarner Home Das Versprechen, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.04.02 5 Kundenrezensionen:genial 5 von 5 Punktenzugegeben, das thema wurde ja schon mehrfach verfilmt. einerseits mit mehreren versionen von "es geschah am helllichten tag", andererseits mit "tod im kalten morgenlicht". aber diese fassung hier von sean penn, ist in meinen augen die beste. grandios sind hier nicht nur die landschaftsaufnahmen, sondern auch die dialoge, die darsteller, die story und die filmmusik. ich persönlich finde es allerdings schade das der film hierzulande etwas untergegangen ist. ich jedenfalls habe vor meinem "blindkauf" noch nie etwas von diesem werk gehört. egal....jetzt hab ich ihn und er ist einfach genial. spannend, mitreissend, erschreckend und nachdenklich sind die worte mit denen ich dieses juwel beschreiben würde. gehört definitiv in jede sammlung. 5 sterne für das versprechen. noch eine Version 4 von 5 PunktenIch habe bisher drei Verfilmungen dieses Stoffes gesehen und finde alle gut, auch wenn mir diese vierte hier am wenigsten gefällt. "Es geschah am hellichten Tag" und "Tod im kalten Morgenlicht" finde ich noch besser. Ich liebe Jack Nicholson, aber hier finde ich ihn nicht so überzeugend wie sonst. Trotzdem vier bis fünf Sterne. klasse 5 von 5 Punktenganze vier mal wurde der allseits bekannte dürrenmatt-stoff bisher verfilmt. nach dem unvergessenen klassiker "es geschah am hellichten tag" von 1958 mit heinz rühmann und gert fröbe in den hauptrollen entstand 1994 ein remake des regisseurs rudolf von berg mit dem titel "tod im kalten morgenlicht". 1996 wurde ein 2-teiliger fernsehfilm von nico hoffmann gedreht und im jahre 2000 schließlich wurde hollywood auf die geschichte aufmerkam - sean penn als regisseur und jack nicholson als hauptdarteller verpflichtet. f. dürrenmatt schrieb damals das drehbuch zu "es geschah am hellichten tag" - fand in nachhinein das ende jedoch relativ unrealistisch und verfasste zeitgleich den roman "das versprechen", der dem drehbuch in der handlung folgt ,in dem aber der , mit der aufklärung betraute komissar letztendlich seelisch und moralisch zugrunde geht. "the plegde" - o. titel - stellt also kein remake des schwarz-weiß klassikers dar , sondern ist als endgültige romanverfilmung zu betrachten. der film besticht durch seine ruhige - aber spannende erzählweise und kann getrost als kleines meisterwek der filmkunst betrachtet werden - nicht zuletzt aufgrund der fantastischen schauspielerischen leistungen aller beteiligten. sean penn hat es geschafft jenseits des hollywood-mainstreams ein bewegendes werk zu kreieren - das , so finde ich , in jede filmsammlung gehört und auch mehrere male gesehen werden kann. You can do better than that, Hollywood! 3 von 5 Punkten"Das Versprechen" ("The Pledge") ist ein Remake des deutschsprachigen Klassikers "Es geschah am helllichten Tag". Wie so oft bleibt ein Remake hinter dem Original zurück, wenn man versucht einen Geniestreich zu verbessern. Leider wird das auch in diesem Fall bestätigt, da Hollywood sich mal einen deutschsprachigen Film zum Vorbild nimmt. Sean Penn hat sich da aber auch ausgerechnet einen der besten deutschen Filme aller Zeiten vorgenommen. Er hätte es sich viel einfacher machen können, indem er das Originaldrehbuch in die USA der Gegenwart verlegt. Stattdessen hat er sich eng an die Romanvorlage von Friedrich Dürrenmatt gehalten und die seelische Zerrüttung des Ex-Polizisten zum Hauptgegenstand des Films gemacht. Ein Roman ist aber kein Film. Das wussten die Macher von damals besser. Die beklemmende und bedrohliche Atmosphäre des Heinz Rühmann Klassikers erreicht dieser Film jedenfalls nicht ein einziges Mal. Daran kann auch ein großartiger Schauspieler wie Jack Nicholson nichts ändern. Es fehlt einfach der starke Gegenpart des Mörders, den Gerd Fröbe damals in geradezu beängstigender Weise verkörpert hat. Der Film ist es Wert ihn sich mal anzuschauen. Das Ende läßt einen aber ratlos zurück. An der Fassung von 1958 muss sich der Film nun einmal messen lassen, jedenfalls beim deutschen Publikum. Vielleicht wird deshalb auf eine Dokumentation mit Bezug auf das Original verzichtet. Sehr gelungen aber keine typische Kost 5 von 5 PunktenDieses Remake eines klassischen deutschen Krimis mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe hält sich weitgehend an die originale Story, allerdings mit völlig abweichender, hochinteressanter Rollenverteilung. Das Ende möchte ich nicht vorwegnehmen, es sei aber soviel gesagt, dass es nicht dem Original folgt. Insgesamt handelt es sich um einen nach wie vor spannenden Krimi mit schwierigem Thema, der aber keine Längen aufweist und absolut sehenswert ist. |
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Ich bin Sam
DVD von Warner Home |
Aus der Amazon.de-RedaktionI Am Sam bringt Sie gleichzeitig zum Lachen, zum Weinen und zum Schaudern. Es hat wohl kein anderer Film der letzten Zeit die schamlose Sentimentalität Hollywoods so treffend verkörpert wie diese Geschichte des Regisseurs und Drehbuchautors Jessie Nelson über den Kampf eines geistig behinderten Mannes um das Sorgerecht für seine siebenjährige Tochter. Sam (Sean Penn), der geistig auf der Stufe eines Siebenjährigen steht, wischt die Tische in einer Starbucks-Filiale in Los Angeles und kümmert sich vorbildlich um seine Tochter Lucy, die die obdachlose Mutter kurz nach der Geburt bei ihm ablieferte. Sam ist bisher ganz gut zurechtgekommen, mit ein wenig Unterstützung von seinen Freunden, darunter seine exzentrische Nachbarin (Diane Wiest) und eine liebenswerte Gruppe ähnlich behinderter Freunde. Eine Reihe von Missverständnissen sorgt jedoch dafür, dass Sam nun dafür kämpfen muss, Lucy vom Jugendamt wieder zurückzubekommen. Seine Anwältin, Rita Harrison (Michelle Pfeiffer), ist eine allzu ehrgeizige Frau, deren Leben sehr bald durch die Nähe zu Sams überschäumender Menschlichkeit beeinflusst wird. Sean Penn geht -- wie von ihm gewohnt -- mit ganzem Herzen in seiner Rolle auf und liefert eine bewundernswerte, wenn auch etwas gekünstelte Darbietung. Trotz seines ernsthaften Charmes stürzt I Am Sam allerdings böse ab, als Sam -- eine Figur scheinbar ohne komplexes Gefühlsleben -- zum Schluss des Films vor Gericht ein Plädoyer abliefert, das direkt aus Kramer gegen Kramer stammt. --Fionn Meade ProduktbeschreibungWarner Home Ich bin Sam, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 20.11.02 5 Kundenrezensionen:ICH HAB GEHEULT 5 von 5 PunktenDer Film ist einfach toll :) Ich hab geheult was ich sonst noch NIE bei einem Film gemacht hab Der Film glänzt durch große schauspielerische Leistung !! UNBEDINGT GUCKEN Zu viele Klischees 3 von 5 PunktenLeider kann mich den mehrzähligen Lobeshymnen zu diesem Film nicht anschliessen. "Ich bin Sam" erzählt eine ganz klischeehafte Geschichte, die den Drehbuchautoren anscheinend nichts bedeutete. Die Charaktere sind unlogisch gebildet und die Story bietet einige unbegründete Wenden und viel zu durchsichtige Schwächen. Man kommt nicht umhin, die wahre Absicht der Filmemacher zu enthüllen: Der Film ist als ein Star-Vehikel für Pfeiffer, aber vor allem auch für Sean Penn gedacht. Tatsächlich bietet dieses Werk nichts anderes als eine Two-Men-Show, die wahrscheinlich zu einem Oscar-Gewinner avancieren wollte. Penn's Leistung ist sicherlich verdienstvoll - die Figur des psychisch-kranken Vaters steht ihm wie auf den Leib geschnitten. Doch diese Liebe zu der Tochter, die sich am Schluss als so grandiös ergeben soll, bleibt vor der Kamers, im Zuschauerraum nicht wirklich bewiesen. Die richtig gute Schauspielerin ist einmal mehr Pfeiffer, die äussersst überzeugend die Gestalt einer automatisierten Rechtsanwältin darstellt, die nun auch die Wirkung der wundervollen Liebe auf sich erleben wird. Alles in allem ist der Film sehenswert vor allem wegen den Top-Stars. Doch nach mehr als nur Display der Schauspielkunst wird man vergebens suchen. Super Film mit einer klaren Botschaft! 5 von 5 PunktenSam ist geistig behindert und zieht seine Tochter Lucy mit Hilfe einiger schrulliger Freunde groß, bis das Jugendamt einschreitet und ihm das Sorgerecht entzieht. Mit der ihm eigenen Art gewinnt er die Topanwältin Rita als Beistand für den Soregerechtsprozess. Natürlich haben sie keine Chance, aber am Ende kommt alles anders als man denkt. Der Film überzeugt vor allem durch die schauspielerische Leistung von Sean Penn und Michelle Pfeifer, er ist natürlich nicht ganz frei von Klischees, beschönigt aber auch nichts, ist manchmal zum Lachen und manchmal zum Weinen, aber vertritt eine einzige klare Botschaft: Kinder brauchen Liebe, alles andere findet sich. Inspiring 5 von 5 PunktenA Truly wonderful film that left you thinking and feeling for hours. Michelle Pfeiffer is exact in her portrayal of the smart, rich, no-nonsense lawyer who realises how empty her luxurious and successful life is. As always she delivers an outstanding performance and reminds us of just how excellent and beautiful an actress she is. Sean Penn is so believable that you forget that he doesn't actually have anything wrong with him...he captures every emotion perfectly and instills all of that emotion in the audience. Penn is highly under rated in the world that is movies, as he shows with this Oscar potential performance. Dakota Fanning, who plays his daughter is amazingly mature in her acting, whilst always managing to capture the innocence of her youthfullness. On top of all that she is gorgeous. The combination of three excellent main actors combined with the supporting actors and the genuine theme and style of the film makes 'I am Sam' an excellent and must see film. Truly Inspiring. Hammerfilm! 5 von 5 PunktenEin Hammerfilm mit einer einmaligen Besetzung! Vor allem Dakota Fanning, die mit diesem Film gerade mal ihren zweiten Kinofilm abdrehte, kam mir vor wie ein alter Hase im Filmgeschäft. Ihre Darbietung der kleinen Lucy war einfach herzergreifend und brillant. Ebenso die von Sean Penn, es gehört sehr viel Gewandtheit und Auffassungsgabe dazu, einen Menschen mit einer derartigen Behinderung zu spielen. Nicht zu vergessen Michelle Pfeiffer, die mal wieder unter Beweis stellte, wie multilateral sie sein kann - eine exzellente Darbietung von ihr. Es wird sehr klar geschildert, wie schwer es für Behinderte ist, sich ihr Recht zu erkämpfen, genauso die Vorurteile und Intoleranz, die man ihnen gegenüber hat. Doch was beachtlich ist, der Film zeigt auch die andere Seite, nämlich, dass Behinderte zumeist eine andere Auslegung und Denkweise haben als Gesunde und das folglich häufig ein unangenehm berührenden Moment entsteht, so wie im Film. Und zu dieser anderen Seite gehört auch, dass es Menschen gibt, die fähig sind, diese Befangenheiten Behinderten gegenüber abzulegen. Genauso wie im Film hatte Sam nur den beispiellosen Halt von Lucy und Rita, so ist es auch im wahren Leben - es ist immer die Familie und ein paar Freunde, nicht alle. Der Film hat das Thema buchstäblich auf den Punkt gebracht und das finde ich wirklich gut. Der Film drückte in keinem Fall stark auf die Tränendrüse, ganz im Gegenteil! Er spornt einen an, über allerhand nachzudenken, aber er hatte auch seine heiteren Seiten. Als ich den Film sah, kamen viele Emotionen hoch, sei es nun die Dramatik, der blanke Hass oder die Unvernunft, doch der Film hatte Gott-sei-Dank sogar seine glücklichen und komischen Augenblicke. Das war verdammt entscheidend für ihn das alles hervorgehoben von herrlichen Bildern und genialer Beatles-Musik, gesungen unter anderem von Sarah McLachlan. |
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Carlito's Way
DVD von Universal/DVD |
5 Kundenrezensionen:Pacinos Way 5 von 5 PunktenFür "Carlitos Way" (bitte nicht verwechseln mit dem 2005er Prequel "Carlitos Way - Weg zur Macht") hat sich ein absolutes Dreamteam ein zweites Mal vereint: Brian De Palma (Regisseur), Martin Bregman (Produzent) und Al Pacino (Hauptdarsteller). Bereits 1983 brachten die drei (in gleicher Funktion) den Film "Scarface" auf Zelluloid - der für mich beste Film aller Zeiten. 10 Jahre später sind sie zurück. Und was drehen sie? Klar, einen Gangsterfilm! Und was für einen: Gekonnt/Gewohnt lässig spielt Pacino seine Rolle und wirkt dabei dermaßen real und cool wie einst als Tony Montana. Mit dem Unterschied, dass man für Carlito - anders als bei Montana - große Sympathie empfindet, da dieser seine kriminelle Vergangenheit hinter sich lassen will. Leider stehen ihm dabei nicht nur sein großer Name und dessen Ruf im Weg. Aber da muß ein (Ex-)Gangster eben durch. Hilfreich (?) zur Seite steht ihm dabei kein geringerer als Sean Penn (mit der wohl geilsten Frisur seiner Filmkarriere), der hier Pacinos nicht ganz lupenreinen Anwalt Kleinfeld spielt. Dieser steckt bis zum Hals in diversen Schwierigkeiten aus denen er mit eigener Kraft nicht heraus kommt. Natürlich steht hinter jedem starken Gangster auch eine schöne Frau, hier in Form von Penelope Ann Miller. Attraktiv und charmant spielt sie Carlitos (Ex-)Freundin, die als Ballet-Tänzerin arbeitet und ihren großen Traum vom Broadway längst aufgegeben hat. Die Wiederkehr Carlitos in ihr Leben nimmt sie Anfangs zwiespältig auf. Auch die wichtigen Nebenrollen sind stimmig besetzt: Jorge Porcel (Saso), Luis Guzman (Pachanga), John Leguizamo (Benny Blanco), James Rebhorn (Norwalk) sowie Frank Minucci (Tony Taglialucci) und Joseph Siravo (Vinnie Taglialucci) wissen zu gefallen. Der bekannteste Nebendarsteller ist hier Viggo Mortensen ("Der Herr der Ringe 1-3", "A History of Violence") alias Lalin. Die gesamte Darstellerriege harmoniert perfekt zusammen und auch der große Altersunterschied zwischen Penelope (damals 29) und Al (damals 53) stört die Chemie der beiden nicht im geringsten. Die Locations (z.B. Carlitos Club) sind sehr gut gewählt und bilden mit dem Musik-Score ein echtes Genre-Highlight. Ein grandioser Film um Loyalität als Ehrenkodex und Freundschaften auf Leben und Tod. Überragend... 5 von 5 PunktenIn diesem Film is Al Pacino in einer seiner besten, wenn nicht sogar besten Rolle zu sehen als Carlito Brigante, der durch seinen ausgefuchsten Anwalt Kleinfeld (GTA Vice City's Rosenberg laesst grueßen) verfrueht aus dem Gefaengnis enkommt und seiner kriminellen Karriere den ruecken kehren will. Dies gelingt allerdings nicht, sodass er durch seinen Anwalt und derzeit guten Freund Kleinfeld, welcher eine wahnsinnig gute Spielweise an den Tag legt, genoetigt wird wieder kriminell taetig zu werden. Was dann passiert solltet ihr lieber selber sehen. Der Film enthaelt sowohl gute schauspielerische Leistungen (Al Pacino grandios wie immer; Sean Penn geht in seiner Rolle volkommen auf) als auch Gefuehl und Mafia-Feeling. Fuer alle die den Film noch nicht gesehen haben: Es lohnt sich, auch wenn der Preis sehr hoch ist, da die DVD nicht mehr gedruckt wird. Einfach TOP. P.S.: Auch alle GTA Vice City Fans sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen. Carlito's Way, Scarface - besser geht es nicht... 5 von 5 Punkten---Carlito's Way--- und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Carlito (Charlie) Brigante [Al Paci- no] überzeugt in diesem Fall ohne seines Gleichen. Die gelungene Zusammen- setzung von Brian De Palma aus Besetzung, Handlung, Location (4th Ave. New York) und Tylers Soundtrack führen zu einem stets aktuellen Film der 90er- Jahre. Carlito Brigante, ein verurteilter Schwerkrimineller, wird auf Grund eines formellen Prozessfehlers der StA auf freien Fuß gelassen; Dank seines treuen jüdischen Verteidigers David Kleinfeld (Sean Penn). Carlito ist während seiner fünf Jahre Knast zur Erkenntnis gekommen und hat seinem alten Leben abgeschworen. StA Norwalk ( Rebhorn ) hat indes Carlito wei- terhin im Auge und glaubt nicht so Recht an seiner Reife. Wieder auf freien Fuß gerät Carlito zufällig in eine Schießerei, als sein kleiner Neffe während eines Deals ermordet wird; nur mit List und Glück schafft Charlie es, dort wieder heraus zu kommen. Wenig später wird Carlito stiller Teilhaber des Nachtsclubs von Saso werden. Sein Traum ist es nunmehr, 75.000,- Dollar zusammen zu bekommen und sich danach abzusetzen und Touristen im Süden Wagen zu vermieten. Doch bald holt Charlie die Wirklichkeit ein. Charlie schafft es in der Zwischenzeit, wieder seiner damalige Geliebte Gail (P. Miller) ausfindig zu machen. Beide knüpfen nach persönlichen Anlaufschwierigkeiten gemein- same Lebenspläne. Das Schicksal aber soll Charlie einholen... Sein RA und Freund Kleinfeld hat 1 Mio. dollar von einem inhaftierten Klienten veruntreut. Dieser droht nunmehr Kleinfeld zu töten, wenn er nicht ihn bei einer Nacht und Nebel Aktion aus den kalten Fluten des Rivers mit einem Boot bei einem Ausbruch behilflich wird. Kleinfeld ist in der Falle, entweder er kommt dieser Forderung nach, oder er wird getötet. Hilfe dabei braucht Kleinfeld von Carlito, der - was sich als schwerer Fehler herausstellen wird - auch diesem gibt. Kleinfeld, jetzt sehr erfolgreich und wohlhabend, wird auf Grund von übermäßigem Kokainkonsum immer unberechenbarer und dissozial. Mithin tötet Kleinfeld bei der Ausbruchsaktion den Flüchtenden und einen seiner Söhne. Auch Carlito ist erschrocken über Kleinfelds Aktion, von der er nichts im Vorfeld wusste. Schnell kommt Kleinfeld in das Visier der Bande und des verbleibenden Sohnes, der Kleinfeld und seinen Helfern Vergel- tung schwört... Das Todesurteil für Charlie und Kleinfeld. Nach einem missglückten Mordversuch an Kleinfeld, wird dieser durch einen Kopfschuss im Krankenhaus von Frankie Taglialucci - Sohn des Toten - er- mordet. Eine rasante Jagd nach Charlie beginnt... Facit: Brian De Palma hat wieder einmal einen wahren Evergreen geschaffen. 144 Minuten Spannnung und eine tief greifende Story mit Überraschungseffekt am Ende fesseln den Zuschauer. Der Kenner von Scarface wird erkennen, dass hier wieder neben Al Pacino noch drei weitere Schauspieler wieder zu sehen sind. Der Film verzichtet auf wilde Schießerei, verfügt indes über einzelne heftige Gewaltszenen, die ihn hervorragend nicht zur Massenware machen. Neben Scarface und der Pate ist Carlito's Way ein Schätzchen in jeder geschmackvollen Sammlung. Absolut einmalig! 5 von 5 PunktenKurz noch einmal zur Story: Der Ex-Kriminelle Carlito Brigante (Al Pacino) wird von seinem korrupten Freund und Anwalt David Kleinfeld (Sean Penn) vorzeitig aus dem Knast geholt. Wieder auf der Straße, schwört sich Carlito, in Zukunft sauber zu bleiben. Das Problem dabei ist, dass er immer wieder in kriminelle Machenschaften hineingesogen wird, sei es durch seinen naiven Neffen, oder gar durch seinen Freund Kleinfeld. Als dieser ihn um einen schwerwiegenden Gefallen bittet, eskaliert die Situation... Brian De Palma's "Carlito's Way" hebt sich für mich von allen anderen Gangsterfilmen ab. Er hat im Gegensatz zu "Der Pate" keinerlei Längen aufzuweisen, und im Vergleich zu "Scarface" ist er mitreißender, was besonders daran liegt, dass Carlito einfach sympathisch ist, und man ihn schnell ins Herz schließt. Der Spannungsbogen wird hier durch die geniale Erzählform vom Hauptdarsteller selbst bis ins Unermessliche aufgezogen, bis hin zum unvergeßlichen Showdown am Ende. Man muss wirklich sagen, dass bei diesem Film einfach alles perfekt ist. Er hätte wenigstens den Oskar für den besten Film, die beste Regie, den besten Hauptdarsteller, die beste Kamera und die beste Musik absolut verdient gehabt. Für mich der beste Mafiafilm überhaupt. Kaufen! Fast noch besser als Scarface 5 von 5 PunktenEiner von Al Pacinos besten Filmen. Der Ex-Gangster Carlito kommt aufgrund von Verfahrensfehlern schon nach fünf statt nach dreißig Jahren aus dem Knast und will in seiner alten Gegend in New York ein ehrliches Leben anfangen. Klappt nur nicht ganz und als er das endgültig kapiert, will er nur noch abhauen. Aber da hat er schon eine Menge Probleme am Hals... Für Freunde von Scarface ein Muss. Aber (wie schon Scarface) unbedingt auf englisch und uncut ansehen. |
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Mystic River (Einzel-DVD)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Mystic River - Single, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.03.06 5 Kundenrezensionen:Faszinierender Trip in die menschlichen Abgründe 5 von 5 PunktenMystic River ist ein Thriller der Extraklasse, welcher den Zuschauer von Beginn an auf einen düsteren Trip mitnimmt und bis zum überraschenden Schluss nicht wieder loslässt. Alles was Hollywoodikone Clint Eastwood als Regisseur mittlerweile anpackt wird zum Erfolg und er zählt völlig zurecht zu den absolut Besten. Knapp 25 Jahre nachdem der kleine Dave Doyle vor den Augen seiner beiden Freunde Jimmy und Sean von pädophilen Triebtätern in ein Auto gezerrt und tagelang missbraucht wurde, führt der Weg die drei ehemaligen Jugendfreunde durch ein schreckliches Verbrechen wieder zusammen. Jimmys (Sean Penn)19 jährige wunderschöne Tochter Katie wurde auf auf grausame Weise ermordet und ausgerechnet Sean (Kevin Bacon), tritt als zuständiger Polizist wieder auf den Plan. Obwohl der als Kind missbrauchte Dave (Tim Robbins) mit der Cousine von Jimmys Ehefrau glücklich verheiratet ist, lässt Ihn sein in der Kindheit erlebtes Martyrium nicht mehr los. Mit dem Mord an Jimmys Tochter gerät auch er plötzlich in Verdacht, da er auch einer der letzten war der Katie in einer Bar lebend gesehen hat. Als Jimmy davon erfährt das die Polizei gegen seinen Freund und Verwandten ermittelt bahnt sich eine Tragödie an die ein überraschendes Ende findet. Schritt für Schritt legt Clint Eastwood die Psyche und Geheimnisse der drei Hauptakteure frei und langsam wird dem Zuschauer klar das hier keiner frei von Schuld ist. Allem voran lastet auf dem anfangs trauernden Familienvater Jimmy ein dunkles Geheimnis, was dem Film eine überraschende Wendung gibt. Eine Menge an Hinweisen und Einzelheiten ergeben nach und nach einen immer düsteren Blick auf das eigentlich verkorkste Leben dreier Freunde die in erster Linie mit sich und Ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Eastwood liefert mit Mystic River" einen Trip in die Abgründe der menschlichen Seele der seinesgleichen sucht und zu einem der besten Filme der letzten Jahre gehört. Bildgewaltig zeigt uns der Regisseur wie langsam die bürgerliche Fassade zu bröckeln beginnt und sich tiefe Abgründe auftun. Ich habe selten einen Thriller gesehen der den Zuschauer von der ersten Minute an so ein seinen Bann zieht. Wie wohltuend ist ein Film wie Mystic River" in Zeiten in denen die meisten Filme mit Special Effects zugepflastert sind und keinen Raum für schauspielerische Höchstleistungen lassen. Ich bin auch großer Fan der Herr der Ringe" Trilogie, aber es ist wunderbar einen Film wie diesen zu erleben, der uns zeigt das man auch ohne große Effekte ganz großes Kino machen kann. Spannung von Beginn an bis zum wirklich tollen und überraschenden Schluss. Eastwood lässt den Zuschauer teilhaben an den Ermittlungen und bringt nicht wie in billigen Groschenromanen kurz vor dem Ende Beweise und Personen ins Spiel die man davor überhaupt nicht gekannt hat. Der Film lässt über die gesamte Länge Spielraum für Spekulationen und jeder kann sich seine Gedanken dazu machen. Die Bestzungsliste des Films liest sich wie das Who ist Who der Superstars, den neben den drei Hauptdarstellern Sean Penn, Tim Robbins und Kevin Bacon sind unter anderm noch Laurence Fishburne (Matrix), Marcia Gay Harden, Laura Linney und sogar Hollywoodveteran Eli Wallach (Pate III, Zwei glorreiche Halunken) zu sehen. Eastwoods Film geht unter die Haut und bietet einen Thriller der Extraklasse. Ergreifend 4 von 5 PunktenDer Film geht unter die Haut. Schon der Anfang bereitet Übelkeit. Innerhalb einer einzigen Sekunde kann sich ein Leben verändern. Oder drei. Die drei Hauptdarsteller, allen voran Sean Penn, sind beeindruckend. Einen Stern Abzug, weil es keine großen Überraschungen gibt und die Handlung ein wenig schleppend ist. Großartige Besetzung, behäbige Inszenierung 3 von 5 PunktenPenn, Robbins, Bacon - welchem Filmfreund wird es nicht warm ums Herz, wenn er die Namen dieser drei schauspielerischen Schwergewichte auf den oberen Rängen der Besetzungsliste erspäht? Eine Geschichte von Mord, Freundschaft, verlorener Kindheit, Aufarbeitung der Vergangenheit - welch Gerüst für eine emotionale Achterbahnfahrt! Düstere Locations, bedrückende Bilder, in denen die Schatten allgegenwärtig zu sein scheinen - welch eine Plattform für den findigen Filmarchitekten! Was kann da schief gehen? Antwort: so ziemlich alles, wenn der Regisseur Clint Eastwood heißt. Was bei "Erbarmungslos" noch so gut funktionierte, die Weitschweifigkeit, die epische Breite, das genüssliche Zurschaustellen der einzelnen Charaktere, will hier nicht recht gelingen. Die gut gemeinten Ansätze versinken im titelgebenden Fluss, der so zäh dahinkriecht wie die Handlung. Es ist schwer festzustellen, was den Film so ausbremst, was ihn daran hindert, richtig in Fahrt zu kommen. Eastwood hat eine handwerklich saubere Arbeit abgeliefert, keine Frage. Nach dem vielversprechenden Auftakt jedoch flacht die Inszenierung ab, wirkt streckenweise gemütlich, behäbig und einschläfernd. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wartet man eigentlich nur noch darauf, dass die Akteure ihre Pfeifchen rausziehen und es sich für den Rest des Filmes auf irgendeiner Veranda bequem machen. Penns Darstellung ist sehr bemüht und daher nicht wirklich tiefgründig, Bacon erhält kaum Gelegenheit, seine Rolle auszubauen. Warum hier nicht ein wenig mehr "Calahan" und weniger "SOKO"? Die Telefonszenen, in welchen seinem farblosen Charakter eine verkorkste Beziehung angehängt wird, tragen nichts zur Handlung bei und waren wohl nur Beschäftigungstherapie für den Drehbuchautoren. Robbins dagegen kann wieder punkten. Seiner Intensität ist es zu verdanken, dass die Geschichte nicht vollends absäuft. Nun muss ich betonen, dass ich das Gespür für die leisen Töne und feinen Schattierungen einer Story bei einem Filmemacher sehr hoch schätze (für alle, die denken, ich würde dem Streifen die fehlende Action ankreiden). Man kann es nämlich auch anders machen: "Stalker", "Solaris" (sowohl das russische Original als auch das US-Remake), "Schwarzer Regen" z. B. sind schöne, stille Filme, die den Zuschauer mit ihrer Eindringlichkeit an sich fesseln und nicht mehr loslassen. "Mystic River" dagegen ist nur ein gepflegter Langweiler mit großen Namen. Eastwood hätte den Fluss selbst zum Hauptdarsteller machen müssen - was für eine Möglichkeit! Doch die bedrohlichen Wasser sind nur für einige wenige hübsche Kamerafahrten und den Schlussgag gut. "Mystic River" ist an seinem eigenen Anspruch gescheitert. Unser Clint war, so schmerzlich das in den Ohren einiger Filmfreunde klingen mag, einfach nicht der richtige Mann dafür. "Mystic" an der ganzen Sache ist nur, wie sich sechs nicht unbedeutende Magazine zu der Behauptung versteigen können, Herrn Ostholzens filmische Schlaftablette sei ein "Meisterwerk". Denselben faden Beigeschmack bieten "Absolute Power", "Flags Of Our Fathers" und "Letters From Iwo Jima". Auch diese Filme besitzen ein gutes Konzept und gute Darsteller, leiden aber unter der gleichen quälenden Langatmigkeit wie "Mystic River". Was Eastwood mit fortschreitendem Alter zunehmend abgeht, ist wohl das Gespür für gute Drehbücher bzw. das Gespür dafür, wann ein Skript reif zur Verfilmung ist. Viele mögen seinen ruhigen Erzählstil für "genial" halten. Auf mich wirkt er einfach nur träge. "Still" und "langweilig" sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Bester Film der letzten 5 Jahre 5 von 5 PunktenClint Eastwood ist mit "Mystic River" (2003) nicht nur eine vorzügliche Verfilmung der gleichnamigen Buchvorlage von Dennis Lehane (2000) gelungen. "Mystic River" ist zugleich der beste Film der letzten 5 Jahre. Die Handlung: "Mystic River" erzählt davon, wie der Tod von Katie Marcus, Tochter eines Kleinganoven aus Boston, die Welt von drei Jugendfreunden (Sean, Jimmi und Dave) wieder zusammenführt. Mit fatalem Ausgang für einen der Drei. Das Acting: Sean Penn (Jimmi) liefert hier (neben 21 Grams) die beste Leistung seiner Karriere bis dato ab. Tim Robbins (Dave) und Kevin Bacon (Sean) glänzen ebenfalls in ihren Nebenrollen. Lange hat man kein derart hochkarätiges Ensemble zusammen spielen gesehen. Eastwood hat hier wirklich die besten Schauspieler ihrer Generation zusammengebracht. Die Regie: "Mystic River" ist eine grundsolide Regiearbeit. Eastwood porträtiert die Charaktäre schnörkellos, fängt Emotionen und menschlichen Schmerz in subtiler Weise ein und erreicht damit eine bleibende Erfahrung beim Zuschauer. Das können nur wenige. Eastwood ist ein wahrer Meister seines Fachs. Das Editing: Vorbildlich! Der Film hat keine unnötigen Längen. Alle wesentlichen Handlungsstränge werden (teils verschachtelt) wiedergegeben. Die Filmhandlung ist daher rund und in sich schlüssig. Der tiefere Sinn: "Mystic River" erzählt völlig unsentimental, zu weilen roh und kraftvoll, aber jederzeit absolut glaubwürdig von den großen Lebensfragen. Wie wird man zu dem was man ist? Welche Rolle spielt die Gesellschaft, welche die individuellen Ereignisse im Leben, welche die Herkunft? Wer steht am Ende des Tages auf der Gewinner- und wer auf der Verliererseite? Welchen Wert hat Gerechtigkeit und wie steht es mit Selbstjustiz? Die Antwort die Eastwood hierauf gibt ist unmoralisch, aber auf jedenfall ehrlich: Stärke das einzige was zählt um zu überleben. Für die Schwachen und Sentimentalen, die Idealisten und Staatsgläubigen, die Gutmenschen und Leichtgläubigen ist in der Welt von der Eastwood erzählt, kein Platz. Das Fazit: Unbedingt ansehen/kaufen. Am besten im O-Ton (englisch). Und danach das Buch lesen. Grandios ! 5 von 5 PunktenEin paar Sekunden nur reißen Freundschaft und Leben von drei Burschen in einem Arbeitervorort von Boston auf ewig auseinander. Einer der Freunde wird vor den Augen der beiden anderen in ein Auto gezerrt und verschwindet für mehrere Tage, bevor er - missbraucht und verschreckt - wieder auftaucht. Jahrzehnte später führt ein Mord das Trio wieder zusammen - der eine wird verdächtigt, der andere muss ermitteln und der dritte hat nur noch Rache im Kopf. Ein tragisches Drama über Verlust, Vergeltung und Freundschaft, von Regisseur Clint Eastwood mit einer intelligenten wie sparsamen Kameraführung inszeniert und von einem grandiosen Schauspielerensemble getragen. Sean Penn spielt einen von Frauen gesteuerten Macher, der in seiner allgegenwärtigen Körperlichkeit - mal ein entblößter, tätowierter Oberkörper, dann ein fettiger Ledermantel - verletzlich wirkt. Kevin Bacon gibt den sichtlich leidenden, auf Abstand bedachten Ermittler, der zwischen Vergangenheit, Rationalität und einer gescheiterten Beziehung zu manövrieren versucht und dabei unweigerlich auf Untiefen zusteuert. Und schließlich Tim Robbins, der den verschlossenen, kinderlieben Dave mimt, dem zusehends der Verstand entgleitet. Grandios ! Unbedingt ansehen ! |
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