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P.S. Ich liebe dich
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum P.S. Ich liebe dich, Freigegeben ohne Altersbeschränkung Drama Aus der Amazon.de-RedaktionFür jene, die daran glauben, dass wahre Liebe über das rein Physische hinausgeht, ist P.S. - Ich liebe dich ein Juwel in der Krone der romantischen Filme. Der Film, welcher Elemente aus Ghost - Nachricht von Sam, Der Himmel kann warten und My Life verbindet, stellt eine ungenierte Liebeserklärung an die Vorstellung einer lange (oder ewig?) andauernden Liebe dar. Hilary Swank ist Holly, eine überglückliche junge Frau, die mit dem unglaublich umwerfendsten Iren auf dem ganzen Planeten verheiratet ist: Gerry (Gerard Butler). Als eine Krankheit ihn ihr raubt, treibt Holly in eine Depression. Dann, als ob sie aus dem Jenseits stammen würden, tauchen Geschenke, Erinnerungen und Briefe von Gerry auf - kleine Gesten, die er geplant hatte, nachdem er von seinem bevorstehenden Tod erfuhr. Die 'Kommunikation' mit ihrem toten Ehemann, die Holly gefährden könnten, in der Vergangenheit zu leben, zeigen aber einen Weg in ihre Zukunft auf. Hilary Swank, die keine klassische Darstellerin für romantische Rollen ist, spielt Holly ziemlich bewegend und lässt deren Trauer und Verwirrung glaubhaft erscheinen. Butler wird als leckerster Typ, den man sich wünschen kann, Unmengen neuer (vor allem weiblicher) Fans anziehen. Bemerkenswert sind auch die Nebendarsteller, darunter Lisa Kudrow als Freundin von Holly und James Marsters und Kathy Bates, die für einen frischen Wind sorgen. Unter der Anleitung von Regisseur und Autor Richard LaGravenese ist P.S. - Ich liebe dich bewegend, traurig (man sollte Taschentücher bereit halten) und auf herzzerreißende Art und Weise liebenswert. --A.T. Hurley ProduktbeschreibungDas wohl schönste Lebewohl der Filmgeschichte nach dem Bestseller von Cecelia Ahern mit OSCAR-Preisträgerin Hilary Swank und Gerard Butler! Es war die ganz große Liebe. Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief... mit Gerrys Handschrift. Es ist der erste von einer Anzahl an Briefen, die Gerry vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer - jedes von Gerry detailliert geplant und unterschrieben mit den Worten "P.S. Ich liebe Dich"... ![]() ![]() Pressestimmen
5 Kundenrezensionen:Es ist eben nicht das Buch, aber doch ein recht guter Film. 3 von 5 PunktenIch persönlich finde es sehr schade, dass der Film oft so einseitig bewertet wird. Nein, der Film kommt an die Romanvorlage nicht heran, aber das sollte wirklich nur ein Kriterium sein und nicht gleich die komplette Endnote ausmachen. Immerhin sind Buch und Film zwei vollkommen verschiedene Medien und transportieren dementsprechend auch Story, Charakter, Emotionen, Atmosphäre und Botschaft auf vollkommen anderen Wegen. Daher sollte man im Zweifelsfall einfach gar nicht groß an die Romanvorlage denken, wenn man sich einen Film ansieht. Ich persönlich fand den Film gar nicht sooo schlecht, vor allem, da ich ein großer Fan von Gerard Butler bin. Allgemein wurden für den Film sehr gute Schauspieler wie Lisa Kudrow und Kathy Bates verpflichtet. Eine glatte Fehlbesetzung für mich ist jedoch die Hauptdarstellerin Hilary Swank, die ihre Rolle schrillig unsympathisch spielt. Man fragt sich wirklich, was Gerry (Gerard Butler) an dieser zickigen Person derart lieben kann. Und auch Harry Connick Jr. nervt in seiner Rolle als Daniel gewaltig. Dennoch wird die Geschichte liebevoll erzählt und regt abwechselnd zum Schmunzeln und Weinen an. Außerdem kann er Film mit einigen guten Ideen aufwarten, die im Buch noch nicht vorkamen. So wird man als Kenner des Buches hier und da doch noch überrascht. Dennoch hätte man Vieles besser machen können und müssen, weshalb ich am Ende auch nur 3 Sterne vergeben kann. Enttäuschung pur! 1 von 5 PunktenIch habe mir vor Jahren das Buch "P.S. Ich liebe dich" gekauft, hab es verschlungen und sogar mehrmals gelesen. Als dann endlich der Film in die Kinos kam, war ich Feuer und Flamme, wollte ihn unbedingt sehen. Ein Freund hat ihn für mich auf DVD ausgeliehen und dann dachte ich nur: "Gott sei Dank hast du kein Geld fürs Kino ausgegeben...." Zuersteinmal fängt der Film ganz anders an, als das Buch. Gut, damit konnte ich leben. Allerdings konnte ich nicht damit leben, dass Holly und Gerry sich förmlich "hassen", wo sie doch im Buch die große Liebe miteinander erleben. Die Schauspieler im Film bringen diese Gefühle nicht annähernd herüber. Was auch sehr schade und eigentlich eine Schande ist, ist das im Film sehr wichtige Charaktere fehlen (Wie z.B. Hollys Brüder Richard und Declan, die eine wichtige Rolle haben.) und auch einige, für mich wichtige Szenen. Ich bin richtig sauer, dass der Film so versaut wurde. Wenn man sich schon eine Romanvorlage als Film aussucht, sollte man die Tatsachen nicht verdrehen. An alle die das Buch gelesen haben: FINGER WEG! "P.S. Ich liebe dich" ist der wohl schlechteste Film aller Zeiten. :( Lange nicht mehr so geweint! 5 von 5 PunktenHach, ein herrlicher Herz-Schmerz-Film, der wirklich berührt! Habe ihn jetzt schon 3 Mal gesehen und jedes Mal wieder geheult wie ein Schlosshund. Die richtige Mischung aus Humor, Liebe, Kitsch und traurigen Momenten und ein Happy End! Wunderbar! Das Buch war erstaunlicherweise nur durchschnittlich (sonst ist ja eigentlich immer der Film schlechter als das Buch), der Film hingegen ist ein Leckerbissen!! 100%ig Romantik pur! 4 von 5 PunktenEindeutig hat der Film viel Romantik und Herzschmerz zu bieten und dazu noch traurige Hintergrundmusik - HOLT DIE TASCHENTÜCHER RAUS! Allerdings sind im Buch die Emotionen wesentlich höher! Die Schauspielerin Holly (Hilary Swank) ist an einigen Stellen nicht überzeugend als trauernde Witwe! Kurz zur Geschichte: Es war die ganz große Liebe. Holly und Gerry wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, bleibt allein zurück. Doch dann tauchen Briefe von Gerry auf udn das Jahr voller Abenteuer beginnt! Das Buch ist natürlich um weiten besser - gar keine Frage! Einige wichtige Episoden wurden wahrscheinlich aus Zeitgründen einfach weggelassen?! Trotzdem finde ich den Film wunderschön! 100%ig SEHENSWERT! Kommt nicht an das Buch heran 3 von 5 PunktenIch habe vor einiger Zeit das Buch zum Fil gelesen und muss sagen, dass mir der Fil nicht so sehr gefällt. Vieles ist anderst als im Buch und die wirklich witzigen Details fehlen. Wenn man einen Film nach der Volage eines Buches dreht, sollte man sich auch einigermaßen daran halten. Für diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben ist dieser Film bestimmt sehenswert und er wurde ansonsten auch gut gemacht. |
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Die Welle
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama 5 Kundenrezensionen:Gemeinschaft über Alles 5 von 5 PunktenIch habe mal vor Jahren die amerikanische Produktion gesehen und fand diese gar nicht mal so schlecht ! A B E R diese deutsche Produktion ist aus heutiger Sicht schlichtweg ein Hammer !!! Die Kids von HEUTE können es also nicht verstehen, warum die JUGEND bzw. deutsche Volk damals im III. Reich Hitler & Co. so verfallen waren und HEUTE wäre sowas nicht mehr möglich !!! Sicher....??? Was als Projekt beginnt und selbst der Lehrer (Genial Mister Vogel !) am Anfang mit FREUDE begleitet endet zum Schluss in ein......schreibe ich jetzt nicht ! Der Film ist schlichtweg KLASSE, der jetzigen Zeit angepaßt und jede Rolle im Film ist SUPER besetzt ! Sowas kann ich nicht zu jeden deutschen Film schreiben ! Anschauen lohnt immer ! Spannend vom Anfang bis zum Ende! 5 von 5 PunktenIch habe diesen Film bei einem Kumpel gesehen. Natürlich habe ich vorher schon von dem Titel gehört und auch den Trailer gesehen aber ich hatte irgendwie nie die Lust, ihn zu gucken. Vielleicht auch wegen diesem "schon wieder so ein Deutscher Film... ob der gut ist...?" Vorurteil. Doch nachdem ich ihn jetzt gesehen habe, muss ich sagen. Einer der besten Deutschen Filme überhaupt! Ich kenne zwar die alte Version nicht (dieser Film ist ja ein Remake) aber die Welle ist von vorne bis hinten SEHR spannend und endet in einem richtig krassen Finale! Der Film wirkt nicht 1 von 5 PunktenEs ist schade, dass die Neuverfilmung im Vergleich zum Original so schwach ist. Gerade bei einem so wichtigen Thema. Diese Stauchung auf eine Woche, lässt die Handlung sehr unglaubwürdig erscheinen. Der Schluss ist auch mehr als fragwürdig und vermurkst wohl aktuelle Themen mit der Buchvorlage. Das "Erwachen" kommt dann eher gähnend als mit einem inneren Aufschrei. Das war wirklich unnötig... 2 von 5 PunktenEs wird nicht viele Schüler und mittlerweile auch Erwachsene geben, die noch nicht von dem Experiment des amerikanische Lehrers Ron Jones gehört haben. Nachdem seine Schüler ihm zu verstehen gaben, sie hätten sich gegen den Terror und die Herrschaft der Nazis aufgelehnt, startete er die Welle. Er wollte herausfinden, ob ein solches totalitäres System wirklich sofort durchschaut würde und es Widerstand gäbe. Das Experiment "Die Welle" scheiterte, da die meisten Schüler mitmachten ohne Fragen zu stellen, ja sogar selbst ein System der Angst und Unterdrückung entwickelten. Es bedurfte eines drastischen Schrittes, um alles zu beenden. Jones berief eine Versammlung in der Aula ein. Anstatt ihnen dort den Leiter der nationalen Bewegung "Die Welle" zu präsentieren - den sie erwartet hatten - zeigt er ein Bild Hitlers. So stellte er ihnen vor Augen, was aus ihnen geworden war. Bereits 1981 entstand aufgrund dieses Experiments ein Film, der in vielen Schulen gezeigt wurde. In der deutschen Produktion, in der Jürgen Vogel den Lehrer verkörpert, wurde die Handlung von Amerika nach Deutschland, aus den 1960er Jahren in die Gegenwart verlegt. Um diese Begebenheit in das Bewusstsein heutiger Jungendlicher zu bringen, ist dagegen sicherlich nichts einzuwenden. Ebenso wenig an der schauspielerischen Leistung der jungen Darsteller, die durchweg überzeugend ist. Der einzige Grund, warum dieser Film m.E. völlig danebengeht und wichtiger noch, die eindrucksvolle Botschaft aus dem Blick nimmt, ist das Ende. Dies wurde im Vergleich zur Verfilmung von 1981 völlig verändert. Dort wurde die Auflösung des Experiments eindrucksvoll durch das Abbild Hitlers dargestellt. Man hielt den Jugendlichen das vor Augen, was sie alle kannten, den Schrecken und die Grausamkeit der Nazi Regimes und gleichzeitig, dass sie sich auf dem gleichen Weg befunden hatten. In der neuen Verfilmung wird dieses bewegende Ende völlig verzerrt. Ohne verraten zu wollen, wie der Film endet, sei gesagt, dass Schüsse und Waffen in heutigen Filmen so normal sind, dass dieses Ende wohl nicht zum nachdenken führt. Sieht man doch letztlich nichts anderes, als in vielen anderen Filmen. Ohne diese Anbiederung an das moderne Kino, hätte man mehr erreichen können. Es lässt sich sagen, dass die gute Absicht deutlich zu erkennen ist. Leider reicht diese nicht aus, um aus einem durchschnittlichen Film einen sehenswerten und wertvollen zu machen. Leider eine verschenkte Gelegenheit. Das Ende vermiest es! 4 von 5 PunktenDie Idee, den Film inst Deutsche zu übertragen, war wieder Erwarten erstaunlich gut gelungen. Obwohl der Weg der Handlung feststeht, bleibt der Film logisch und nachvollziehbar und nicht konstruiert. Naja, am Ende eben doch: Da wollte man wohl mal zeigen, was deutsche Filmmacher so drauf haben und hat eine unnötige Schießerei eingebaut. Um dem die Krone aufzusetzen wird der Lehrer sogar am Ende ohne ersichtlichen Grund festgenommen. Einfach so! Man hielt das wohl für einen tollen Schlusseffekt. |
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Kirschblüten - Hanami (Einzel-DVD)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Kirschblüten - Hanami, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.08 Amazon.deIn Hanami spielen Hannelore Elsner und Elmar Wepper ein Ehepaar, dass mit einem Schicksalsschlag konfrontiert wird. Doris Dörrie ist ein wunderbarer Film geglückt, über das Opfer, die Liebe und den Tod. Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist - ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Das Bewußtsein von Vergänglichkeit und Tod und der Notwendigkeit die uns gegebene Zeit zu zelebrieren. Das mag in manchen Ohren kitschig und klebrig klingen, es trifft dennoch eine tiefe Wahrheit, der sich niemand ernsthaft verschließen kann. Und auf diesen Kern zielt Doris Dörries Film ab. Hanami beginnt in der bayerischen Provinz. Der Beamte Rudi (Elmar Wepper) liebt das Beschauliche, Vorhersehbare. Er mag es, immer um die gleiche Zeit aufzustehen, das gleiche zu sehen, zu schmecken und zu hören. Aber Rudis Leben verändert sich schlagartig als er mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird: er hat Krebs im Endstadium. Seine Frau Trudi (Hannelore Elsner) überredet ihn nach Berlin zu fahren, zu den Kindern und Enkelkindern. Die Begegnung verläuft anders als erhofft. In Berlin hat man keine Zeit füreinander, ist man fest im Griff des Alltags - Facts of Live. Man beschließt gemeinsam weiterzufahren, an die Ostsee, um ein paar Tage miteinander zu verbringen und sich vorzubereiten, auf das Unvermeidliche. Soweit, so gut, oder auch nicht. Das Klischee lauert an jeder Ecke, umso unerträglicher weil man befürchtet, dass Klischee könne mehr mit dem eigenen Leben zu tun haben als einem lieb ist. Und es ist nicht etwa so, dass man von Doris Dörrie etwas anderes erwartet hätte. Doch dann geschieht das Unerwartete. Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, und der Film beginnt von Neuem. Rudi ist untröstlich, weiss nicht wohin mit sich. Verständlich. Er muss feststellen, dass ihm Trudi fremder war als er es für möglich hielt. Sie hatte ihre Sehnsüchte verraten um sich für ihn aufzuopfern. Eine schreckliche Wahrheit. Er macht sich schließlich auf, nach Japan, um ihr post Mortem ihren Traum zu erfüllen. Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem was man in Ermangelung eines treffenderen Begriffes Trauerarbeit nennt. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio läuft, in Frauenkleidern, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht. Es ist nicht zuletzt Elmar Wepper zu verdanken, seinem zurückgenommenem Spiel, seiner Durchlässigkeit, dass Hanami im letzten Drittel zu einem richtig guten Film wird. Und natürlich hat Doris Dörries Inszenierung daran ihren Anteil. Dieser Eindruck wurde von vielen Rezensenten immer wieder bestätigt, nicht ohne eine gewisse Verwunderung - ist doch Elmar Wepper in der Schublade des Fernseharbeiters abgelegt. Es ist an der Zeit diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zu konstatieren: es gibt nur eine verlässliche Konstante im Hinblick auf Film und Fernsehen. Beide Bereiche bringen manchmal gelungenes und oft weniger gelungenes zustande. Hanami und Elmar Wepper zaubern ein wenig Hoffnung in unsere Herzen.Thomas Reuthebuch KurzbeschreibungDas Leben: Nur Trudi (Hannelore Elsner) weiß, dass ihr Mann Rudi (Elmar Wepper) schwer krank ist. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und überredet Rudi, noch einmal die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen, müssen die beiden jedoch feststellen, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben viel zu beschäftigt sind, um sich um die Eltern zu kümmern. Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt plötzlich Trudi - Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter (Franzi, gespielt von Nadja Uhl) erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er beschließt, ihr verpasstes Leben wieder gut zu machen... 5 Kundenrezensionen:INTENSIVES; ABER AUCH ÜBERAMBITIONIERTES UND ZÄHES DRAMA 3 von 5 PunktenDie Schauspielerleistungen kann man wirklich als grandios bezeichnen und auch die Thematik des Films über verlorene Träume und unsterbliche Liebe weckten bei mir das Interesse, diesen Film anzuschauen. Aber ist der Film wirklich so gelungen, als das man ihm gar 5 Sterne vergeben kann??? Ich denke bei weitem NICHT!!! Gut, über Geschmack lässt sich streiten, aber Thematik und schauspielerische Glanzleistungen sind eben nicht alles - auf die Inszenierung und den Inhalt kommt es an. Und genau da hapert es bei diesem Drama, neben der zu langen Filmlaufzeit(122 Min.) Allzu häufig driften die Nebenhandlungen ins klischeehafte ab, wenn z.B. ältere Provinzler (Rudi/Trudi)in der Großstadt an der Bedienung des Fahrkartenautomates scheitern, eine der kurzhaarigen Töchter eine Lesbe ist und die Enkelkinder an der Spielekonsole kleben... Auch fehlt mir der so wichtige Einblick in die japanische Kultur, wenn man schon Japan als zentralen Punkt der Geschichte wählt. Da reichen ein paar Kirschbäume, der Fujiyama und ein paar Hochhäuser eben nicht ganz aus. Ach, ja. Was mich noch interessieren würde, ist die Frage was die Ehe der beiden Hauptpersonen überhaupt so lange zusammengehalten hat? Der wie ich finde etwas kitschige Totentanz Rudis am Ende mag ja eine Liebeserklärung an seine bereits verstorbene Frau sein und will zeigen, dass er das Wesen in ihr verstanden hat und er ihr folgt. Aber eine logische Erklärung, warum er die Reise überhaupt gemacht hat, bleibt dem Zuschauer weitestgehend vorenthalten. Viel Spiritualität aber wenig Logik. Fazit: Erstmal aus der Videothek ausleihen, wenn Film gefällt die Special Edition kaufen, da man dort auf der Extra-Disc mehr über die Tiefe des Films erfährt. Wow - wer hätte das gedacht? 5 von 5 PunktenIch gebe zu, ich war anfangs skeptisch. Elmar Wepper? Aber was für ein Auftritt!!! Was für eine Leistung!!! Ganz großes Kino! Chapeau! Zurecht mit Preisen überhäuft und von Doris Dörrie toll inszeniert: Sehr unaufdringlich, mit tollen Schauspielern, ausdruckstarken Bildern, wenigen (und kurzen) aber sehr treffenden Dialogen. Der Film funktioniert einfach auf allen Ebenen! Uneingeschränkte Empfehlung!!! Den muss man gesehen haben!!! Märchenhaft 5 von 5 PunktenDoris Dörrie erzählt ein Märchen. Märchen enden für gewöhnlich mit: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute." Doch wenn sie gestorben wären, dann müssten sie auch gelebt haben, Trudi und Rudi, irgendwo vielleicht bei Weilheim im Oberbayerischen. Erzählt wird von Liebe und Trauer, bedeutungsvoll illustriert dies Elmar Wepper mit seiner Mimik, seinen Gesten, seinen Augen. Treffen wird dieser Film alle, deren Kinder nicht mehr im eigenen Haus wohnen und die, die es sich vorstellen können, wie so etwas sein wird oder kann, und erzählt wird die Geschichte in Bildern, in denen, wie Doris Dörrie sagt, "die Realität (wieder mal) freiwillig mitspielt", in Bildern, die dauern, berühren und bleiben. Es wechseln so schön Stille und Krach. Auch hartgesottene Cineasten mögen sich schon mal ein Taschentuch bereitlegen, für alle Fälle, weil alle Schauspieler in diesem Film gut sind. Man darf gespannt sein, welche Geschichte uns Doris Dörrie als nächstes erzählt, vielleicht wieder eine Hommage an Tokio und Japan. Ich empfehle auch diesen Film, jetzt schon, ungesehen! Lebe im Hier und Jetzt - ein sehr guter Film 5 von 5 PunktenDer deutsche Film ist mittlerweile, ach was, seit langem bereits so gut geworden, dass ich mich fast, aber nur fast, wundere, dass bisher nur 4 Rezensionen zu Kirschblüten geschrieben wurden. Schaue ich bei einem z.B. amerikanischen Film ähnlicher Machart, falls es so einen Film überhaupt gibt, nach, lese ich mindestens 50-80 Rezensionen. Tja, so ist das leider. Im Kino habe ich Kirschblüten verpasst, aber auch auf DVD lässt er sich überaus gut anschauen. Da es gute inhaltliche Zusammenfassungen bereits gibt, möchte ich nur einen Punkt in diesem hervorragenden Film aufgreifen, der mich besonders berührt hat. Das ist die Sprachlosigkeit innerhalb der Familie von Trudi und Rudi und ihren drei Kindern, was ihre Gefühle und ihre Beziehungen zueinander angeht. Rudi redet nicht wirklich mit seiner Frau, Trudi nicht mit ihrem Mann, beide nicht mit ihren Kindern, die untereinander auch nicht. Schon fatal, aber sehr gut dargestellt. Interessanterweise sind es Nicht-Familienmitglieder, die in den emotionalen Stresssituationen am besten mit den jeweiligen Eltern klarkommen. Z.B. die Freundin der Tochter, die scheinbar mit Leichtigkeit den richtigen Ton findet, wo die Tochter nur aggressiv reagieren kann. Genauso geht es mit Yu, die Rudi so nimmt, wie er ist, wohingegen sein Sohn nur genervt vom Besuch seines Vaters ist und ihn am liebsten gleich wieder los wäre. Es tut fast weh zu sehen, wie lieblos der Sohn den Vater empfängt und ihn völlig sich selbst in dieser Riesenstadt überlässt, Yu hingegen kümmert sich, nicht viel, aber im Gegensatz zum Sohn wirkt es um ein Vielfaches mehr. Die Sprachlosigkeit führt so ungefähr ab dem Teil in Tokio so weit, dass hauptsächlich Musik und Bilder die Sprache ersetzen. Wunderbar. Endlich mal wieder ein Film, ein Kleinod möchte ich bald sagen, der es fertig bringt, die Phantasie, das Kopfkino des Zuschauers anzuschalten. So wohltuend, lange Schnitte passen genau zum Thema. Ganz große Klasse Elmar Wepper, eine echte Überraschung. Nie wirkt er lächerlich in den Kleidern seiner Frau, niemals wollte ich lachen, sondern nur mitfühlen, ja, die Bilder machten eher traurig und wirken anrührig. Besonders gut fand ich die Szene, als er mit seinem Sohn am Esstisch sitzt und dieser plötzlich losheult aus Kummer. Das Gesicht von Wepper in dieser Situation und den Blick, mit dem er seinen Sohn betrachtet - ganz große Schauspielkunst. Ich könnte noch viel mehr schwärmen, doch das würde zu weit führen. Zu viel verraten möchte ich auch nicht, nur so viel sei gesagt, dass es sich unbedingt lohnt, diesen Film anzusehen. Er macht aufmerksam und das eindringlich, wie wichtig der Augenblick ist, das Hier und Heute. Nichts soll man auf später verschieben, gar nichts. Denn das Später gibt es vielleicht nicht mehr. Memento Mori 5 von 5 PunktenSie sind seit Jahrzehnten verheiratet, zusammen alt geworden sind sie und nun soll alles in kürzester Zeit enden? Erzählt sie ihrem Mann, von dem Gespräch mit dessen behandelnden Ärzten, oder nimmt sie auch diese Last wieder einmal mehr allein auf ihre Schultern, um ihm dadurch bis zum Ende sein Leben so angenehme wie möglich zu gestalten? Bayern - irgendwo im ländlichen Bereich leben Rudi (Elmar Wepper) und dessen fürsorgliche Frau Trudi (Hannelore Elsner), Trudi hat ihr ganzes Leben der Familie gewidmet, sich selbst, ihre Träume und Wünsche offenbar stets untergeordnet, die drei Kinder sind längst aus dem Haus, sie leben in Berlin und Tokio, sind dort mehr oder weniger erfolgreich, haben sich komplett abgenabelt, man hat wenig Kontakt... Es wird das Bild einer Ehe gezeichnet, in der man sich an die Gegebenheiten gewöhnt hat, inzwischen ganz einfach zufrieden ist, mit dem was man über die Jahre hinweg erreicht hat - man scheint den Punkt verpasst zu haben, an dem einst noch genug Feuer vorhanden war, um endlich doch noch all die Dinge anzupacken, welche man immer wieder auf die lange Bank geschoben hatte - nun mag zumindest Rudi keine Veränderungen mehr wagen.... - Trudi brennt jedoch vor Unternehmungslust und stirbt doch plötzlich und unerwartet vor ihrem Mann, der immer noch nichts von seiner eigenen Krankheit ahnt... Rudi fährt nach Tokio, besucht seinen dort lebenden Sohn, verliert in der Großstadt die Orientierung, findet dabei jedoch zu sich selbst und erweist seiner verstorbenen Frau sozusagen die letzte Ehre, indem er sich an den Bereich der japanischen Kultur heranwagt, den Trudi so sehr bewundert hat - an den japanischen Ausdruckstanz Butoh. Zu den Hauptdarstellern: Elmar Wepper (Rudi) und Hannelore Elsner (Trudi) - ein wirklich wundervolles Paar hat Doris Dörrie für diesen Film gefunden! Beide spielen ihre Rollen so einfühlsam, man kann sich als Zuschauer sehr schnell in die Stärken und Schwächen der Figuren einfühlen, man entwickelt von der ersten Minute an Sympathie und Verständnis für die Charaktere. Die Arbeit des Kamerateams kann man zudem eigentlich nicht genug loben - hier wurde nicht einfach nur gefilmt, hier wurde vielmehr fotografiert! Die Handlung beschäftigt sich mit vielen Bereichen des Lebens, ohne dabei jedoch zu sehr auf übersteigerte Emotionen zu setzen, der Film ist somit weder ein Vertreter des Betroffenheitskinos, noch ein Beitrag aus dem Bereich Komödie - vielmehr ist hier u.a. die sensible Darstellung der Entfremdung zwischen Eltern und Kindern gelungen, wird der Zuschauer an seine eigene Vergänglichkeit erinnert! |
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Das Beste kommt zum Schluss
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Das Beste kommt zum Schluss, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 30.05.08 Aus der Amazon.de-Redaktion"Man misst sich selbst an den Leuten, die sich an einem selbst messen," sagt Carter Chamber mit stiller Weisheit, welcher mit Tiefe und Eleganz von Morgan Freeman verkörpert wird. In Rob Reiners bewegendem, oftmals sehr lustigen Film Das Beste kommt zum Schluss, messen sich alle möglichen Leute an den beiden Protagonisten, Chambers und seinem Krankenhaus-Zimmergenossen Edward Cole (Jack Nicholson). Aber - so findet Cole, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, eine mächtige Firma aufzubauen - das hat nicht viel Bedeutung, wenn der Krebs, der große Gleichmacher, seinen Besuch abstattet. Der Film dreht sich um die Abenteuer zweier ungleicher Freunde, die sich in der Krebsabteilung eines Krankenhauses kennen lernen, und von denen jeder nur noch sechs Monate zu leben hat. Chambers hatte während seines Lebens auf den Rat eines seiner Lehrer eine To-do-Liste angelegt mit Dingen und Zielen, die er tun und erreichen will, bevor er "den Löffel abgibt". Schon bald machen sich die beiden auf zu ihrem vielleicht letzten Abenteuer mit der Absicht, so viele Ziele (Fallschirmspringen, Autorennen fahren, die Weltwunder besuchen) wie möglich abzuhaken in der wenigen Zeit, die ihnen noch bleibt. Was als Krankenhaus-Melodrama beginnt, wird zu einem Road-Movie, obwohl die Gedanken der Männer über ihre Sterblichkeit nie wirklich fern sind. Die beiden Hauptdarsteller spielen wirklich beeindruckend und erinnern den Zuschauer daran, wie wenige amerikanische Filme sich mit dem Leben und den Gefühlen von Senioren beschäftigen. Nicholson gibt sogar zugunsten seiner Rolle sein übliches Spiel auf - ebenso wie in About Schmidt. Es gibt einen schönen Song von John Mayer (Say (What You Need To Say)), der wunderbar zu dem klaren Ausblick des Films auf das Leben passt: Was hinterlässt eine Person als wirklich bleibendes Erbe? --A.T. Hurley InhaltMan lebt nur einmal. Und ein stilvoller Abgang gehört dazu! Das beschließen zwei Patienten auf der Krebsstation, als sie die unerbittliche Diagnose hören: Ein jähzorniger Milliardär (Jack Nicholson) und ein gebildeter Automechaniker (Morgan Freeman) stellen eine Löffel-Liste zusammen - mit all den Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Und dann stürzen sie sich auf einer Reise rund um die Welt in das Abenteuer ihres Lebens. Fallschirmspringen? Abgehakt. Mit einem Shelby Mustang über die Rennstrecke brettern? Abgehakt. Die Cheops-Pyramide im Abendlicht genießen? Abgehakt. Die Lebensfreude entdecken, bevor es zu spät ist? Abgehakt! Unter der kundigen Regie von Rob Reiner investieren die beiden Weltstars Herz und Seele in diese inspirierende Ode an das Leben, die beweist, dass es keine bessere Zeit geben kann als das Hier und Jetzt. ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Das Beste nicht nur am Schluss... 4 von 5 PunktenNehmen wir an, Jack Nicholson dreht einen neuen Film. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass es ein guter wird. Nun denken wir uns das selbe mit Morgan Freeman. Hier sind die Chancen etwas schlechter, was aber nicht an seiner Kunst liegt, sondern eher an seiner Bereitschaft, auch für schlechteres Ausgangsmaterial zur Verfügung zu stehen. Und nun stellen wir uns vor, diese beidne Größen drehen einen Film, der im Wesentlichen nichts anderes als ein Duett von ihnen beiden ist. Genau! Ziemlich egal, um was es geht, der Film wirkt auf jeden Fall gut. Nicht anders ist es bei diesem Film. Verdammt, wären es anderen Hauptdarsteller, dann würde man den Film etwas zu flauschig oder zu dünn nennen. Aber mit diesen beiden wird es zum einen Genuss! So wird das Erzählte zugleich fantastisch wie realistisch, ihre Gespräche und Handlungen erlangen eine zeitweilig philosophisch anmutende Tiefe und nichts stört da. Im Gegenteil: manchmal möchte man am liebsten den Ton wegschalten und diesen beiden Mimen nur zuschauen. Nein, hier gibt es keine Horror-Phantasie, kein Laserschwertduell, keine in sich verliebte Tricktechnik, keine wilden Verfolgungsjagden mit sinnlos explodierenden Fahrzeugen. Es gibt menschlichen Alltag, gerade in der besonderen Lebenssituation der beiden dem Tode nahen Protagonisten. Es gibt Selbsterkennen und Verwirklichung, ein Schuss Gefühl und Humor. Vielen mag es nach heutigen Maßstäben seicht erscheinen, aber denen, die Film mögen und sich auf solche Geschichten einlassen können, finden in diesem Werk ein einfach rundes Erlebnis. Nur weil er auch nicht mehr bietet und die Handlung zur Nebensache bei diesen Akteuren wird, gibt es keine fünf Sterne. Die DVD enthält neben den Film praktisch keine Extras. Das kommt immer mehr in Mode, während der Film auf der DVD auch immer mehr eine gute Standardqualität erreicht. Also sparen wir uns besser in Zukunft Bemerkungen zur DVD - falls nicht eine positiv heraus ragt. Etwas Besonderes! 5 von 5 PunktenDieser Film ist nicht als Unterhaltungsprogramm gedacht, Spannung und Action wird man hier vermissen. Nein, dieser Film ist anders.Er tut gut, um wieder mal über den Sinn des Lebens nachzudenken und sich die zwei Fragen zu stellen: Habe ich Freude im Leben? Mache ich anderen Freude in meinem Leben? Und wenn da ein Nein aufleuchtet, warum nicht ändern? Die "Langatmigkeit" in diesem Film finde ich hier bei diesem Thema gut und passend, denn würde man hier Hektik und zuviel an Geschehen reinquetschen, würde meiner Meinung nach der tiefere Sinn der Geschichte verloren gehen. Wenn man ein wenig "hinter die zwei Hauptpersonen blickt" ( die übrigens besser nicht sein könnten!), erfährt man doch auch eine ganze Menge, da gibt es einige interessante Charaktere und letztendlich das Wichtigste: Geld alleine macht nicht glücklich, denn Familie und gute Freunde/ Beziehungen trotz Krisen und Streitereien sind das Glück dieser Erde! Sicher hätte man hier bei dieser Geschichte noch viel viel mehr reinpacken können, aber wozu? Der Film wäre dadurch nicht besser, sondern eher oberflächlicher und hektischer geworden. Die Essenz der Story ist wesentlich und die Botschaft kommt auch so klar und deutlich an: Was würdest du tun , hättest du nur mehr kurze Zeit zu Leben? Wie denkst du darüber...glaubst du, noch schnell was erleben zu müssen, oder war dein Leben reich erfüllt? Was ist wirklich wichtig in diesen letzten Tagen? Der Beste Film seit langem... 5 von 5 PunktenDies ist wahrscheinlich der beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Betrachtet man die Namen der Schauspieler, ist bereits klar, dass es sich hier um ein Meisterwerk handelt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, aber ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Auch die Geschichte und Thematik finde ich, ist sehr gut umgesetzt worden, ohne, dass es kitschig oder traurig erscheint. Der Film ist zugleich anspruchsvoll als auch witzig - genau das Richtige für den DVD-Player! Ganz großes Kino mit ruhigem Verlauf 5 von 5 PunktenZwei großartige Schauspieler in einem Film, was will man mehr. Nicholson und Freeman spielen sich ständig den Ball hin und her und nehmen den Zuschauer mit auf eine bezaubernde Reise. Wer hat diese Gedanken nicht auch schon einmal gehabt. Nicholson spielt diese Rolle so authentisch, das man glaubt dabei zu sein. Freeman ist die Rolle buchstäblich auf den Leib geschneidert. Die DVD selbst überzeugt sowohl im Bild als auch im Ton. Über eine 2 m Leinwand betrachtet besitzt der Film eine hervorragende Schärfe und sehr gute Kontraste. Beim Fallschirmsprung ist man mitten im Film und kann die Spannung der beiden Schauspieler förmlich spüren. Kurz um ein Film wie man ihn sehr lange in Erinnerung behält. Schade das ich diesen Film im Kino nicht so wahrgenommen habe. Flache Handlung, blieb weiter hinter den Erwartungen zurück 2 von 5 PunktenDer Film blieb weiter hinter meinen Erwartungen zurück. Schon als ich aus dem Kino ging, wirkte der Film nicht nach und am nächsten Tag hatte ich ganz vergessen, dass ich im Kino gewesen bin. Amerikanisch durch und durch, die Handlung flach. Was hätte man nicht alles einbringen können ?!!! Für einen Kinoabend zu Hause ganz nett, mehr aber nicht ! Schade, ein so sensibles Thema so oberflächlich zu behandeln. |
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Wie ein einziger Tag
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungDie noch nicht 20-jährige Allie Hamilton lernt auf einem Jahrmarkt den jungen Noah Calhoun kennen. Noah spürt sofort, dass er und Allie füreinander bestimmt sind..... 5 Kundenrezensionen:Die große Liebe 5 von 5 PunktenEiner der schönsten Liebesfilme, die ich je gesehen habe. Allie und Noah spielen so ergreifend, so überzeugend, dass ihre Liebe für den Zuseher spürbar wird. Fast kommt es einem logisch vor, dass Rachel McAdams und Ryan Gossling auch im wirklichen Leben ein Paar wurden. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die nicht an die große Liebe glauben, habe ich keinen Zweifel daran, dass es sie gibt, aber nicht auf einen einzigen Menschen auf Erden beschränkt. Es bleibt die Frage, ob uns einer davon jemals begegnen wird? Ich glaube die Tatsache, dass es viele Suchende gibt beantwortet meine Frage. James Garner als Noah im Seniorenalter ist wenig überzeugend. Nicht dass er schlecht spielen würde, aber ich erkenne in ihm nie den jungen Noah wieder. Sam Shepard, im Film Noahs Vater, wäre meines Erachtens die Idealbesetzung gewesen. Vielleicht hätten die beiden einfach ihre Rollen tauschen müssen? Herzerwärmend 5 von 5 PunktenDas Buch habe ich nicht gelesen. Denn Film konnte ich somit ohne jegliche Erwartungshaltung anschauen. Über den Inhalt muss man denke ich nicht viel sagen, dieser dürfte hinreichend beschrieben sein! Liest man die Zusammenfassung auf der Rückseite, könnte man auch einen dieser ermüdenden Pilcher Filme erwarten. Dem ist jedoch nicht so! Zum einen fühlt man sich durch tolle Bilder und Kulissen direkt in die Zeit um 1940 zurückversetzt - ohne schnulzigen oder kitschigen Beigeschmack -, dazu kommt eine wirklich tolle Handlung die sich schön aufbaut und auf ein rührendes Ende hinführt! Die Darsteller können die Emotionen sehr gut vermitteln. Der Film ist ganz klar ein "must have"! Es gibt nur wenige Filme die einem nahe gehen oder von denen man emotional berührt wird - "Wie ein einziger Tag" ist für mich jedoch einer davon! 4,5 Sterne: Wunderbare Liebesgeschichte 4 von 5 PunktenEs ist schon lange her, dass ich "Wie ein einziger Tag" in Buchform von Nicolas Sparks kennen gelernt habe und es mich total umgehauen hat. Aufgrund der so fantastischen Vorlage war ich skeptisch, ob der Film da nicht in die Hose geht, denn das hätte leicht passieren können, doch das ist es nicht. Auch wenn das Buch für mich unerreicht bleibt und es hier von mir deshalb nur 4,5 Sterne gibt, wurde diese wunderbare, traurige und richtig ans Herz gehende Liebesgeschichte auch auf Leinwand richtig schön und rührend umgesetzt. Die beiden Hauptcharaktere Allie und Noah sind nicht nur sehr sympathisch und geben ein tolles Paar ab, sie sind auch wunderbar und passend besetzt und die jeweiligen Schauspieler machen ihre Sache toll. Also auch wenn ich das Buch auf jeden Fall vorziehen würde, ist der Film trotzdem wunderbar gelungen und es lohnt sich ihn anzusehen. Teenager Film 2 von 5 PunktenOberflächliche Schnulze ohne Tiefgang im Stil eines Illustrierten-Romans. Mittelmässige Darsteller, einfältige Dialoge, verkrampfte Komik, gekünstelte Gesten, peinliches Pathos. Der Film lässt sich zeitweise nur schwer ertragen. Der Schluss ist eine einzige Quälerei. Schade um die 119 Minuten Zeit. Aber: zum Teil recht schöne Bilder! Dafür die zwei Sterne. Wahre Liebe für immer... 5 von 5 PunktenJa,das ist wahre Liebe. Besser lässt sich diese Geschichte nicht beschreiben. Der Film ist für mich perfekt.Zauberhaft! Weil ich das Buch nicht kenne, kann ich, was die Umsetzung betrifft, auch keine Vergleiche ziehen. Unbedingt sehenswert! Preiswert! Was mich bei der DVD ( und generell bei anderen, sog. "harmlos vermuteten" Filmen schon aufgefallen ist) stört:die unpassende Altersangabe:ab 6 Jahren. Die wunderbaren,leidenschaftlich erotischen Liebesszenen sind nichts für diese Altersgruppe.Diese Geschichte würde ich ab 12 Jahren empfehlen, weil sie dann auch inhaltlich besser nachvollzogen werden kann. |
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Little Miss Sunshine
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Little Miss Sunshine, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 14.05.07 Amazon.deMan nehme eine hochkarätige Besetzungsliste, ein Drehbuch voll cleverem Witz und den Qualitätsstempel des Sundance Festival (der ersten Adresse für herausragende Independent-Filme in den USA) und fertig ist die vielleicht bezauberndste Komödie des Filmjahres 2006. Little Miss Sunshine ist eine oft aberwitzige Studie über eine dysfunktionale Familie: Die Hoovers aus dem Wüstenstaat Arizona schlagen sich mit Depressionen, gegenseitigen Anfeindungen und den lumpigen Überresten ihres eigenen amerikanischen Traums herum. Trotzdem schaffen sie es, gemeinsam in einen klapprigen VW-Bus zu klettern um übers Wochenende nach Los Angeles zu fahren, damit die moppelige Tochter Olive (mit 10 Jahren für diese Rolle Oscar-nominiert: Abigail Breslin) am titelgebenden Schönheitswettbewerb teilnehmen kann. Die größte Freude an dieser Reise ist es, den erfahrenen Komödien-Darstellern bei ihrem urkomischen Handwerk zuzuschauen: Greg Kinnear und Toni Collette als Eltern (sie eine frustrierte Ehefrau, er ein Möchtegern-Selbsthilfe-Guru), Alan Arkin in einer Oscar-gekrönten Vorstellung als granteliger Großvater, der seinem nihilistischen Teenager-Enkel (Paul Dano) nur allzu gerne mit völlig unpassendem Rat zur Seite steht, und Steve Carrell als liebeskummriger, schwuler und Suizid-gefährdeter Literatur-Professor. Auch wenn es manchmal scheint, als würde der Film sich zu sehr bemühen, seinem Publikum zu gefallen - der herrlich leichte Schwung, mit dem er auch schwierige Themen angeht, und die brillant aufspielenden Darsteller machen Little Miss Sunshine zu einem kleinen Juwel, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. -- Robert Horton 5 Kundenrezensionen:Undefinierbar! Aber Ende einfach genial/lustig! 4 von 5 PunktenSchwer überhaupt irgendetwas über diesen Film zu sagen. Man weiß nicht recht wie man den Film finden soll, es ist nicht wirklich viel Story & Spannung und doch hat er was sympatisches! Das Ende allerdings ist unerwartet und einfach genial, da kann man dann so richtig lachen, aber dieses Ende brauchte der Film auch um 4Sterne zu bekommen! Bin ich schön? 5 von 5 PunktenTestbericht zu LITTLE MISS SUNSHINE: Schauspieler: Den Schauspielern hat der Dreh sichtlich Spass gemacht (hoffe ich zumindest) denn nur so kann ich mir erklären das diese eine solche genial komische und überzeugende Arbeit abliefern. Meinen größten Respekt dafür, manch großer Hollywood-Star kann sich hier eine Scheibe abschneiden! Story: Ein relativ unscheinbares junges Mädchen kommt durch einige Irrungen und Wirrungen zu den Privileg an der Wahl der "Little Miss Sunshine" teilzunehmen. Um zu der Wahl zu kommen schließt sich die (zerstrittene) Großfamilie zusammen. Die Fahrt ihres Lebens kann beginnen... Ein Roadtrip der Spitzenklasse, Freunde des Sarkasmus und Zynismus kommen hier voll auf ihre Kosten. Dieser Film verbindet eine doch eher tragische Familiengeschichte mit allerfeinster Comedy und guten Lebensweisheiten. Wirklich ein Film für Kenner und Liebhaber. Absoluter Geheimtip. Sehr schöner Film den man gesehen haben sollte. Kaufen? Spricht nichts dagegen! Langeweile vorprogrammiert 1 von 5 PunktenIch musste mich eben wirklich wundern als ich gesehen hatte das der Film so gute Bewertungen hatte. Ich fand den Film nicht nur unglaublich langatmig sondern obendrein auch noch wirklich langweilig - Humor musste ich vergeblich suchen und weder die Story noch die Schauspieler konnten den Film in irgend einer Art und Weise interessant machen. Seine Abende kann man in jedem Fall besser verbringen als mit diesem Film. Gefühlvolles Roadmovie 5 von 5 PunktenEin Film, wo man sich nicht recht entscheiden kann, ob er nun Komödie, Drama, Satire oder Roadmovie ist, denn er hat von allem etwas. Die kleine, etwas dickliche Olive Hoover hat es sich in den Kopf gesetzt, unbedingt die *Little Miss Sunshine* des Bundesstaates Kalifornien zu werden und ihre Familie unterstütz sie nach Kräften und reist durch die halbe USA mit einem, mehr als klapprigen VW-Bus, um Klein Olive ihren Auftritt zu ermöglichen, der eigentlich von Vorneherein zum Scheitern verurteilt ist, wenn man sich die Konkurrenz der geschminkten, toupierten und sonstwie aufgebrezelten Barbie-Puppen angesehen hätte, die in Amerika jetzt in sind. Trotzdem lässt sich die Familie, die aus Olives fünfzehnjährigen Bruder Dwayne, der erst wieder sprechen will, wenn sich sein Wunsch, Testpilot bei der Air Force zu werden, erfüllt hat, dem unkonventionellen Großvater, der gleichzeitig Trainer von Olive ist, dem suizidgefährdeten, homosexuellen Onkel Frank und ihren Eltern besteht nicht von solchen Realitäten beirren und macht sich auf den Weg. Allein die Zusammensetzung dieser Familie ist in sich schon Stoff genug für einen Film. Greg Kinnear als glückloser Vater, Steve Carell schwuler Onkel, Paul Dano als Bruder und alle anderen sind wirklich glänzend besetzt. Ist es unterwegs schon komisch und rührend, so ist das Ende nicht sehr überraschend, aber unterhaltsam. Bei mir gibt es dafür ungeschminkte 9/10 Punkten und eine Kaufempfehlung für Menschen, die genug Zeit für schöne Filme haben. Nieder mit den Gewinnern! Ein Hoch auf die Verlierer! 5 von 5 Punkten"Little Miss Sunshine" ist, ohne jegliche Übertreibung, einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Der Film zeigt uns die nicht ganz so perfekte Familie Hoover mit ihren ganz normalen amerikanischen Problemen, wozu auch der ständige Druck zählt ein "Gewinner" sein zu müssen. Die Charaktere der Familie sind alle sechs sehr schrullig, was eindeutig Absicht der Drehbuchautoren war, ja man möchte sie teilweise regelrecht als stereotypisch bezeichnen. Nichts desto trotz schließt man alle sechs Familienmitglieder sehr schnell ins Herz, freut sich und leidet mit ihnen. Die witzigen Akzente wurden gut gesetzt und sind weit entfernt davon plump zu sein. Zwar ist man am Anfang dazu geneigt zu denken: "Pummeliges Kind will Schönheitswettbewerb gewinnen? Also wieder so eine Komödie über Dicke." - Aber nein nein nein, das ist es eindeutig nicht! An keiner einzigen Stelle macht man sich über die kleine Olive lustig, im Gegenteil, ihre Mut und ihr Selbstbewusstsein und ihre Träume werden in den Vordergrund gestellt. Der Film lobt sie indirekt sogar, als man sie im Vergleich mit den kleinen vom Erfolg getriebenen und zu Mini-Models mutierten anderen Mädchen des Schönheitswettbewerbes sieht. Zwar mag Olive der Anlass für die Reise sein, aber sie ist dennoch nicht der Mittelpunkt des Films - die gesamte Familie steht im Mittelpunkt. Am Anfang sind alle sechs noch auf sich allein gestellt, doch im Laufe ihrer Fahrt und der Erlebnisse, fangen sie an, sich als Gruppe zu sehen und als solche zusammen zu halten. Eine Hommage an die Familie! Ich finde es immer wieder urkomisch, wie Familie Hoover das Amerikanische Gewinner-Klischee niedermacht und verdeutlicht, dass Verlieren nichts stigmatisierendes ist. Diesen Film muss man gesehen haben, weil er einfach das Herz berührt. Ich kann mich an keinen vergleichbaren Film entsinnen, der es auch nur im geringsten mit "Little Miss Sunshine" aufnehmen könnte. Es müssen halt nicht immer die teuren Hollywood-Streifen mit hochkarätiger Besetzung sein, manchmal sind die kleinen Independent-Filme tausendmal besser, wenn man denn nur genau hinschaut. |
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Into the Wild
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Into the Wild, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.08 Aus der Amazon.de-RedaktionSean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless' Alaska-Idylle zeigen - wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. --Sam Graham ProduktbeschreibungDer Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit: Atemberaubend verfilmte OSCAR-Preisträger SEAN PENN den Bestseller-Roman INTO THE WILD - IN DIE WILDNIS von JON KRAKAUER. INTO THE WILD ist ein modernes Abenteuer - brisant, aktuell und packend bis zum dramatischen Ende! Nach seinem Collegeabschluss entscheidet sich der 22-jährige Chris (herausragend: Emile Hirsch), seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Anstatt an der renommierten Harvard Universität sein Jurastudium zu absolvieren, spendet er alle Ersparnisse, verbrennt sein letztes Bargeld, zerschneidet Kreditkarten und Ausweise. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten - Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, erfährt menschliche Nähe, schließt Freundschaften. Doch es zieht ihn weiter, bis das Abenteuer in Alaska ein jähes Ende findet... Pressestimmen
5 Kundenrezensionen:feindbild: eltern - leider mit längen 4 von 5 Punktenwenn man selbst schon mal 20 war, mama und papa "verachtete", dann kann man diesen film wunderbar nachvollziehen. es geht um einen jungen mann, der sich vom opportunismus der biederen eltern reinzuwaschen versucht, aus allen gesellschaftlichen ausbricht, seine gesamten ersparnisse spendet und sich fortan im schlimmsten fall von selbst geschossenen eichhörnchen ernährt. wunderbare umsetzung, leider droht sich der film nur hier und da in längen zu verlieren und ins kitschige abzugleiten. dafür aber wirkt das ende noch sehr lange nach... Selbsterfahrung. 4 von 5 PunktenWohlbehütet aufgewachsen, mit einem ausgezeichneten Schulabschluss stehen für Christopher McCandless die Chancen gut, an Harvard Jura zu studieren. Doch Chris hat andere Pläne und verlässt sein Elternhaus und seine Schwester. Recht bald lässt er auch sein Auto zurück, verbrennt seine Kreditkarten und sein letztes Geld. Völlig auf sich gestellt, durchwandert er das Land, spricht mit Menschen, arbeitet. Chris trifft bei seiner Wanderung zahlreiche Menschen, erfährt Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Nie hält es ihn irgendwo lange. Sein fernes Ziel ist Alaska und das mit möglichst wenig menschlichem Beiwerk. Quasi nebenbei lässt er sich beraten was unbedingt dazu notwendig ist. Er führt Tagebuch und macht sich Notizen über für ihn wichtige Dinge. So nähert er sich der nördlichen Zone aus Eis und Schnee. Fernab von Menschen erlebt er die Natur pur. Der Film schildert leise und einfühlsam den Weg eines jungen Mannes als Austeiger. Pittoreske Landschaften, kautzige Charakteren und immer wieder der Wunsch weiter zu ziehen prägen die Geschichte. Das Ende wirkt fast surreal. "Interessant, gerade in der heutigen Zeit!" 5 von 5 PunktenRegissuer Sean Penn erwarb damals die Filmrechte an Jon Krakauers Erfolgsgeschichte "Into the Wild". (Die durch gefundene Tagebucheinträge, Postkarten und Erzählungen der Menschen die Chris auf seiner Reise traf, rekonstruiert wurde.) Bekam aber erst rund 10 Jahre später die Zustimmung der Eltern von Christopher McCandless für die Verfilmung. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte über einen jungen Mann der in reichen Verhältnissen aufwuchs, der im Sport wie in der Schule ein Überflieger war. Er ist Anfang zwanzig und nach dem Abschluss seines Studiums im Jahre 1992 entschließt er sich, seine Ersparnisse (immerhin ca. 25.000 $) an die Hungerhilfe zu spenden, in Richtung Alaska zu trampen und dort in der Wildnis zu leben. Ausgerüstet mit dem Nötigsten beginnt er seine abenteuerliche Reise, in derer er die unterschiedlichsten Charaktere kennen lernt, die sein Leben und das seiner Wegbegleiter formt und prägt. Im Vordergrund steht hier eine selbstzerstörerische Suche eines Einzelgängers, eine Suche nach Freiheit... Über mehrere Jahre entsagt er allen Besitztümern, welche ihn nur einengen würden. Während einiger Niederlagen auf seine Reise hin und hergerissen, sich doch wieder dem Wohlstand zu ergeben und zu seinen aus seiner Sicht spießigen Eltern zurück zu kehren, widersteht er diesem Gedanken und entwickelt dadurch ein ganz neues Gefühl des Starkseins, des Erhabenseins. Die Umsetzung des Buches ist gelungen wenn auch nicht ganz so ausführlich, aber das macht ja Bücher schließlich aus. Der Film bietet beeindruckende Naturaufnahmen und zeigt wie verschieden doch die amerikanischen Landschaften und die damit verbundenen Menschen sind. Wir werden entführt in Wüstengebiete, über Kornfelder, bis hin zu den kalten Bergen Alaskas. Untermalt wird das ganze von einem stimmigen Soundtrack. Ein Glücksfall finde ich die Besetzung der Hauptrolle mit Emile Hirsch, der den Chris McCandless sensationell spielt. Man spürt die innere Zerissenheit, zwischen Wut auf der einen und der Suche nach Geborgenheit und Glück auf der anderen Seite. Auch sein Aussehen, sowie seine Gesichtszüge, die den Wohlstandszustand genauso wie das Abgehalfterte/Gezeichnete (er nahm viele Kilos während des Filmes ab) glaubwürdig erscheinen lassen. Wenn man das letzte Originalbild von Chris auf dem Buchrücken kennt und die gleiche Szene im Film sieht, wird klar wie gleich beide aussehen. Auch die übrige Besetzung mit Hal Hoolbrook, William Hurt, Vince Vaughn, Catherine Keener u.a. reiht sich nahtlos ein. Die Laufzeit des Filmes die mit 142 minuten sehr lang ist, aber nie lang erscheint, lässt einem die Zeit für eigene Gedanken ohne dabei schleppend zu sein. Insgesamt mal was ganz anderes, gerade in unserer schnellebigen und technisierten Welt , mal Menschen zu sehen die den ganzen bunten Bildern den Rücken kehren. Auch wenn es hier eher unvorbereitet und von jugendlicher Naivität geprägt ist. Chris McCandless war vom Idealismus besessen, der mit der heutigen Zeit nicht leicht zu vereinbaren ist. Aber letzendlich lebte er seinen Traum... Empfehlenswert für jeden, der sich um die Wertigkeiten in seinem Leben, und in der Gesellschaft Gedanken macht. Interessant auch das 64 minütige Bonusmaterial mit vielen Interviews der Darsteller und das Regisseurs. (DVD) Einfühlsames Porträt eines Weges aus dieser Welt 5 von 5 PunktenSean Penn ist ein Meister seines Faches und hat auch mit diesem Film wieder ein cineastisches Meisterwerk vollbracht. Zur Geschichte muss ich nichts mehr sagen. Der Hauptdarsteller Emile Hirsch vollbringt wahre Wunder, aber auch alle anderen Schauspieler/innen sind mit großer Sensibilität gecastet. Selbst noch in den Interviews (siehe Bonusmaterial) spürt man, wie sehr sich die am Film Beteiligten (incl. der Musik) in die Geschichte dieses jungen idealistischen Aussteigers hineingefühlt haben. Und dass auch Jon Krakauer, der die Buchvorlage geschrieben hat, schlichtweg hingerissen ist, spricht für sich ... A film to treasure! Freude ist nur echt, wenn man sie mit anderen teilt! 5 von 5 PunktenEs gibt eigentlich nur realtiv wenig Filme, die einen so stark in den Bann ziehen und über die man Tage lang noch nach denkt. "Into the wild" ist so ein Film, bei dem man die großartigen Bilder, die eingehende Musik sowie die außergewöhnliche Geschichte noch lange im Kopf hat. Sicherlich ist der Grundtenor des Films eher dramtisch. Aber es gibt viele positive Szenen und sehr viel mehr Aspekte, die man (für sich) entdecken kann. Zum einen ist es die Suche nach Freiheit, die viele Menschen in sich haben. Man merkt aber schnell, daß dies Einsamkeit bedeuten kann. Und man kann an dieser Einsamkeit dann auch schnell zugrunde gehen. Ein anderer Punkt ist, dass viele Menschen die Gemeinsamkeit suchen, weil sie allein sind. Letztendlich kommt "Alexander Supertramp" auch auf den Schluss: "Happiness only real when shared". Ein Film, der wie Donnie Darko, die Geschmäcker und Ansichten der Betrachter spaltet. Ich finde, jeder sollte seine eigne Schlussfolgerung aus dem Film ziehen, aber er ist sicher nicht schlecht, nur weil man die Handlungsweise des Hauptdarstellers nicht nachvollziehen kann. |
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Sommer
DVD von BUENA VISTA |
ProduktbeschreibungBuena Vista Sommer - Für die groÃe Liebe musst du kämpfen!, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 13.11.08 4 Kundenrezensionen:Wenn man ein verträumter Teenie ist.... 2 von 5 Punktenoder vorher noch nie einen anderen Film gesehen hat, könnte man Gefallen an diesem Film finden. Alle anderen können diesen Streifen getrost "übersehen", denn das Gebotene kennt man bereits aus 100 anderen Filmen- leider belegt "Sommer" in dieser Kategorie einen der hinteren Plätze. Das Drehbuch kann man auch als Handbuch bezeichnen "Wie drehe ich einen Teeniefilm". Es wird garantiert keines der bekannten Klischee ausgelassen und so wirken selbst die "dramatischen" Szenen unfreiwillig komisch und erinnern eher an eine (schlechte) Satire als an einen ernstzunehmenden Kinofilm. Keiner der Schauspieler bietet auch nur eine annähernd erwähnenswerte Leistung und selbst Uwe Ochsenknecht sieht man es bei seinem kurzen Auftritt an, das es ihm nicht ganz wohl dabei ist. Das einzige, das an Sommer erinnert, sind die sehr schönen Naturaufnahmen. Alles andere erinnert eher an einen tristen November. Man hofft, das er schnell vorbei ist. Toller Film :-) 5 von 5 PunktenIch war überrascht, als ich den Film im Kino angeschaut hatte,weil ich erwartet hätte, der Film wäre schlecht, aber er hat mich schnell vom Gegenteil überzeugt.Kann den Film nur weiter empehlen!!! :) Sommer, Sonne, Strand und Meer... 5 von 5 Punkten...ja genau, das sind eigentlich die vier Dinge, die den Film ausmachen. Neben der süßen Titelstory. Ich finde es schön, mal wieder einen gut gelungenen deutschen Jugendfilm zu sehen, der nebenbei auch Erwachsenen gut gefällt, und nicht immer nur die High-school-Filme aus den Staaten. Jimi Blue Ochsenknecht und Sonja Gerhardt geben dem Film ihre persönliche Note und liefern beide eine gute Leistung ab...man glaubt ihnen einfach das, was man sieht und deshalb macht der Film auch so einen Spaß. Außerdem bekommt man endlich mal wieder Fernweh, wenn man die schöne Landschaft der Insel Amrum sieht. Das ist genau der richtige Rahmen für "Sommer". Der Soundtrack ist übrigens auch super!!! Nicht nur "the one" von Thom sondern auch die anderen Songs, wie z.B. "the golden times" passen super zum Film und zu den Gefühlen der Figuren...die Lieder verhelfen zu einer super Stimmung im Film. Deshalb kann ich den Soundtrack auch nur jedem ans Herz legen. Also, von mir gibt es 5 Sterne für einen wunderschönen Film, der ein wenig zum Nachdenken anregt und einfach Spaß macht. Schlecht:( 2 von 5 PunktenDas ist wohl der schlechteste Teeniefilm den ich je gesehen habe... So: ICh mit meinen 13 pubertirenden JAhren hörte natürlich von dem film, der so anders sein sollte, der so toll sein sollte... HAbe ihn mir dann auch im Kino angesehen, nur was man da zu bieten bekommt?! Schlecht! Warum? -Die schauspielerische Leistung von Jimi geht gerade noch, die von SOnja aber überhaupt nicht! -Die chemie zwischen dem"liebespaar" stimmte auch nicht so recht -Die story? hätte sogar mein bruder schreiben können! Diese ist so an den haaren herbeigezogen und furchtbar. EIn besipiel: Junge will mit dem Mädchens hclafen, gerade wo sie bemerkt hat sie empfindet mehr für diesen "Außenseiter", der natürlich den anderen Außenseiter verteidigt, was dem Mädchen natürlich soooo gefällt und beide Jungen bekommen am ende ihr mädchen, jimi(tim)wurde aber vorher natürlich von dem ex-freund seiner baldFreundin ausgetrickst aber hat seine unschuld bewiesen.... SO in etwa war das der film schon"! -Die diaologe hätte man überarbeiten können! SO könnte ich noch stunden weitermachen, jedoch möchte ich diese rezension nicht zu lang aussehen lassen. ICh möchte den film nicht komplett runtermachen, er hat sicherlich viel Arbeit investiert usw., aber ich möchte einfach nur sagen, dass meiste kennnnnnnt usw. schade |
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Good Will Hunting
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Good Will Hunting, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.06.00 Aus der Amazon.de-RedaktionDieser Film, einer der besten der 90er Jahre, ist einer dieser ganz seltenen großen Kassenknüller, der jedes Lob und alle Preise, die er bekommen hat, auch verdient hat. Die jungen Stars Matt Damon und Ben Affleck verdienten den Oscar für ihr treffend und witzig geschriebenes Drehbuch. Damon spielt einen Hausmeistergehilfen am MIT (Massachusetts Institute of Technology), der ein besonders talentierter Mathematiker ist. Die Professoren bringen diesen zornigen und gestörten jungen Mann zu einem Psychiater, gespielt von Robin Williams, in der Hoffnung, dass Damon wieder soweit geheilt wird, dass er seine Ausbildung vertiefen kann. (Williams bekam einen Oscar für seine tief empfundene Darstellung). Der Regisseur Gus van Sant verzichtet diesmal auf seine sonst eher manipulierenden Kameratricks und lässt die Geschichte sich selbst erzählen. Daran hat er gut getan, da sie bewegend und gut gespielt ist. Verschiedene Handlungsstränge -- eingeschlossen ist eine kleine Romanze zwischen Damon und Minnie Driver -- sind sorgfältig in dieses vielschichtige Drama eingearbeitet. Freundschaft, gesellschaftliche Erwartungen und die Spätschäden einer verdorbenen Kindheit sind so feinfühlig dargestellt, dass die Geschichte niemals schwerfällig wirkt. Der Film ist so außerordentlich optimistisch, dass er den Zuschauer nicht nur mit gehobener Stimmung entlässt, sondern ihm auch Stoff zum Nachdenken mitgibt. --Rochelle O'Gorman 5 Kundenrezensionen:Matt Damon in seiner besten Rolle! 5 von 5 PunktenNachdem ich Mr. Ripley (Der talentierte Mr. Ripley) gesehen habe, konnte ich Matt Damon irgendwie nicht mehr leiden. Leider hatte er die Rolle des Bösen bekommen, vielleicht lag es gerade daran. Zuerst wollte ich mir Good Will Hunting nicht ansehen, aber ich habe mich doch noch dazu überreden lassen. Gott sei Dank, denn der Film ist großartig und aus meiner Sicht ist das die beste Rolle, die Matt Damon bis dato jemals gespielt hat. Es war zu keinem Zeitpunkt irgendwie überzogen und es kommt ja nicht selten vor, dass Genies unter uns weilen, von denen man es aufgrund ihres Berufes gar nicht erwartet. Mich hat das sehr beeindruckt. In dem besagten Institut/Uni sollten Studenten eine komplizierte Matheformel lösen, die bis dato noch nicht einmal die intelligentesten Mathematiker lösen konnten, auch nicht der Matheprofessor dieses Institutes. Matt Damon war bei der Putzkolonne beschäftigt und lief an mehreren Abenden an dieser Matheaufgabe vorbei, die im Gang dieses Institutes ausgestellt war. Es war sogar eine Belohnung ausgesetzt. Eines Abends löst er einfach diese Aufgabe; dabei wird er von einem Professor beobachtet, der sich sofort seiner annimmt. Matt Damon ist aber durch seine Kindheit "geschädigt" und kein leichter Mensch, wenn man das so sagen will. Und es wird eine harte Nuss für den Professor, mit Damon zusammenzuarbeiten. Damons 'Problem' ist nämlich, dass er sich eigentlich schon vor langer Zeit aufgegeben hat und lieber mit seinen Bauarbeiterfreunden auf dem Bau arbeiten will, anstatt sein Genie zu nutzen. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, außer dass dieser Film Gefühle in einem weckt, die unvorstellbar sind. Man wird gefühlsmäßig ständig hin und her gerissen. Für mich ist dieser Film einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Und dafür gibt es von mir eindeutig 5 Sterne! Strahlendes Leinwandwerk 5 von 5 PunktenEin Film, der Oskars zu recht verdient hat !! Tolle Mischung aus Romantik, Drama, Spannung, ein paar Witze. Man weiß nie, was als nächstes passieren wird, da man die Charaktere und Situationen nie richtig einschätzen kann. Außerdem spielen in diesem Film wirklich sehr gute und überzeugende Schauspieler mit! Robin Williams beweist seine Wandlungsfähigkeit und sein Können - ihm gelingt wirklich alles. Matt Damon und Ben Affleck haben in diesem Film gezeigt, was sie können und das sie etwas auf dem Kasten haben. Alle geben sich hier sehr große Mühe und können uns, den Zuschauern, das Geschehen sehr gut übermitteln und näher bringen. Good Will Hunting garantiert einen Filmabend der Superlative und setzt sich im Gedächtnis fest! Jedermann kann sich diesen Leckerbissen ansehen, da Romantik, Spannung, Dramatik, Hoffnung und vieles mehr hier vereint sind. Super Film - Mangelhafte DVD! 3 von 5 PunktenWie einige andere Rezensenten auch ärgert mich v.a. dass man diesen Ausnahmefilm im Original nur mit deutschen, nicht ausblendbaren Untertiteln anschauen kann. Das schmälert den Filmgenuß, da man sich des unwillkürlichen Mitlesens nicht immer erwehren kann. Der Film erhält eigentlich auch von mir die volle Punktzahl, weil er absolut zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Da aber die DVD bewertet wird, deren Ausstattung wirklich miserabel ist, gibt es in der Summe leider nur drei Punkte für diesen Artikel. Die Filmhandlung ist aussergewöhnlich gut inszeniert, die Schauspieler sind überzeugend und die Universitätsatmosphäre von Boston/Cambridge wird realistisch porträtiert. Meines Wissens haben Matt Damon und Ben Affleck auch einen Oskar für das Drehbuch bekommen, wie ich finde zu recht. Schade, dass einem die Filmbosse hier so den Spaß an wirklich guter Unterhaltung verderben! ...fragile Strukturen auf dünnem Eis 5 von 5 PunktenEs ist die geniale Regie von Gus van Sant, die Gefühle und Verletzungen von Jugendlichen und auch Erwachsenen, versteckt hinter roboterhaften und teils abweisenden Fassaden, mit einer fast gnadenlosen Besessenheit zu suchen und grandios offen zu legen. Alle Rollen sind hervorragend, sozusagen ideal besetzt, und vor allem Damon und Williams glänzen immer wieder durch Darstellungen von ergreifenden Emotionen bei gleichzeitiger Verhaltenheit. Gekonnt und subtil wird der Bogen zwischen Forderung und Anforderung von Genialität und Wirtschaft auf der einen und den Sorgen und Bedingungen von Normalität und Alltag auf der anderen Seite gespannt und ausgerichtet auf das siebende Gitter von sozialen Strukturen und Systemen im Zeichen von IQ, Wissen und Erfolg sowie auf eine menschliche Persönlichkeit, definiert durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse und nicht allein durch Wissen. ...ein gelungener, sehenswerter und auch unterhaltsamer Film über einen nicht so ganz realistischen, sozialen Aufstieg eines Underdogs auf Grund seiner nicht alltäglichen und gesellschaftlich höchst interessanten Begabung. nb: Die Ausstattung der DVD ist absolut Null und entspricht keineswegs dem heutigen Standard. Die audiovisuellen Komponenten des Films sind gut. Sehr guter Film, mangelhafte Produktinfo, schlechte DVD 1 von 5 PunktenIm Hinblick auf diesen Film weiss ich den anderen Rezensionen nichts hinzuzufügen, allerdings möchte ich an dieser Stelle auf einen erheblichen Nachteil dieser DVD hinweisen: Das Original ist mit *deutschen* Untertiteln versehen, die sich *nicht* ausblenden lassen. Dies ist in höchstem Maße störend (besonders dann, wenn mensch die Sprache des Originals versteht)! Ich schaue mir die Originalversion an, da sie für mich eben ganau dies ist: Das Original. Ich stelle den Mindestanspruch an eine DVD, dass sie die Originalversion mit optionalen Untertiteln in der entsprechenden Sprache und meiner eigenen enthält. Weniger als dies ist für mich nicht von Interesse. Rein deutschsprachige Versionen ausländischer Filme sind für mich indiskutabel. Ich muss eine Sprache nicht verstehen, um eine Stimme zu hören. Im Original findet sich meist eine Authentizität im Ein- und Ausdruck, die ich in der Synchronisation vermisse. Die Untertitel bringen mir ggf das notwendige Verständnis für den Text. Diese Möglichkeit macht für mich den Reiz einer DVD aus. Für mich gehört in die Produktinformation, neben allen Sprachen etc, auch zwingend ein detaillierter Hinweis über die verfügbaren Untertitel und deren Bedienbarkeit. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf *optional*. Wenn mir dies nicht geboten wird, sehe ich von einem Kauf ab. Und damit handelt es sich für mich um einen sehr wichtigen Hinweis. Es gewinnt niemand an der Unterlassung entsprechender Information, da ich DVDs, welche ich unter falschen Vorraussetzungen erwarb, generell wieder zurückgebe. Leider sind die Produktinformationen bei amazon diesbezüglich lückenhafter, als es meinem Komfort zuträglich wäre. Schade. Das der sprachliche Anspruch an DVDs in Deutschland allgemein eher gering ist, liegt wohl weniger an den Anbietern, als an den Abnehmern. Ebenfalls schade. |
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Trade - Willkommen in Amerika
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Trade - Willkommen in Amerika, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.06.08 5 Kundenrezensionen:großartiger film 5 von 5 Punktenein schockierend großartiger film, der noch lange zu diskussionen und nachforschungen anregt. tolle szenen, tolle handlung und schauspielerische leistung. einfach perfekt inszeniert, spannend und tiefschürfend! unbedigt ansehen! Sklavenhändler des 21. Jahrhunderts 4 von 5 Punkten"Trade" zieht den Zuschauer in seinen Bann, lässt ihn bis zur letzten Sekunde nicht mehr los. "Trade" wirkt nach, setzt sich fest und irritiert. Kein Film für einen lustigen Abend. Und einer jener Filme, die es nicht in die großen Kinopaläste schaffen, der also nur ein Mini-Publikum erreicht. Ein Film, für den man dem Regisseur und den Produzenten danken sollte, dass er möglich gemacht wurde. "Trade" erschüttert den Zuschauer durch Realismus, Spannung und Authentizität. Die LaienschauspielerInnen sind von unzweifelhafter Qualität. Wer will, kann den Film auch mit einem Audiokommentar des Regisseurs anschauen. Das ist hochinteressant, zerstört allerdings die Betroffenheit, die herzustellen eines der Ziele des Films ist. Ein weiteres kleines Manko ist das happy-end, welches auf ein Zusammentreffen von Glück und heroischem Tatendrang zurück geführt werden kann. Leider etwas unglaubwürdig; allerdings löst es beim Zuschauer nach dem Entsetzen über die Brutaltät der Täter auch eine gewisse Befriedigung aus. Alles in Allem ein konsequent gut gemachter Streifen, der es schafft, die dunkle Seite der Globalisierung darzustellen, der die Sklaverei des 21. Jahrhunderts anprangert und den Zuschauer damit konfrontiert, wie brutal es zugeht, gleich nebenan und trotz UN-Menschenrechtskonvention. Wo krasse Armut herrscht und dadurch Unwissenheit befördert wird, haben die modernen Sklavenhändler leichtes Spiel. Der Film ist genial .. 5 von 5 Punkten.. mehr durch Zufall hörte ich von diesem Film und ging dann, weil ich doch sehr neugierig darauf war, auch ins Kino (leider war er nicht sehr oft vertreten - und lief auch nicht lange). Marco Kreuzpaintner hat sich da ein Thema rausgesucht, das ursprünglich eigentlich nur ein gut recherchierter Zeitungsartikel eines Journalisten war (ich habe ihn online gefunden). Er hat sich mit diesem Film ein wirklich heikles Thema rausgesucht - Mädchen/Kinderhandel und Prostitution in den USA - er setzte es unglaublich feinfühlig um - ohne moralischen Zeigefinger, eher wie einen Tatsachenbericht, es wirkt einfach 'echt'. Und es wird einem durchaus klar, daß dies nicht nur 'dort' so ist. Es wird einem auch gezeigt, wie die Leute die dieses 'Geschäft' betreiben, vorgehen - auch in Osteuropa. Der Film macht betroffen ohne einen verantwortlich zu machen, er zeigt wie roh diese Leute sind, ohne tatsächlich Gewalt oder 'nackte Haut' darzustellen. Man weiß genau was passiert, ohne daß man zuschauen muß. Kurz gesagt, ein Film, der leise aber doch sehr klar eine Botschaft mitbringt .. ich finde ihn einfach genial. Was mir persönlich auch noch gefiel ist die Art und Weise wie mit den Sprachen 'gespielt' wird. So sprich die Polin z.B. auch polnisch (eben mit Untertitel) und es wird dadurch auch klar unterstrichen, daß sie sich in einem für sie fremden Land aufhält, in dem sie die Sprache nicht beherrscht und somit auch nicht für 'voll' genommen wird. Was wiederum bewirkt, daß sie den Zuhältern voll ausgeliefert ist. Dem Ansehen der Polen allgemein sicher zuträglich ist, daß die Polin in diesem Film einen wirklich edlen Charakter hat. Zum Film selbst - es geht um zwei Erzählstränge - eigentlich sind es drei, aber es sind immer zwei die parallel laufen. - Einmal der einer jungen Polin die aus Polen nach Mexiko kommt und denkt sie kommt zu einer Modelagentur in den USA. - Dann der eines mexikanischen Mädchens die am Tag nach ihrem 13. Geburtstag entführt wird und dann mit der Polin und anderen verschleppt wird, - Und schließlich der des Bruders des mexikanischen Mädchens, wie er versucht sie zu finden und zurückzuholen und dabei die Hilfe eines US-amerikanischen Polizisten gewinnt. Marco Kreuzpaintner hat diesen Film in Amerika unter den Fittichen von Roland Emmerich gedreht - der auf ihn aufmerksam wurde, weil er hier zu Lande ein paar Preise gewonnen hatte. Er trägt nicht die Handschrift Emmerichs, aber es war sicher etwas einfacher dort Fuß zu fassen und Qualität produzieren zu können, mit ihm im Hintergrund. und wieder siegte mainstream 5 von 5 Punktenes ist immer wieder zu beobachten, dass künstlerich wertvolle, tiefgündige, einfach sehr gute filme in deutschland und der welt keine aufmerksamkeit geschenkt bekommen(sei den sie kriegen den oscar)."trade" ist einer dieser filme. in berlin wurde der film in einigen kleinen unabhängigen kinos in kreuzberg, friedrichshain und prenzlauer berg gezeigt. ansonsten dominierten in den kinos filme wie fluch der karibik teil so und so, speiderman teil so und so..usw. ich wurde durch eine kleine anzeige in einer zeitschrift auf den film aufmerksam und bestellte mir den film auf dvd und er ist jeden cent der investition wert. ich denke zum inhalt ist alles gesagt worden, weswegen ich mir große inhaltsangaben spare. nur soviel sei gesagt: dies ist ein sehr ergreifender, spannender und authentischer film, den man nicht so schnell vergisst. technisch sehr gut eingefangen. die schauspieler machen ihre sache mehr als suverän. besonders kevin kline kannte ich eher aus komödien aber es gab keine sekunde, in der mir die rolle des von ihm gespielten polizisten unglaubwürdig vorkam. auch die jungschauspieler sind mit voller überzeugung dabei. ich hoffe nun sehr, dass der film aud dvd die beachtung bekommt, die er verdient und im kino nicht bekam. für mich eines der tiefgründigsten,ehrlichsten, realistischten und ergreifensten dramen der letzen jahre. volle punktzahl und wärmste empfehlung für all diejenigen, die gute filme jenseits von hollywood zu schätzen wissen.. Menschenhandel à la Hollywood 1 von 5 PunktenACHTUNG!! Spoiler!! Zunächst: Ich finde es gut, dass inzwischen immer mehr Filme, Bücher und Tagungen das Thema Menschenhandel behandeln. Da ist ein Film wie Trade besser als gar kein Film. Auch möchte ich die schauspielerische Qualität der Darsteller nicht anzweifeln. Der Film ist gut geschnitten, die Filmmusik passend und die Story fast ganz schlüssig. Der Film ist unterhaltsam, spannend und in sich einzigartig. Dennoch ist sollte dieses Thema ernst genommen werden, und zwar so ernst, dass auf Hollywood-Happy-End verzichtet wird - ich bin mir bewusst, der Produzent ist ein Deutscher. Kritikpunkte, die mich stören und meiner Meinung nach das Thema falsch darstellen: - Die Verfolgungsjagd von Jorge gibt Hoffnung - das ist falsch - diese Menschen haben so gut wie keine Hoffnung mehr. Vom Zeitpunkt des Verschwindens bis es jemand bemerkt sind die Täter meist schon untergetaucht - spurlos - Die Verherrlichung des selbstlosen amerikanischen Heldens - sicher es gibt "Helden" - aber eine Protagonist - Antagonist -Darstellung der Thematik ist fehl am Platze. - Happy End! 99% der verschleppten Menschen werden nicht wieder gerettet! Der Film ist realitätsfremd: -- "Normalen Menschen" gelingt es nicht den Kidnappern zu folgen -- sie begenen nicht zufällig einem Käufer -- sie steigen nicht binnen Stunden in das Netz des Menschenhandels ein -- Mädchen werden in der Regel vielmals unter anderen Händlern verkauft bevor sie einen Endkunden finden (und selbst das ist nicht wahrscheinlich) -- Kidnapper überlegen es sich nciht spontan anders und verraten ihre eigenen Leute, weil ein Mädchen mit Gottes Strafe droht -- Wie schon selbst am ende des Filmes bemerkt wird: Wir finden die Opfer nicht, weil wir nicht nach ihnen suchen - Spannungselemente wie: "Oh, schau, das Opfer ist entkommen - sie wissen sie werden verfolgt - sie suchen nicht den Schutz der Masse sondern gehen an eine verlassene Telefonzelle und sehen seelenruhig zu, wie der bedrohliche blaue Kleinbus auf sie zurollt" sind FEHL am Platz. Das erinnert mich eher an billige Horrorfilme. Durch eine Reihe an vielen glücklichen Zufällen schafft Jorge es seine Schwester aus den Klauen der Entführer zu befreien. Es kann gut sein, dass es vereinzelt Opfer gibt, die gefunden werden. Die mehr Glück im Unglück hatten als ein Lottospieler. Betrachtet man aber die Regel, so endet die Geschichte einer verschleppten Person nicht glücklich in den Armen der Mutter sondern sehr, sehr traurig. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Menschenhandel (erschütterndes Thema: Comfort Women im 2. Weltkrieg - Massenvergewaltigung organisiert durch die Regierung)- wer wirklich einen Film sehen möchte, der das Thema realistisch behandelt und nichts für "zart besaitete" ist, sollte sich "Sex Traffic" ansehen. (Arte sendete 2008 im August Teil 1 und 2 - URLS dürfen leider nicht angegeben werden). |
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