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Happiness von HurtsAudio CD von FOUR MUSIC (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMusik erfreut sich vor allem dann großer Beliebtheit, wenn sie aus der Not heraus geboren ist, egal ob sie von Susan Boyle stammt oder, wie hier, von der Band Hurts und ihrem synthielastigen Debütalbum Happiness. Mit verhallten Sounds und moderatem Tempi hat es deren Musik auch hierzulande in die Charts geschafft. Die Verwandlung vom Sozialfall zum Star ist das zeitgemäße Pendant zum Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär der Nachkriegsjahre, ein Phänomen, das die große Masse vermutlich weitaus mehr fasziniert, als die besonderen Fähigkeiten der Senkrechtstarter. Hut ab, wenn man es wie Adam Anderson und Theo Hutchcraft schafft, der tristen Misere als Arbeitsloser in Manchester zu entfliehen, bis hin auf die Bühne der Berliner Fashion Week und flugs unter die Fittiche des Plattenlabels der Fantastischen Vier. Bevor sie ihre Band Hurts zum Laufen brachten, besserten sie neben dem Musikmachen ihre Arbeitslosenunterstützung jahrelang mittels Filmen von Greyhound-Hunderennen oder Jobs bei Veranstaltungen der British Superbikes auf. Dann auf einen Schlag, der Durchbruch. Plötzlich werden sie für das Cover ihres Albums von jenem Mann fotografiert, dessen Erscheinen Initiatoren renommierter Modemesse entgegenbangen -kommt er oder kommt er nicht- Hedi Slimane, kürzlich noch Designer bei Dior Hommes. So viel zum äußeren Glamour, doch wie sieht es aus mit der Musik? Sie kann nicht ganz Schritt halten mit dem visionären Organisationstalent und dem goldenen Händchen für das rechte Maß an Medienpräsenz. Ausgerechnet der Hidden Track "Verona", ganz am Ende wie die Perle in einer Muschel im Song "Water" verborgen, erweist sich als reizvollste Stück des gesamten Albums. Es würde einem Rufus Wainwright alle Ehre machen, mit seiner Instrumentierung aus Klavier, schmachtender Violine, Zimbeln und einem heroischen Männerchor. Doch leider dauert das Vergnügen nur zwei Minuten. Ein musikalisches Kuckuckskind mit starker Persönlichkeit, von dem man sich fragt, was es inmitten der Brut seiner 11 anderen eher durchschnittlich begabten Song-Geschwister zu suchen hat. Die sind, laut Hutchcraft, Ergebnis ihrer musikalischen Suche nach Italo-Disco. Damit man sie nicht irrtümlich neben Umberto Tozzi einordnet, erhielten sie von ihren Schöpfern die Bezeichnung 'Disco Lento' (was immer das auch sein mag). Dennoch ist Happiness ein erstaunliches Album, jedoch weniger wegen seiner Songs, sondern vielmehr aufgrund der Energie seiner Macher und der Resonanz, die sie damit in der Öffentlichkeit hervorrufen. Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Unfassbar! Von vorne bis hinten durchhörbar! 5 von 5 PunktenIch habe auch erst nach einigem Überlegen die CD gekauft, weil mir die Ausschnitte nicht wirklich das darstellen konnten, was wirklich in den Songs steckt. Mittlerweile höre ich das Album rauf und runter. Ich habe schon lange nicht mehr ein so schönes und melancholisches Album genossen. Nachdem der Song "Wonderful Life" nun rauf und runter in den Radios lief, muss ich sagen, dass die anderen Songs sogar besseres Potential haben. Mir persönlich gefällt der Song "Devotion" mit Kylie Minogue. Einfach nur schön ..... 5 von 5 PunktenZur Zeit wird der Song Wonderful Live im Radio hoch und runter gespielt - automatisch denkt man an seine Jugend zurück. Ich dachte, das Album muss ich unbedingt haben und ich wurde nicht enttäuscht. Die Songs sind wirklich klasse und die CD höre ich ständig beim Autofahren - das Album ist tatsächlich - wie bereits hier schon mal erwähnt - schnell durchgehört, so dass man sogleich wieder beim Song 1 anfängt. Wer den Sound der 80er mag, wird dieses Album mögen :-) 2x gut, 9x daneben oder Backstreet Boys meet the Eighties 2 von 5 PunktenIch habe wirklich länger über den Titel dieser Rezension nachgedacht - es ist mir nichts "blöderes" eingefallen. Vielleicht auch deswegen, weil mich dieses Album so enttäuscht hat. Eins vorweg: Ich habe dieses Album "blind" gekauft - kannte nur "Wonderful Life" aus dem Radio. Wonderful Life vermittelt eine Qualität, die leider m.E. das ganze Album nicht ansatzweise halten kann. Lediglich der Song "Evelyn" kann da noch mithalten. Der gesammte Rest klingt sehr überproduziert und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da auf Teufel komm' raus einfach Songs produziert wurden, um ein Album irgendwie voll zu bekommen. Ganz schlimm finde ich das bei der Nummer 3 (Blood-Gold-Tears) oder bei der Nummer 5 (Stay). Das klingt, als hätte man einfach alte Teile aus sattsam bekannten 80er Songs genommen und neu zusammen gesetzt - fertig. Als Kind der 80er habe ich bei Wonderful Life und Evelyn ein angenehmes Retrogefühl (vielleicht auch durch den melancholischen Grundtenor der beiden Songs), bei den anderen Song denke ich nur an 30 Jahre altes Plastik. Sorry, das war's nicht. Erstaunlich finde ich auch die Vocals - während bei Wonderful Life die Stimme etwas wackelig klingt und dadurch den Song stark mitprägt, sind bei den anderen Songs die Vocals einfach glatt und schmalzig - ohne Ecken und Kanten - langweilig und "Backstreet Boys"-ähnlich. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Sony hier einfach Geld scheffeln wollte, und den Hurts nicht die Zeit geben wollte, sich zu entwickeln. Dann wäre ein Album vielleicht erst 2011 fertig gewesen, aber dieses Ding aus der Retorte ist es nicht. Wer das Album kaufen möchte, dem sei wärmstens empfohlen, es vorher kritisch durchzuhören - Wonderful Life verspricht, was Happiness nicht hält. 2 Sterne für Wonderful Life & Evelyn. Toll! Wunderschön! 5 von 5 PunktenIch kann garnicht aufhören, die Cd hoch und runter zu dudeln, das hab ich das letzte mal als Teenie gemacht und das war 1985 ;) Weiter so! STAY! 5 von 5 PunktenOkay, bei "HURTS" wird Melancholie anscheinend groß geschrieben, doch ich bekomme seltsamer Weise richtig gute Laune bei ihren Liedern! :D Jedes Lied ist quasi tanzbar und mitsingbar! Viele sagen, die Songs klängen alle gleich, doch dem ist nicht so! Alles wunderbare Melodien, die sich aber aller unterscheiden! Klasse!! Zur Aufmachung der CD: Die "Farben" sind in schwarz-weiß gehalten, bzw. in Grautönen und die CD an sich ist schlicht schwarz mit weißer Schrift, aber das sieht super aus! Das Cover muss ich ja nicht näher beschreiben, dass sieht ja hier jeder ^^ Das beiliegende Booklet (welches nicht aus Hochglanzpapier sondern rauem Papier hergstellt ist) besteht aus 12 Seiten und bildet gleichzeitig das Cover. Insgesamt sind dort 14 Bilder enthalten. Zu den 11 Songs sind alle Songtexte niedergeschrieben und mit einem der Bilder versehen. Und das ist super! Denn auch wenn man nicht singen kann, macht es unheimlich viel Spaß! ^^ Informationen zu den einzelnen Titeln sind auch enthalten sowie 2 kurze Dankesschreiben von "HURTS". Zum Sound: WOW! Bietet wirklich SO viel. Geigen, Klavier, Chöre, Keyboard, Sänger natürlich und massenhaft "Soundeffekte". Alles wurde super abgemischt und aufeinander abgestimmt. Jedes Lied klingt unglaublich rein und ausdrucksstark! Habe insgesamt 4 Boxen in meinem Zimmer verteilt und das ist Genuss pur! Zu den Songs: Silver Lining: Wunderschön! Vor allem auch der Männerchor im Hintergrund ist klasse. Wonderful Life: Müsste ja eigentlich jeder kennen ;) Blood, Tears & Gold: Umwerfend! Ein so schöner Refrain...wirklich super. Sunday: Gehört meiner Meinung nach eher zu einem der schwächeren Lieder, geht aber dennoch sofort ins Ohr und Bein! (die Hintergrundmusik im Refrain erinnert mich nur leider zu sehr an einen Mix aus DJ Bobo und Jahrmarktsmusik...) Stay: Super Lied mit echt schönem Chor während des Refrains. Illuminated: Eines meiner Lieblinge! Die Melodie sticht SEHR hervor! Evelyn: Unglaublich. Dieses Lied ist einmalig gut! Stellenweise erinnert es mich an ein Lied aus dem Film "Sweeney Todd", doch das ist durchaus positiv! Hach, Evelyn... Better than love: Ein richtiger Ohrwurm. Und dazu auch noch ein guter! ^^ Devotion: Hier singt Kylie Minogue mit. Hätte nicht zwangsweise sein müssen, hört sich aber gut an! Unspoken: Auch eher ein schwächerer Song. Aber schwächer heißt bei "HURTS" noch lange nicht schlecht! Auch ein gutes Lied! The Water: Sehr schön...und traurig... Der versteckte Song hat mich aber nicht sooo überzeugt. Hatte auf "Mother Nature" gehofft, denn dieses Lied ist das beste! Aber naja. Ist in Ordnung... Kann dieses Album wirklich empfehlen. Ich höre Musik querbeet und bin auch von "The Ting Tings", "Muse" oder "Nightwish" echt angetan (die sich ja alle wirklich unterscheiden)... Also wer einen so breitgefächerten Musikgeschmack hat wie ich, liegt mit "HURTS" sicher nicht falsch. Und Fans von wunderbaren, einmaligen Klängen und Melodien dürften hiermit eh gut bedient sein ;) Ich hoffe ihr habt mit dieser CD genauso viel Spaß wie ich ^^ PS: Dass "Mother Nature" es nicht auf das Album geschafft hat, ist ziemlich traurig! Empfehle auch diesen Song! Einfach super! |
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A Thousand Suns (Limited Edition) von Linkin ParkAudio CD von Warner Bros. Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 19,99 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:geschockt... 1 von 5 PunktenIch habe mich sehr auf das neue LP Album gefreu, da mir auch schon The Catalyst sehr gefallen hat. Heute Morgen habe ich das Album durchgehört. Ich ging zuversichtlich ran, obwohl ich schon die ganzen schlechten Kritiken gelesen habe, doch jetzt.. Ausser "The Catalyst" hat mir nur "Burning in the Skies" gefallen. Was ist nur mit Lp passiert? Langweiligste Pop-lieder, schlechte Elektro-beats und ein fast 100% verweichlichter Chester. Ich werde mir das ALbum nicht kaufen. Das ist KEIN Linkin Park !!!!! 1 von 5 PunktenWas für ein Müll haben sie wieder gemacht genau wie das letzte Album FINGER WECK!!! Totaler Schrott!!! Thats NOT LP 2 von 5 PunktenThe Catalyst ist mal garnicht so schlecht, auch Wretches And Kings schlägt sich gut, wenn da nicht der verhaßte Synthezeiser wäre (ohweh) ... Und auf YouTube reihen sich die Kommentare "Thats NOT LP ...So sucks"... Die große Frage bleibt wie Sie Ihr Konzert am 20.10. an die Fans bringen wollen - vlt. verkaufe ich sogar die Stehplatz Ticktets. Kann den Vorkritikern nur anschließen; arg schlecht und hat so garnichts mehr mit dem LP zu tun wie wir Sie kennen. Selbst wenn man berrücksichtigt das alle Herren fleißig an Nebenprojekten beteiligt waren, so ist das doch großer Bockmist was sie hier fabriziert haben und das hat m.E nichts mit Entwicklung zu tun, sondern wirkt vielmehr wie der Versuch noch schnell vor Weihnachten Geld abzusahnen. Einfach nur schlecht 1 von 5 PunktenWas für eine Schüler-Band ist das denn? Und wieso erlauben die sich, sich ebenfalls "Linkin Park" zu nennen? Ich hoffe, die echten Linkin Park wehren sich mit allen Mitteln dagegen. Vorfreude war groß, aber ... 1 von 5 Punktendie größte Enttäuschung des Jahres. Habe mir wirklich viel davon versprochen, da ich schon Fan von Linkin Park bin, noch bevor sie richtig berühmt wurden. Und dann dies. Ich denke, ich werde dieses Album mir einmal anhören, und dann wird sie im CD-Regal verstauben |
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A Thousand Suns von Linkin ParkAudio CD von Warner Bros. Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 12,99 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:geschockt... 1 von 5 PunktenIch habe mich sehr auf das neue LP Album gefreu, da mir auch schon The Catalyst sehr gefallen hat. Heute Morgen habe ich das Album durchgehört. Ich ging zuversichtlich ran, obwohl ich schon die ganzen schlechten Kritiken gelesen habe, doch jetzt.. Ausser "The Catalyst" hat mir nur "Burning in the Skies" gefallen. Was ist nur mit Lp passiert? Langweiligste Pop-lieder, schlechte Elektro-beats und ein fast 100% verweichlichter Chester. Ich werde mir das ALbum nicht kaufen. Das ist KEIN Linkin Park !!!!! 1 von 5 PunktenWas für ein Müll haben sie wieder gemacht genau wie das letzte Album FINGER WECK!!! Totaler Schrott!!! Thats NOT LP 2 von 5 PunktenThe Catalyst ist mal garnicht so schlecht, auch Wretches And Kings schlägt sich gut, wenn da nicht der verhaßte Synthezeiser wäre (ohweh) ... Und auf YouTube reihen sich die Kommentare "Thats NOT LP ...So sucks"... Die große Frage bleibt wie Sie Ihr Konzert am 20.10. an die Fans bringen wollen - vlt. verkaufe ich sogar die Stehplatz Ticktets. Kann den Vorkritikern nur anschließen; arg schlecht und hat so garnichts mehr mit dem LP zu tun wie wir Sie kennen. Selbst wenn man berrücksichtigt das alle Herren fleißig an Nebenprojekten beteiligt waren, so ist das doch großer Bockmist was sie hier fabriziert haben und das hat m.E nichts mit Entwicklung zu tun, sondern wirkt vielmehr wie der Versuch noch schnell vor Weihnachten Geld abzusahnen. Einfach nur schlecht 1 von 5 PunktenWas für eine Schüler-Band ist das denn? Und wieso erlauben die sich, sich ebenfalls "Linkin Park" zu nennen? Ich hoffe, die echten Linkin Park wehren sich mit allen Mitteln dagegen. Vorfreude war groß, aber ... 1 von 5 Punktendie größte Enttäuschung des Jahres. Habe mir wirklich viel davon versprochen, da ich schon Fan von Linkin Park bin, noch bevor sie richtig berühmt wurden. Und dann dies. Ich denke, ich werde dieses Album mir einmal anhören, und dann wird sie im CD-Regal verstauben |
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The Suburbs (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert) von Arcade FireAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 9,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionRückwärtsgerichtet einer noch leuchtenderen Zukunft entgegen: Arcade Fire untermauern mit The Suburbs ihre Stellung als eine der wichtigsten und aufregendsten Bands des neuen Millenniums. Im Vorfeld zum Entstehen ihres dritten Album reiste das songschreibende Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne in die Suburbs von Huston in Texas, wo der Arcade-Fire-Sänger mit seinem Bruder und Bassisten William in The Woodlands aufwuchs. Die amerikanischen Vororte gelten als Sinnbild der (Spieß-) Bürgerlichkeit, dem gesellschaftskonformen und komfortablen Leben im abgesicherten Modus, der Langeweile, einer weitgehend problemfreien und unschuldigen Kindheit, die Angst sie zu verlieren. Das nun erwachsene Paar blickt also mit Abstand auf die Jugend zurück, zumal auch Régine ? die Tochter haitianischer Auswanderer ? in einem Vorort von Montreal aufwuchs. Die Verarbeitung der Vergangenheit, der Blick auf die teilweise massive Veränderung vertrauter Bilder führt die siebenköpfigen Arcade Fire auch musikalisch zurück. War der 2007 veröffentlichte Vorgänger Neon Bible noch ein düsteres, fast apokalyptisches Album, entstanden unter dem Eindruck der Bush-Regierung, so dockt The Suburbs stilistisch eher beim Debüt The Funeral an. Sechs Jahre liegt das zurück, Arcade Fire waren da noch eine unter vielen Alternative-Gruppen, die auf ihrem neuen Werk einen bemerkenswerten Reifeprozess hinter sich haben. Die Kanadier, die schon in der Frühphase nie unfertig klangen, präsentieren mit The Suburbs ein großes Album aus einem Guss, das voller Details, Sprüngen, Stimmungsschwankungen und Varianten steckt. Alles, was Arcade Fire zu einer der prägnantesten Gruppen ihrer Zeit macht, findet sich in den insgesamt 16 Songs: Euphorie, Energie, Theatralik, Pomp, Dramatik, Katharsis, Ernsthaftigkeit, Ruhephasen. Der Titelsong wird von Country-Folk und Streichern bestimmt, ?Ready To Start? ist eine Midtempo-Nummer mit Springsteen-Zitaten, ?Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)? traut sich auf die Disco-Tanzfläche, ?Empty Room? arbeitet mit Shoegazing-Elementen, ?Half Light I? lädt zum Träumen und ?Month Of May? rockt zügellos. Dabei machen sie es einem nie richtig leicht, die Songs fliegen einem nicht zu, sie wollen immer und immer wieder entdeckt werden. Darin liegt auch die nachhaltige Substanz von The Suburbs, das in Ländern wie USA, Kanada, Deutschland, Irland oder England Chartpositionen zwischen 1 oder 5 belegte und namhafte Konkurrenz auf die Plätze verwies. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Es tut mir weh, aber nur 3 * 1/2 4 von 5 Punkten'Funeral' : sehr gut, meisterwerk etc. 'Neon Bible' : dunkel und nicht sehr gut 'The Suburbs' : besser als 'Neon Bible' aber ausreichend, nicht 'Funeral 2.0', nicht ein super Wiederkehr. Sehr gut, aber... 4 von 5 PunktenZunächst einmal habe ich mich auf das neue Album bereits lange im Voraus gefreut. Für Freunde der ersten beiden Alben gibt es auch noch genügend Futter, welches zumindest eine ähnliche Qualität und Kraft der Vorgänger besitzt. Insofern erstmal alles gut. Was bei mir allerdings summasummarum zum klaren Punktabzug und eben nicht zur Höchstwertung führt, ist die verältnismäßig hohe Dichte an "Füllern" und Songs, die einfach gegenüber den wirkliche starken Nummern erheblich abschmieren. In diesem Fall wäre vielleicht weniger mehr gewesen. 10 wirklich knackige Nummern, gerne nochmal on top ein bis zwei überwältigende Gänsehaut-Hits ala "No Cars Go" und der Drops wäre gelutscht gewesen. So finde ich den Hype-Zirkus (mal wieder) etwas an der Realität vorbeigezaubert. 4 Sterne ist das Album aber allemal wert und DAS müssen andere Bands dieses Genres erstmal nachmachen. Ein "Album des Jahres" geht jedoch anders. Ich kann mir nicht helfen, aber... 2 von 5 Punktenes ist nicht so sehr die Enttäuschung darüber, dass diese Band nach zwei unglaublich genialen Arbeiten nun ein durchschnittliches, radio- und stadiontaugliches Rumpelpop-Album veröffentlich hat; deprimierender finde ich eigentlich die Tatsache, dass eine der ehemals begabtesten Bands der Welt genau in dem Moment, da sie in die Mittelmäßigkeit abrutscht, von der versammelten voneinander abschreibenden Pop-Journaille zum größten Ding überhaupt ausgerufen wird. Einfach ein sehr gutes Konzeptalbum 5 von 5 PunktenAls ich in einem der einschlägigen Center-Medienmärkte mal kurz in jeden Titel hineinswitchte (30 Sekunden ist wohl die übliche Einstellung), war ich enttäuscht: Was? Das soll das neue Album von ARCADE FIRE sein? Das klingt wie langweiliger Indie-Kram. Ein paar Tage später, hörte ich abends eine ausführliche Plattenkritik zu THE SUBURBS im Radio. Das Album wurde so ziemlich vernichtet, weil sie, so die Kritiker-These, die langweiligen, amerikanischen Vorstädte auch musikalisch/textlich so umgesetzt hätten. Also als ein belangloses, aber wenigstens konsequentes Konzeptalbum. Ich nickte zustimmend vor mich hin, ohne das Album wirklich zu kennen, während ich abwusch. Sie spielten Songs von THE SUBURBS. Zwischendurch diskutierten die Kritiker über den - ihrer Ansicht nach - unberechtigten Hype um AF. Dann kam SUBURBIAN WAR. Ich dachte zunächst, abgelenkt, sie wären schon beim nächsten Album. Ein toller Song! Eine Initialzündung. Doch dann bekam ich mit, sie waren immer noch bei Arcade Fire. Das sollte ein Titel von der Platte sein, in die ich kurz vorher hingehört hatte? Der Titel ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht traf er einfach auch nur grad meine momentane Stimmung. Am nächsten Tag kaufte ich das Album - ich war auf dem Weg zur Kündigung meines Jobs und mir war einfach alles egal. Zu Hause freute mich einfach nur auf SUBURBIAN WAR. Er kam mir noch besser vor als am Abend und den Text, den ich jetzt erst so richtig verstand, fand ich einfach treffend. Danach kam ich erst so richtig in das Album "rein". Klar, SUBURBS ist ein Rückblick, eine Erinnerung - da wird man leiser und lässt es nicht ständig krachen, aber es ist kein Rückblick voll langweiliger und verlogener Harmonie. SUBURBS ist ehrlich, manchmal zwar ein bisschen schwülstig, aber doch authentisch und voll poetisch-visueller Erinnerungsfetzen. So sind Erinnerungen einfach nun mal. Es ist streckenweise - so kommt es mir musikalisch vor - ein Parodie auf die 80er (MONTH OF MAY, streckenweise: EMPTY ROOM). Genial: SUBURIBIAN WAR, SPRAWL II. Melancholisch/theatralisch: SPRAWL I. Auf keinen Fall aber ist das Album langweilig, austauschbar oder gar belanglos. Gerade das letztere stimmt nun überhaupt nicht. Es ist eher existenzialistisch. Die Erlösung des Jahrzehnts! 5 von 5 PunktenOhh, wir mussten alle lange warten. Seit der letzten Portishead, tat sich nicht mehr viel in Sachen Musik, abgesehen von The Black Heart Procession, der leider vergriffenen Wiener Valentinstag Acoustic/Violins- Live-Aufnahme von Sophia /Robin-Proper-Shepard und der letzten Benjamin Biolay "La Superbe". The National und Interpol boten gute Neuaufnahmen des immer gleichen Sounds und es tat gut dies zu hören. Aber ansonsten blieb es bei Versuchen von MGMT oder Unkle, sich zu verändern und gut zu sein, was leider nicht klappte. Also war die Musik am Ende angelangt. Nichts Neues mehr unter der Sonne. Und jetzt kommt Win Butler und singt uns was vor, vom Verlust unserer Vergangenheit, aber wie! Win, Butler, win!!! Endlich eine Erlösung, endlich ein Album das über die ganze Länge überzeugt, endlich wieder was Neues, was Aufregendes in der Musik! Das Album ist so gut, das ich Tränen weinte und das Grosse daran ist, das man es immer wieder hören kann und keine Langeweile aufkommt! Was Arcade Fire auf "The Suburbs" machen, ist nichts anderes als das Album des Jahres, das Beste, das Grossartigste, das Aufregendste, das Schönste und endlich wieder eine Chance für Musik ihren Sinn zu erfühlen, uns einfach glücklich zu machen! Es ist so wunderbar, Win Butler zuzuhören, was er uns sagt, über den unausweichlichen Verlust unserer Jugend, was er singt über das Aufwachsen in Vororten, über den Verlust alter Freunde und das Abreissen ganzer Quartiere, einfach über das Auslöschen unserer Vergangenheit! Die Musik dazu passt 100%, ist so schön, wie schon lange nichts mehr. Endlich eine Erlösung, endlich wieder Musik, die man endlos hören kann, wo man mitsingen kann, wo man glücklich ist, man sich einfach wohlfühlt! Ein Meisterwerk für die Ewigkeit! You've won, Butler, won!! |
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Interpol von InterpolAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,45 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie New Yorker Post-Punk-Band Interpol weckt alleine schon durch den schlichten Namen Interpol Erwartungen. Deuten Bandnamen doch oft an, dass man sich versucht neu zu definieren. Soweit geht die Band mit ihrem prägnanten Rock-Noire-Sound aber nicht, die Modifikationen finden sich aber im Detail, und vielleicht hätten Interpol mit der Selbstbetitelung bis zum fünften Werk warten sollen, denn die Dressman aus dem Big Apple werden dann ohne Bassist und Keyboarder Carlos Dengler auskommen müssen, was zwangsläufig zu Veränderungen führt. An diesen Aufnahmen war er aber noch bis zum Ende beteiligt, danach ersetzten ihn live zunächst David Pajo (Tortoise) und Brandon Curtis von den Secret Machines. Interpol machen in Statements zu dieser Platte deutlich, dass das Quartett in Alan Moulder ein fünftes Quasi-Mitglied sehen und ihm viel Vertrauen schenkten. Immerhin legte der Brite als Mixer schon seit Dekaden seine Hände an pophistorische Alben von Depeche Mode, Suicide, The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine, Smashing Pumpkins, U2 oder NIN. Interpol, das wieder in den von Jimi Hendrix aufgebauten Electric Lady Studio in ihrer Heimatstadt entstand, zieht bei deutlich reduziertem Tempo dunkle Kreise. Es sorgt für eine schwermütige Stimmung, lässt romantische Emotionen aufkommen und klingt noch bedrohlicher und intensiver. Während ihr Pendant, die englischen Editors, sich auf In This Light And On This Evening Richtung Pop öffneten und neue Zutaten für ein erfolgreiches Rezept zufügten, kehren sich Interpol eher nach innen. Was natürlich weniger effektvoll aber nicht zwangsläufig reizlos ist. --Sven Niechziol ProduktbeschreibungIn ihrer mehr als zehn Jahre währenden Bandkarriere haben Interpol den klingenden Beweis erbracht, dass Schwermut euphorisch machen kann, und ihren unverwechselbaren Stil zur Perfektion getrieben. So cool und distinguiert, wie sich die New Yorker auf der Bühne geben, so perfektionistisch und in der ihnen eigenen düsteren Pracht haben sie auch all ihre Werke inszeniert. ?Interpol?, ihr viertes Werk, ist das Resultat einer klugen stilistischen Weiterentwicklung, die auch auf die eigenen Stärken baut. Ein Album, dessen dichter, nicht selten bedrohlich wirkender Sound von Produzent Alan Moulder (My Bloody Valentine, Nine Inch Nails) mit der gebotenen Brillanz und Dynamik abgemischt worden ist. 5 Kundenrezensionen:Melden sich Interpol zurück oder ab? 5 von 5 PunktenWas mit dem vorab veröffentlichten "Lights" bereits anklang, übertrifft das Album um Längen: abgrundtiefste, dunkelste Schwermut - inszeniert jedoch in den bittersüßesten Melodien, die Interpol je geschaffen haben. Ich war vorher unendlich gespannt, nach dem ersten -zugegeben- unvorbereiteten und naiven "Hörversuch" aber unendlich schockiert. Zum bloßen Hören ist dieses Album nicht geschaffen, man muss es selbst erschließen, verstehen, sich darauf einlassen. Beachtet man den(damals zwar noch bevorstehenden)Abgang Carlos Denglers und Paul Banks' beendete Beziehung zu einem Ex-Supermodel als Vorzeichen, fällt dies leichter. Wer es bei den ersten Werken neben dem Genuss der dominierenden Gitarrenmelodien auch verstanden hat, sich den sensiblen Stimmungsverläufen hinzugeben, wird damit auch weniger Probleme haben. Nach einigen Tagen finde ich das Album exzellent, bin allerdings noch nicht fertig damit. Es wird definitiv nicht mein Lieblingsalbum der NYer werden, diesen Platz machen regelmäßig die markanteren und rockigeren Gitarren der beiden ersten -auch leichter verdaulichen- Werke unter sich aus. In einem Punkt war ich aber ganz schnell sehr zufrieden, und sehr beruhigt: Interpol stellen klar, was sie NICHT wollen: Unterhalten! Schön Das Ende des Albums ist Ungewissheit: Was folgt auf den grandiosen Carlos D.(der seinen Abschied noch einkomponiert hat)und was folgt auf die nicht mehr zu überbietende Schwermut? Melden sich Interpol nun mit Interpol zurück, oder von Interpol ab? Interpol 5 von 5 PunktenGrandiosen Album. Irgendwie anders und doch Interpol. Dieses Album erschliesst sich erst nach mehrmaligen Anhören, aber dann erwischt man sich immer wieder dabei, wie man einen der Songs vor sich her summt. ;-) Absolute Kaufempfehlung. Sensationell 5 von 5 PunktenIch bin auf Interpol durch Our Love To Admire aufmerksam geworden und war überwältigt. Jetzt höre ich seit ein paar Tagen Interpol(das Album) und bin überwältigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einem das Album nicht gefällt, vorausgesetzt man gibt ihm mehrere aufmerksame Durchläufe. Großartig!!! Interpol kehren zurück ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und zu ihren Wurzeln, dem düsterem Neo-Post-Punk 5 von 5 PunktenBereits im Frühjahr 2010 nahm die Band ihr viertes Album, produziert von Alan Moulder, auf. Kurz nach der Fertigstellung dieses Albums verließ Bassist Carlos Dengler die Band, angeblich aus persönlichen Gründen. Was war geschehen ? - Unsere Männer von Interpol bleiben sich selbst treu. Das neue Album beginnt mit einem Morricone-artigen Twang Sound ("Success") mit dem sie nahtlos an das letzte Album "Our Love To Admire" anknüpfen. In der Folge kehren Interpol zu ihrem bewährten melancholischen, düsterem Neo-Post-Punk zurück, der sie Anfang des Jahrtausends so berühmt gemacht hat. Davon konnte man sich schon vor einer Weile beim kostenlosen Download ihrer ersten Single "Lights" überzeugen. Als zweite Single ihres selbstbetitelten Albums wurdejetzt der Song "Barricade" ausgekoppelt. Das eigentliche Herzstück der Platte ist jedoch der Song "Always Malaise (The Man I Am)", eine Geschichte über eine gescheiterte Romanze getaucht in Streichern und Selbsthass. Dieses etwas sperrige, hartnäckig, grübelde Album will die Leute nicht zum Tanzen animieren. Alles in Allem zeichnen Interpol nur wenig Grautöne auf die monotone, dunkle Leinwand. Die Fans werden es lieben !!! Stilsicherer, souveräner Klassiker 4 von 5 PunktenMit dem neuen Album schärfen Interpol konsequent ihr stilsicheres Profil und entledigen sich souverän aller unnötigen und unsinnigen Vergleiche mit Joy Division oder Editors. Die Songstrukturen sind deutlich anspruchsvoller, als auf den bisherigen 3 Alben. Der Sound ist facettenreicher und tiefer. Und dennoch ist das Album nicht gut nach dem ersten Eindruck. Es erschließt sich, wie die anderen Rezensienten auch geschrieben haben, erst nach mehrmaligem, aufmerksamen Hören. Dann entfaltet es eine in sich geschlossene, zeitlos elegante Größe und hat von allen bisherigen Interpol Alben am ehesten das Format eines zeitlosen Klassikers. Auch und grade weil auf einen offensichtlichen Singlehit verzichtet wurde. 4 Sterne vergebe ich, weil ich das Gefühl habe, dass Interpol sich noch weiter steigern können und noch viele sehr große Songs in sich haben. Ein Wort noch zur Aufmachung der CD: ich frage mich immer mal wieder, ob Musikverlage und Bands sich bewusst vom Medium CD verabschieden, um in naher Zukunft ganz auf downloads zu setzen. Denn das Booklet des Albums enthält nichts, als ein paar nette, aber letztlich belanglose Bilder, während man bei iTunes das Album inklusive Bonustrack für weniger Geld bekommt. Da gibt es also eigentlich keinen einzigen Grund mehr, die CD zu kaufen. Schade. |
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Tomorrow Morning (Ltd.Edt.) von EelsAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,79 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionIm Mai 2009 begann Mark Oliver Everett aka E eine Album-Trilogie, die mit dem rockigen Werk Hombre Lobo eingeleitet wurde. Kaum sieben Monate später folgt das von privatem Trennungsschmerz geprägte End Times. Den Abschluss bildet nun die zauberhafte Platte Tomorrow Morning, und wieder ließen die Eels nur sieben vergehen. Eine kurze Zeit, die nicht ausreichte, um die seelischen Tumulte und Herzschmerzen gänzlich vergessen zumachen, und doch sind auf Tomorrow Morning viele Trauerwolken verflogen, liegt das Tal der Tränen hinter Mark Oliver Everett. Er ist weiterhin das musikalische Großhirn der Eels und überrascht im finalen Teil neben ein paar Rockern (?Looking Up?) mit vielen freundlichen Melodien, Hoffnungsschimmern und sanften Klängen. Auf der Suche nach neuem Glück greift die einzigartige Band aus L.A. auf zauberhafte Orchestrationen und extrem viele elektronische Sounddetails zurück, an denen die Stammkräfte Koool G Murder und Knuckles maßgeblich beteiligt sind. Dasselbe gilt auch für das neu dazu gestoßene The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra. Drei Alben in gut einem Jahr, da besteht die Gefahr, sich zu verheben, Belanglosigkeiten zu produzieren, sich zu kopieren. Nichts davon trifft auf Tomorrow Morning zu, alleine schon, weil es sich musikalisch und textlich durch viel Optimismus von den anderen beiden Teilen der Trilogie abhebt. Gerade die vielen digitalen Sounds und Beats sorgen für eine ganz andere Gewichtung, und obwohl die programmierten Klänge aus der Tiefe der kalten Festplatte kommen, verströmen sie Wärme und Wohlklang. Alleine ein überragender Song mit dem zuversichtlichen Titel ?This Is Where It Gets Good? macht die Platte zu einem Ereignis, vermengen sich hier doch klasse Rhythmen im Stile der Young Marble Giants mit herrlichen Streichern. ?After The Earthquake? überragt mit seinem träumerischen Pianospiel. Das hinreißende ?Oh So Lovely? und dem Blick in die Zukunft (?...I feel my heart changing in mysterious ways...?) lässt hoffen, dass E bessere Zeiten entgegen sieht und mal für eine längere Zeit nicht von der Peitsche des Lebens getroffen wird. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Endlich ein würdiger Zugang zu den Eeels 4 von 5 PunktenAls "Nicht-Eels-Fan" habe ich nie kapiert, was an der Musik von Hr. Everett "Kunst" sein soll (so kommt man zum ersten "nicht-hilfreich-Klick" der Fans ;-). Er hat zwar gute Texte drauf - nach dem "Beautiful Freak" Debut machte die Band aber für mich doch sehr gewöhnungsbedürftige unmusikalische Musik. (So habe ich hier gewagt das depressive, übersteuerte Geschrabbel vom Voralbum "Hombre Lobo" zu kritisieren und dann viel Schelte der Fans bekommen. Naja, es ist ein Themenalbum über Herzschmerz - OK.)Ich finde es auch nicht wirklich so sensationell, dass Everett sich zum Gospel hinreissen lässt oder auch mal ein Glockenspiel oder Streicher bemüht. Im Zeitalter unendlicher digitaler Soundsammlungen schafft das jeder ambitionierte Freizeit-Musiker mit seiner Apple-Software "Logic Studio". Und so habe ich es bisher nie geschafft, einen Zugang zu den Eels zu bekommen - vielleicht bin ich einfach zu gut drauf oder es fehlt mir der nötige Ernst ;-) - aber: ich habe es immer wieder redlich probiert. Und das war gut so: Denn dieses Mal ist alles anders: Da ist nun wirklich ein interessantes und schönes Album entstanden, welches herrlich abwechslungreich ist. Endlich mal auch melodisch, harmonisch und doch anders mit interessanten Ecken und Kanten. Einfach schön ohne den heute typischen Einheitsbrei abzubilden. Sehr schön (und damit meine Anspieltipps) finde ich z.B. "That`s Not Her Way" und das fröhliche "I Like The Way This Is Going" sowie die vier "unelektronischen" Zugaben der Ltd. Edition, die man dem Normal-Album unbedingt vorziehen sollte. Offenbar werde ich doch noch zum Eels-Fan. Vorerst gibts 4 Sterne von mir. Dirk wieder gut! 5 von 5 PunktenWie immer gibt uns Eels die Gelegenheit, auf der myspace Seite das gesamte Album anzuhören. Ein toller Service, der auch dafür spricht, dass E nach wie vor ehrlich mit seinen Fans ist und keinem die Katze im Sack andrehen will. Er ist überzeugt davon, was er macht, überlegt sich wie er es macht, und raus kommt immer wieder etwas absolut ehrliches... Mich persönlich hat der zweite Teil der Trilogie (End Times) nach dem aus meiner sicht echt starken ersten Teil (Hombre Lobo) noch immer nicht abgeholt. Zu ruhig... in meinen Ohren gar sowas wie langweilig... da ich die Eels aber lange genug kenne, gehe ich davon aus, dass der Tag kommen wird, an dem meine Stimmung passen wird, und auch für mich die End Times beginnen werden... (ging mir mit Blinking Lights nicht anders!) Tomorrow Morning hingegen hatte mich auf anhieb gepackt. Es ist gerne mal etwas verrückt, teilweise auch etwas lauter... es macht einfach spaß... und es strotzt vor wirklich anregenden Texten. Immer wieder bleibt man an verschiedenen Passagen hängen, fühlt sich bemüßigt, sie zu zerpflücken und findet darin Bilder, die aus dem eigenen Leben stammen... Sicher, musikalisch herausragend bahnbrechendes findet man nicht (zumindest bei den ersten Malen anhören)... aber, das muss es IMO ja auch nicht immer sein... E ist schon ansich bahnbrechend genug ;) und mich konnte er mit Tomorrow Morning (nachdem ich doch von den End Times immer noch enttäuscht bin) wieder absolut versöhnen... Danke dafür, ich freu mich auf das Konzert! Überraschend schlecht 1 von 5 PunktenHabe die CD vor ein paar Tagen voller Vorfreude ausgepackt und bin leider sehr enttäuscht worden. Das Album war von Beginn an langweilig und wird auch nach mehreren Versuchen mich reinzuhören nicht besser. Werde sie in mein CD-Regal unter der bereits Staub angesetzten Kategorie "Musik, die meine Mitmenschen und ich nicht wirklich brauchen" einsortieren und einmal im Jahr mit einem feuchten Lappen abputzen... Schade... Eels eben ;) 5 von 5 PunktenMir gefällt auch dieses Album sehr gut. Schöne Musike zum entspannen. Immer mal wieder reinhören ;) Auf Regen folgt Sonne. 5 von 5 PunktenJedenfalls scheint es bei den Eels auf ihrem dritten Album in etwas mehr als einem Jahr Programm zu sein. Wobei es schon schwer fällt die Eels noch als Band zu betrachten, wo es sich doch allgemein um den Output von Mark Oliver Everett aka E handelt. Nach dem ziellosen Umherstreifen als Wolfmensch auf Hombre Lobo und den zur musikalischen Verzweiflungstat verdichteten Endzeiten, wendet sich für den Macher der Eels schließlich wieder alles zum Guten. Fast mag man dem Frieden nicht trauen. Wie lange mag dieses Hochgefühl wohl anhalten ? E sagt, er habe Tomorrow Morning bewusst als Titel gewählt, um ein deutliches Signal zu setzen: auch nach all dem Elend des davor gibt es ein Morgen, ja mehr noch, dieses Morgen fängt auch mit dem (frühen?) Morgen an. E wird sogar fast übermütig, denn der erste Titel ist einfach ein kurzes, vor Synthesizergeräuschen vibrirendes Stück, das schon den Tag vor dem Abend lobt (was man bekanntermassen nicht tun sollte...): In Gratitude For This Magnificent Day. Ein elektronisches Album wollte er machen und demonstrieren, dass man positive Stimmung und wieder entdeckte Lebensfreude auch mit kalter Elektronik darstellen kann. So wurde Everett jedenfalls vor der Veröffentlichung von Tomorrow Morning zitiert. Im ersten richtigen Song, I'm A Hummingbird, kommt dieses Konzept zunächst nicht zum Tragen. Orchestermusik begleitet E, der uns wohl sagen möchte, dass alles letztendlich irgendwie Sinn bekommt, wenn es da heisst: all the seconds and the minutes and the hours and the days and the weeks and the months and the years of my life it was all worth it to be here now Dann wird die Musik tatsächlich elektronisch. The Morning, Baby Loves Me und Spectacular Girl sind mit Synthesizern arrangierte Songs, aber von unterschiedlicher Stimmung. Hört man diese drei Lieder nacheinander an, kann man erkennen, was auch mit solchen Stilmitteln möglich ist. Das finde ich absolut interessant. What I Have To Offer ist dann der erste Song, in dem auch mal eine Gitarre vorkommt und dabei ein wenig an Railroad Man erinnert. This Is Where It Gets Good verbindet dann wieder elektronische Beats mit Streichern und Synthieklängen. After The Earthquake folgt als das zweite Instrumental, das auch schon auf das Blinking Lights...Album gepasst hätte. Oh So Lonely wiegt sich im 3/4tel Takt und gleich wieder der Kontrast, wenn Drums und Bass dominierend das nächste Lied, The Man, eröffnen, in dessen Verlauf auch wieder elektronische Klänge und Glockenspiel zum Einsatz kommen. Sogar zum Gospel lässt E sich auf Looking Up hinreissen. Die nach meinem Eindruck schönsten Lieder kommen zum Schluss: That's Not The Way mit Orgelklängen instrumentiert, das herrliche, nur mit Akustikgitarre und Bass begleitete I Like The Way This Is Going und last but not least erklärt uns E im letzten Song dieses Albums sein Mystery Of Life. Ich war nach der Ankündigung, dass auf Hombre Lobo und End Times als Abschluss dieser Phase ein elektronisches Album folgen sollte, zunächst etwas skeptisch. Aber nach mehren Tagen mit diesem Album, komme ich zu dem Schluss, dass die Eels hier einen eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende gehen. Wenn man etwas kritisieren wollte, dann, dass einiges auf dieser Platte wohl bekannt vorzukommen scheint. Viele Soundeffekte sind schon verwendet worden, hier lugt ein bisschen Susan's House durch, dort mal ein Stückchen Cancer For The Cure oder Teile aus Blinking Lights And Other Revelations. Insgesamt ein abwechslungsreiches Album mit philosophischen Texten, dass mich bis jetzt kein Stück gelangweilt hat. Nachdem ich mir alle drei CDs im Zusammenhang durchgehört habe, bin ich gespannt, wie die Entwicklung weiter geht und was uns noch alles erwarten wird, mit Mark Oliver Everett und seinen Eels. Wer auf diesem Album die Gitarrenklänge doch zu sehr vermissen sollte, dem empfehle ich diese Limited Edition. Auf der Bonus EP bekommt man vier weitere Songs, die auf die Elektronik des eigentlichen Albums ganz verzichten: 1.Swimming Lesson, 2.St.Elisabeth Story, 3.Let's Ruin Julie's Birthday und 4.For You. |
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Sigh No More (New Version) von Mumford & SonsAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 13,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Eine Wonne mit winzigen Schwächen 4 von 5 PunktenEins vorweg: "Sigh no more" ist ganz schön groß. Gänsehaut ist granatiert, die Songs sind wunderbar und erfrischend echt. Pompöse, starke Klänge, aufbrausend bis gigantisch aber dennoch nie plump überproduziert und "fett" getrimmt. Alles hier stimmt einfach nur, vom Sound her einer der schönsten Platten die ich in den letzten Monaten gehört habe. Der Stiel der Band gefällt mir auch besonders gut! Wenn ich "Sigh no more" höre fühle ich mich sshr gut, ich erwische mich dabei, ein dauerhaftes Grinsen auf dem Gesicht zu haben, weil mir diese Musik irgendwas aufbauendes gibt. Kurz um: Mumford and sons machen einfach nur verdammt viel Spaß und sind großartig, ABER: Leider kann ich persönlich dieser CD keine 5 Sterne geben, obwohl es für Mumford and sons bestimmt ein leichtes wäre auch meine Bedürnisse zu erfüllen, wenn sie wüssten das mir abwechslung ziemlich wichtig ist. Leider ist "Sigh no more" nämlich recht wenig abwechslungsreich, sowohl musikalisch als auch klanglich. Insgesamt mangelt es da leider ein wenig and instrumentaler Individualität innerhalb der einzelnen Songs. Aber man soll nicht über Kleinigkeiten meckern, sonst kann man das Leben nicht mehr genießen und solch tolle Musik auch nicht mehr! Unbedingt reinhören!!! CSNY lässt grüßen 4 von 5 PunktenNach vierzig Jahren wieder etwas von Crosby, Stills, Nash & Young zu hören hat mich schwer überrascht - Sie dieser Satz auch? War auch nicht CSNY, sondern Mumford & Sons, wie ich feststellte, als ich auf diese Scheibe stieß. Der Einsatz von überwiegend natürlichen Instrumenten (Zupfbass, Banjo, Bläsersätze, klassische Gitarre, Schlagzeug finden ihren Einsatz) und die Aufnahme in einem offensichtlich guten Studio, verbunden mit einem ausgereiften Chorgesang und Kompositionen, die dem Folk britischer und amerikanischer Prägung huldigen, machen "Sigh no more" zu einem spannenden Werk dieser Band. Vor allem in der ersten Hälfte wirkt die Band spritzig, sehr dynamisch und klanggewaltig (Anspieltipps besonders die ersten beiden Titel "Sigh no more" und "Cave", aber auch "Roll away your stone"), während die zweite Hälfte so langsam ins Gehabte abgeleitet und nett, aber nicht mehr aufregend ist. Insgesamt bleibt nach dem Hören ein leicht melancholischer Nachgeschmack, aber auch die Freude, mal wieder eine Band gefunden zu haben, die nicht nur Knöpfchen drücken, sondern richtig gute Handmade Musik auf die Beine stellen kann. Mich fasziniert einfach die geglückte Verbindung aus Folk-Elementen von der Insel und US-amerikanischen Klängen. Die 5-Sterne Vorredner haben alle recht. 5 von 5 PunktenBin nicht der große Schreiber, möchte dieser tollen Platte aber gerne die verdienten fünf Sterne geben und kann mich den Vorrednern nur anschließen. Tolles Banjo, man hört immer wieder neue Melodien/Passagen, ... Wenn die CD läuft, dann auch gleich mehrfach hintereinander. Klanglich finde ich die CD auch gelungen. Rundum gelungenes Album Und immer wieder von vorne 5 von 5 PunktenIch weiss nicht, wie oft ich diese CD nun schon gehört habe, und nach dem letzten Song fange ich wieder von vorne an. Jedesmal höre ich etwas Neues, eine neue Harmonie, die mir bis jetzt entgangen ist, und jedes Mal finde ich Mumford & Sons besser und besser. Und aus dem Kopf gehen die Lieder dann auch nicht mehr. Weiter so! uffff 5 von 5 PunktenIch glaube es war vorgestern, als ich bei amazon nach sachen von band-of-horses gestöbert habe.( was mir bei amazon sehr gut gefällt sind die musikvorschläge, die zum angezeigten album gleichzeitig erscheinen.) beim durchzappen stand da auf einmal mumford & sons - eine bis dato mir unbekannte band. ganz schön viel rezensionen, dachte ich. die band schaue ich mir genauer an. meistens lese ich mir die Produktbeschreibungen zuerst durch, um mir dann ein bild von dem künstler machen zu können. naja, da stand sowas wie: banjo, 60er jahre, und so. gute alternative zum brit-pop und das die jungs mittezwanziger sind. skepsis machte sich breit. und banjo ist überhaupt nicht mein ding. aber da waren noch die vielen rezensionen, zu einem album von gerademal letztem jahr. ich habe mir die objektivsten durchgelesen und mich dann entschieden es zu kaufen. wie gesagt - das war vorgestern. mittlerweile läuft das album, bis auf die 5 stunden schlaf die ich mir gönne, auf rotation. um es kurz zu machen: ich möcht mir nicht anmaßen für eine solch talentierte band eine "schublade" zu finden oder jedes lied zu analysieren. für mich eine musikalische offenbarung und eine neue perle in meinem schrank. unglaublich! ps: ach noch was, seit vorgestern liebe ich banjo... |
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This Is War (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert) von 30 Seconds to MarsAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,60 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionAusflüge von Musikern ins Fach der Schauspielkunst und umgekehrt gibt es zuhauf. Gerade in den USA, wo Filmstars eine hochwertige Ausbildung genießen, kommt es immer wieder zu extrem erfolgreichen Doppel-Karrieren wie bei Mos Def, Cher oder Kris Kristofferson. Sänger, Gitarrist und Songwriter Jared Leto gehört auch zu ihnen, aber er zieht einen dicken Strich zwischen den Genres. Man muss seinen Namen fast mit der Lupe im Booklet des impulsiven Albums This Is War suchen. Was aber gewollt ist, denn der Frontmann von Thirty Seconds To Mars nutzt seine Berühmtheit durch Filme wie Fight Club, American Psycho oder Panic Room nicht zu Promozwecken, er lässt die Saiten, die Stimme und seine Lieder sprechen. Was ihm auf dem dritten Studioalbum nach vier Jahren Pause - der Vorgänger A Beautiful Lie erschien 2005 - gut gelungen ist. Was 1998 als kleines Familienprojekt mit Bruder Shannon begann, hat sich zu einer veritablen Band entwickelt. Zwar betritt das Trio aus Los Angeles mit This Is War kein Neuland, doch es weiß, wo die guten Früchte auf den Feldern des Grunge, Progressiv - und Hard-Rock wie Emo wachsen. Für die satte Produktion holte sich die US-Gruppe mit Flood (Depeche Mode, Nine Inch Nails, U2, PJ Harvey) und Altmeister Steve Lillywhite (U2, Peter Gabriel, Razorlight) zwei Erfolgsgaranten ins Boot, die den gewünschten, sehr voluminösen Sound mit Synthie-Sounds a la Giorgio Moroder von Thirty Seconds To Mars perfekt umsetzen. Überschattet wurden die fast ein Jahr andauernden Aufnahmen zu This Is War von einem bösen Streit zwischen Band und Plattenfirma, die eine 30-Millionen-Dollar-Klage wegen Vertragsbruches einreichte. ?Nicht die besten Voraussetzungen, unter dieser Bürde eine Platte zu machen?, lassen TSTM auf ihrer vorbildlich geführten Homepage verlauten. Wo sie sich erschrocken darüber zeigen, dass sie nach Awards, Auszeichnungen in Silber, Gold und Platin wie Millionen verkaufter Alben nie einen Cent Geld sahen und sogar Schulden haben bei ihrer Firma. Kein Wunder, dass das Album This Is War heißt, aber mittlerweile ist nach harten Auseinandersetzungen Frieden eingekehrt zwischen den Gegner. Da es zudem nur ein Dutzend von 140 geschriebenen Songs von Jared Leto auf die Platten schaffte, scheint ein jahrelanges Warten auf Album vier, fünf...nicht zu befürchten. - Sven Niechziol ProduktbeschreibungThis Is War, der Titel des neuen Albums von Thirty Seconds To Mars, ist weit mehr als lediglich eine Referenz an die inneren Kämpfe, die die Band im Zuge der Albumproduktion ausgefochten hat, mehr als eine Referenz an die globalen wirtschaftlichen und klimabedingten Krisen und mehr als nur eine Hommage an den berüchtigten Rechtsstreit mit Virgin Records um 30 Millionen Dollar. This Is War ist vor allem das Ergebnis einer 18 Monate währenden kreativen Schlacht, die die Band mit aller Heftigkeit, aber in der privaten Abgeschiedenheit eines Studios geführt hat, das sie sich in einem Haus in den Hollywood Hills eingerichtet hatte. Am Ende zählt nur das Resultat: ein triumphales und machtvoll klingendes Epos, das ihre Visionen konsequent fortsetzt, die mit ihrem Debütalbum aus dem Jahr 2002 und dem mehrfach mit Platin ausgezeichneten Folgewerk A Beautiful Lie bereits zwei beeindruckende Werke hervorbrachten. This Is War markiert für Thirty Seconds To Mars einen Riesenschritt nach vorn, einen, der das Trio (Leadsänger und Gitarrist Jared Leto, Schlagzeuger Shannon Leto und Gitarrist Tomo Milicevic) endgültig zu einer der weltbesten stadionfüllenden Rockbands unserer Zeit macht. Die L.A. Times bezeichnet This Is War als ?kämpferisches?düster und bedrohliches?und bis dato souveränstes Werk der Band?. In der Alternative Press, die dem Album vier Sterne gibt und es als ?künstlerischen Triumph von Thirty Seconds To Mars? bejubelt, herrscht eine ähnliche Meinung, und auch das Kerrang! Magazine würdigte es als das ?bislang stärkste und vollkommenste Opus? der Band. Jared Leto: ?Zwei Jahre hat es uns gekostet, wir sind durch die Hölle gegangen und wieder zurückgekommen. Einmal waren wir an einem Punkt, wo ich dachte, das wird unser Tod sein, aber es war eher ein Wandlungsprozess ? mehr noch eine richtige Revolution als bloß eine Evolution. Wir sind daran richtig gewachsen.? Als Führer auf ihrer Reise engagierten Thirty Seconds To Mars zwei der einflussreichsten Produzenten der Welt: Flood (U2, Nine Inch Nails, Depeche Mode, Smashing Pumpkins) und Steve Lillywhite (U2, The Rolling Stones, Peter Gabriel). Zusätzlich zu Jareds schneidender, kompromissloser Stimme, treibenden und melodiösen Bass, Gitarren und Keyboards, Shannons mächtiger und einfallreicher Percussion sowie Tomos durch Mark und Bein gehenden Gitarrenkaskaden verblüfft This Is War mit phantasievollen Effekten und Klangschichten altmodischer Synthesizer. Echte tibetanische Mönchsgesänge eröffnen auf ?Escape? das Album und beenden es auf ?L490?, die Stimme eines französischen Mädchens führt durch ?The Night Of The Hunter? und mit dem Schrei eines Falken beginnt die erste Single ?Kings & Queens?, die die Band in genau jenem Haus in Südafrika geschrieben hat, in dem sie auch ihren Modern-Rock-Charts-Smash-Hit ?The Kill? aufgenommen hatte. Und der Falke ist alles andere als ein Studiotrick. ?Der Falke lebte über dem Haus?, so Jared. ?Wir verbrachten Stunden damit, auf ihn zu warten, um dann aufs Dach zu klettern und ihn live aufnehmen zu können.? Aber das vielleicht atemberaubendste und tiefgreifendste Instrument auf dem Album ist der euphorische Klang tausender Fans von Thirty Seconds To Mars ? eine mehr als 100.000 starke Legion namens The Echelon ? die in Einklang singend auf dem ganzen Album zu hören sind. ?The Summit? (Das Gipfeltreffen) war ursprünglich lediglich ein Aufnahmeexperiment, als sich im April 2009 in Hollywoods Avalon Club ungefähr 1.000 Fans respektive Echelons aus aller Welt eingefunden hatten, um zu den Aufnahmen ihr Stampfen, Rufen, Schreien, Klatschen und Summen aufzeichnen zu lassen. Es war ein unüberhörbarer Erfolg und Buzznet nannte dieses 1000-köpfige Orchester ?field recordings of fandom?, die nahezu maßgeschneidert seien, sie auch live zu spielen. Der Erfolg dieses ersten Gipfeltreffens führte schnell zu acht weiteren solcher Summits rund um den Globus ((Australien, Italien, Deutschland, Frankreich, Japan, Mexiko, England, Kanada) mit Zehntausenden von Teilnehmern. Hinzu kam, dass die Band über Twitter eine Nachricht eines Fans aus dem Iran bekam, der zu keinem der Gipfeltreffen kommen konnte, so dass Jared, Shannon und Tomo das Experiment erweiterten. Da die digitalen Möglichkeiten ohnehin seit Jahren den weltweiten Erfolg der Band forciert hatten, initiierten Thirty Seconds To Mars im August 2009 den ?Digital Summit? und luden jeden ein, der über einen Computer, Aufnahmemöglichkeiten und Internetverbindung verfügte, ihnen Sounds und Stimmen über TwitVid zu schicken. Das Resultat waren Beiträge aus den USA, aus Australien, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Mexiko, Kanada und Iran, die Thirty Seconds To Mars ermöglichten, ihre riesige internationale Fangemeinde an dem neuen Album teilhaben zu lassen. ?Kings & Queens?, die erste Single aus This Is War, wurde von Billboard als ?epischer Rock in seiner bewegendsten Art? bezeichnet und hat den Kurzfilm ?The Ride? inspiriert, der unter der Regie von Bartholomew Cubbins (?The Kill?, ?From Yesterday?) entstand, einem der Stammregisseure von Thirty Seconds To Mars. Der Film zeigt eine zeitkritische Massenbewegung, einen sogenannten crank mob, der mit fortschrittlichen und umweltbewussten Absichten gegründet wurde. Hier präsentiert sich eine bewundernswerte Gruppe von Radfahrern auf einer nächtlichen Tour von Downtown L.A. nach Santa Monica, eine Liebeserklärung an Los Angeles, der Stadt, die in der Geschichte der Band eine ebenso bedeutende Rolle spielt wie für die Entstehung von This Is War. Die Single ?Kings & Queens? schoss in den USA bereits in die Top 3 des Alternative Radio, nicht einmal einen Monat, nachdem sie erstmals zu hören war. Ein vielversprechender Auftakt für das, was in nächster Zeit noch kommen mag. 5 Kundenrezensionen:Ein absolut fantastisches Meisterwerk! 5 von 5 PunktenMit diesem Album ist es der Band gelungen eine Musik zu schaffen, die mich umhaut und geradezu sprachlos macht.Das ist GENIALE MUSIK !Jeder song vervollkommnet dieses Meisterwerk.Wirklich etwas ganz Besonderes.Unbedingte Kaufempfehlung!!! Super Album obwohl ich bisher kein Fan der Band war!! 5 von 5 PunktenZur Zeit ein absolutes Muß, überall wo Musik gespielt wird!!! Bis auf vielleicht zwei Stücke die auch gut gemacht sind ,aber deutlich langsamer ,verliebt man sich sofort in dieses Album. Für mich eher eine ungewöhnliche CD ! ( Höre überwiegend andere Musikrichtungen) Aber auch wenn man dieser Band bisher noch nicht begegnet ist, jetzt kommt man nicht mehr an ihr vorbei!! Wow! 5 von 5 PunktenIch habe schon 2 CDs der Band - "This is war" ist die Krönung. Viele Sehr gute Songs, eine einzigartige Stimme, rockig und poppig. Die CD läuft seit 2 Wochen rauf und runter und gefällt mir jedes Mal besser. Ich stehe sehr auf Popmetal, Rock und Heavy, diese CD paßt wunderbar rein. Klasse ! 5 von 5 PunktenDa mir ihr letztes Album (A Beautiful Lie) sehr gefallen hat, musste ihr neues Werk natürlich auch her. Ich habe mir das Album jetzt eine Woche lang angehört und es ist einfach nur Klasse. "Kings and Queens", "Closer to the Edge", "Night of the Hunter", uvm... Diese songs und viele andere sind einfach nur spitze. Mein Favoritensong ist "Hurricane". Ein großes Klasse Album. Absulote Kaufempfehlung. Übertrieben episch 4 von 5 PunktenDas neue Album von 30 Seconds to Mars ist gelungen. Die Texte sind ganz okay (wenn ich mich auch nciht wirklich mit denen identifizieren kann), die Melodien gut und seine Stimme passt. Was mich jedoch ein bisschen stört sind die Chöre. In ein, zwei Songs wäre es zwar angebracht, aber doch nicht in fast jedem! Das klingt einfach zu aufgesetzt und unpassend. Nichtsdestotrotz kann man das Album epmfehlen, es ist gut, mehr nicht. |
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The Resistance von MuseAudio CD von Warner Music International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,79 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionMuse sind noch nie auf Nummer sicher gegangen. Jedes ihrer Alben war ein neues, spannendes Klangabenteuer, das dem Hörer anfangs einiges an Konzentration abverlangte. Auch The Resistance ist keine Fastfood-Platte, sondern originelle musikalische Filigrankunst. Als "entschlackter" und "elektronischer" kündigten Muse ihr fünftes Studioalbum im Vorfeld an, und tatsächlich klingt The Resistance deutlich reduzierter und weniger gitarrenlastig als der grandiose Vorgänger Black Holes & Revelations. Es sind zwar auch vereinzelt typische Muse-Riffgewitter wie "Unnatural Selection" zu finden, der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf ruhigeren und Keyboard-lastigeren Stücken. Ein Song wie "Undisclosed Desires" schlägt den Bogen zu Wave-Größen wie Depeche Mode, mit "Resistance" liefern die drei Engländer einen geschickt zwischen treibend und sphärisch pendelnden Mainstream-Rock-Hit ab, und auch ansonsten dominieren aufs Notwendigste reduzierte Arrangements und klare, einprägsame Melodielinien, die von Frontmann Matthew Bellamy nicht mehr ganz so oft im oberen Bereich seines beachtlichen Stimmumfangs gesungen werden. Selbst das großartige dreiteilige Epos "Exogenesis: Symphony" mit seinen Klassikeinschüben kommt schnörkellos und federleicht daher. Freunde der progressiveren, bombastischen Muse werden allenfalls beim stark an Queen und Led Zeppelins "Kashmir" angelehnten "United States Of Eurasia" an Alben wie Absolution erinnert. Die Band hat sich mal wieder spürbar weiterentwickelt, und erneut ist es für die Hörer eine Herausforderung, ihr auf ihrem Weg zu folgen.- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Loblied 5 von 5 PunktenHeute muss ich einfach mal was loswerden! Ich war schon seit ich denken kann, Fan der Rockmusik. Meine Sturm- u. Drangzeit waren die 60er Jahre mit Elvis Presley. In den 70ern waren Pink Floyd, Toto, Queen oder auch Metallica meine Favoriten, auch deshalb, weil die E-Gitarre mein absolutes Lieblingsinstrument ist.In den 80ern und 90ern trauerte ich diesen Bands hinterher,bis auf einige Ausnahmen wie U2 oder Depeche Mode. Leute, ich musste über 60 Jahre alt werden, um meinen musikalischen Höhepunkt zu erleben!!!! Und dieser heisst "MUSE" und ist die geilste Band der Welt! Seit ca. 2 Jahren höre ich täglich in voller Lautstärke, ob zu Hause oder im Auto unterwegs, nur noch MUSE. Vom 1.Album "Showbiz" bis zum letzten "The Resistance" abwechselnd und ich kann sagen, dass mich jeder einzelne song, auch nach x-mal anhören, immer noch umhaut. Das liegt natürlich auch an MATT BELLAMYS grandioser Stimme, die von den tiefen zu den höchsten, von aggressiven zu gefühlvollen, schmeichelnden und zarten Tönen reicht. Er hat das Potential eines Genies. Das zeigt sich nicht nur im Gesang, sondern vor allen Dingen in seinem Gitarren- u. Klavierspiel. Als wenn das noch nicht genug wäre, er schreibt u. komponiert seine Musik selbst. Dabei dürfen natürlich seine beiden Freunde und Bandmitglieder CHRIS, weltbester Bassgitarrist und DOM, weltbester Schlagzeuger, nicht fehlen. Was die drei Jungs auch noch LIVE abliefern (ich spreche aus Erfahrung, war in Köln dabei) ist zum Niederknien!!! "The Resistance"ist für mich das reifste,abgerundetste Album. Einerseits die drei klassischen Titel, die so gefühlvoll komponiert sind,dass einem die Tränen kommen können, andererseits die übrigen Songs, alle einzigartig und genial. Ich bin überzeugt, dass "Uprising" zur Hymne wird, wenn sie es nicht schon ist. Das dann folgende "Resistance" ist ein Gänsehaut- Titel, wie auch " Guiding Light"(geile Gitarre,Gefühl pur), "United S.o.Eurasia" absolutes Hammerstück,(Rasanz u. Gefühl) Dann gibt es einen für MUSE untypischen Song "Undisclosed Desires" ein "kommerzieller Ohrwurm" würde ich sagen, der so gut ist, dass er einen nicht mehr los lässt. "Unnatural Selection" ist der Kracher, der dich total mitreisst. Ich kenne niemanden, der von diesen Songs nicht begeistert ist, wobei ich dazu sagen muss, wer MUSE nicht kennt, sollte erst nach mehrmaligem Anhören sein Urteil fällen. Jeder weiss, je öfter man ein Stück hört, desto mehr geht es einem ein. Entweder wird es dadurch besser, oder man hat es leid. MUSE hat ganz klar mein Leben bereichert und ich hoffe, dass diese göttlichen Jungs noch Millionen Menschen erreichen können und werden. Magnifico!!!! 5 von 5 PunktenAlso normalerweise schreibe ich längere Kundenrezensionen, damit die anderen Interessenten natürlich auch was von meiner Rezi haben, aber heute und hier kann ich meiner großen Begeisterung einfach nicht anders Luft machen! "The Resistance" ist ein wirklich UNGLAUBLICH tolles, interessantes, inspirierendes, geniales und sich selbst übertreffendes Album!!!!! Muse hat sich finde ich wie es mein Vorrezensent bereits erwähnt hat, selbst neu erfunden! Ein riesengroßes Lob an Muse!! The Resistance 5 von 5 PunktenAlso ich muss sagen, dass meine Erwartungen, die diese CD betreffen mehr als erfüllt wurden. Mehr muss man nicht sagen ausser: super CD United States OF Eurasia 5 von 5 PunktenHörte/sah ich bei einem Bericht in MTV vom Nürburgfestival und war begeistert. Scheibe gekauft, gehört. Prima. Es gibt sie noch die Jungs, die Noten kennen, Instrumente beherrsschen, die Musik machen können. Dachte immer, das hätte mit dem Sterben der alten Gruppen der 60ziger/70ziger Jahre aufgehört, aber hier und da.....!!! Kreativ, prima zu hören, gefällt. Eigentlich sind alle Titel prima, könnte so keinen explizit hervorheben, endscheidend für meinen Kauf und daher auch hervorzuheben ist halt ''United States OF Eurasia'', da dies der Titel war, der mich bei der Aufzeichnung von Rock am Ring auf Muse aufmersam gemacht hatte. Tolle Musik 4 von 5 PunktenMuse ist einfach super. Auch wenn MUSE an "Härte" verloren hat, hört sich das neue Album "The Resistance" klasse an. Als MP3 - Download für den Preis unschlagbar! |
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So laut ich kann von LuxuslärmAudio CD von Die Opposition (Intergroove)Preis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Gelungene Fortsetzung 5 von 5 PunktenWieder einmal hat es Luxuslärm geschafft, ein absolut tolles Album auf den Markt zu bringen. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir dieses oder das Vorgängeralbum besser gefällt. Für Fans von guter Musik mit deutschen Texten ein absolutes Muss. Seifenoper 1 von 5 PunktenWas an dieser Band ist bitteschön Luxus und was genau Lärm? Meiner Meinung nach, hat die Band sehr wenig mit beiden oben genannten Wörtern zu schaffen. "Du allein musst dich entscheiden / An jedem Tag, zu jeder Zeit." oder "Du weißt nicht, wie das ist, wenn man zu Boden geht / Von Null auf Hundert und zurück." Hallo? Geht es noch plakativer? Um es kurz zu machen, schreite ich gleich zur niederschmetternden Diagnose: Betroffenheitslyrik und Schlagerballaden in Rockerverkleidung!!! Jeder einzelne der 14 Songs funktioniert nach Schema F: cleane Strophe, verzerrter Refrain, das Ganze noch einmal, dann irgendeine Bridge und wieder von vorne. (Das alles kennt man ja schon von Silbermond und Konsorten) Doch das alles wird den zu weichgespülter Radiomusik schunkelnden deutschen Durchschnittshörer nicht davon abhalten, die Platte zu kaufen und sie als ein "ÜBERRAGENDES MEISTERWERK" im Bekanntenkreis lob zu preisen. Manche Dinge ändern sich eben nie... Top! 5 von 5 PunktenSuper! Einfach Nur Super Album. Die Amazon-Verpackung war n Bischen zu Groß für die CD, aber was solls. ist Standart ;D klasse Musik 5 von 5 PunktenDie Songs auf diesem Album sind richtig gut. Die Lieferung hat richtig schnell geklappt, also alles super!!! Überragend 5 von 5 PunktenAlso ich muss gestehen, ich kannte Luxuslärm überhaupt nicht. Bin durch das Fernsehen auf diese Gruppe aufmerksam geworden. Nachdem ich das Album gekauft habe bin ich echt wirklich überzeugt. Die Band ist der absolute Hammer. Ich habe selten eine CD gekauft, wo jedes Lied so super schön ist. Kann es nur weiter empfehlen ;-) |
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