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The Colour and the Shape von Foo Fighters
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,75 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionWesentlicher Kritikpunkt am Debütalbum der Foo Fighters, war der angebliche Mangel an Leidenschaft bei all den handwerklich guten Songs und dem handwerklich guten Rock. Den kann diesem Album keiner unterstellen: The Color and the Shape läßt mit jedem Mal Hören tiefer blicken -- Dave Grohls faszinierende Betrachtungen über Schmerz und Scheidung können mit der peitschenden Kraft der Band leicht mithalten. Sogar eine überzeugende langsame Ballade ist mit "November Stars" zu finden. Ihre Intensität sollte die Zweifler überzeugen. Wenn das nicht klappt, dann tut's "My Hero" halt schreiend. --Rickey Wright 5 Kundenrezensionen:Beste Foo Fighters CD? 5 von 5 PunktenIch beschäftige mich erst seit "Wheels" mit den Foo Fighters und habe "The Colour and the Shape" und auch die Greatest Hits zu Weihnachten bekommen. Jetzt höre ich beide schon ein paar Tage und die "Colour..." ist wirklich meine liebste von Beiden. Ich habe die CD mit den Worten "Das ist die Beste von den Foo Fighters!" überreicht bekommen und bisher kann ich nicht widersprechen! Wie die Zeit vergeht 5 von 5 PunktenKaum zu glauben, wie lange 1997 schon her ist; und ebenso schwer zu glauben ist es, wie gut die Foo Fighters damals schon waren, so wenige Jahre nach Kurt Cobains Tod und Dave Grohls Schritt von den Drums an die Position des Frontmanns, Sängers, Gitarristen und hauptverantwortlichen Songschreibers. Ich selbst bin deutlich später erst auf die Qualitäten dieser Band aufmerksam geworden, vor allem über das großartige "In Your Honor"-Doppelalbum. Doch auch aus dieser rückblickenden Perspektive, mit diesen Großtaten der späteren Jahre im Hinterkopf, besticht "The Colour and the Shape" mit seinen klar strukturierten und melodiösen Rock-Songs und seinem kompromisslosen Sound. Die Drums knallen so plastisch und präzise auf den Hörer ein, die Gitarren tun ihr Übriges hinzu, und ein enorm extrovertierter Dave Grohl zeigt was er gesanglich zu bieten hat. Ob man nun das punkige "Monkey Wrench", die Midtempo-Nummer "Johnny Park", das mitreißende "Wind up" oder das enorm prägnante "Up in arms" zum Beispiel nimmt: All diese Songs machen die große Klasse dieses Albums aus, indem es ihnen gelingt, den Hits der Scheibe in nichts nachzustehen. Letztere, namentlich das sanfte und schließlich doch zu einer E-Gitarren-Orgie kulminierende "February Stars", der Up-Tempo-Lovesong "Everlong" und natürlich die mit Urgewalt in den Ohren scheppernde Hymne "My Hero" bilden dennoch klar den Rahmen dieses Albums; sie verleihen ihm die 5-Sterne-Klasse und machen es zum stärksten Werk der Frühphase der Band. Mehr konnte man damals wie heute nicht verlangen. Vielleicht haben "In Your Honor" oder die tolle Live-Scheibe "Skin and Bones" etwas mehr Tiefe und zeugen von einer größeren stilistischen Vielfalt, aber dieser geradlinige Rock, der hier auf "The Colour and the Shape" präsentiert wird, bleibt zeitlos und unwiderstehlich in seiner ganzen Wildheit, die nie in Ungeschliffenheit abrutscht und sich durch die musikalische Klasse der Foo Fighters von jedwedem dahingerotzten Punk-Rock deutlich abhebt. Das ist Rock mit Niveau, für Musik-Gourmets, die auch gerne mal so richtig flippen wollen. Durchgenudelt 2 von 5 PunktenMusik ohne Verfallsdatum gibt es durchaus, aber dieses Album gehört für meinen Geschmack definitiv nicht dazu. Etwa die Hälfte der Songs auf TCATS gehörten in den 90ern ins Standardrepertoire eines jeden Rock-DJs, dementsprechend hat man sie als regelmäßiger Pistengänger hunderte Male vorgedudelt bekommen, oftmals flankiert von anderen Vertretern der völlig überbewerteten Grunge-Szene. Und irgendwann ist mal Feierabend. Die zwei Sterne gebe ich dem Album, weil "Everlong" nach wie vor ein mitreißendes Stück ist, das sicherlich die Zeit überdauern wird. Den Rest möchte ich bitte nie wieder hören müssen. Was will man mehr??? 5 von 5 PunktenIch möchte mich der Meinung meiner Vorredner sowie meiner eigenen ergeben und sagen: was soll man hier noch verbessern??? Mit diesem zweiten Album zeigten uns die Foo Fighters, dass sie noch weitaus gefühlvoller können als auf ihrem ersten Räumer. Denn dieser Aspekt wurde auf "Foo Fighters" leider nur angeschnitten, was der Genialität des ersten Albums aber absolut keinen Abbruch tun soll. Bei "The Colour and the Shape" sehen wir uns konfrontiert mit einem wirklichen Potpourri der gitarristischen Musikstile, in dem sich mehrere gefühlvolle Balladen, punkiger Prügelspaß sowie Kopfnicker - Rock der feinsten Sorte die Klinke in die Hand geben. Und wieder finden wir den unverwechselbaren Sound, der der Band von Anfang an schon so gut zu Gesicht gestanden hat. Etwas aus der Reihe fällt "See You": hier geht es ungemein jazzig zu. Und die Band zeigt hier mehr als auf jedem anderen vergleichbaren Track des Albums, wie vielseitig sie mit der akustischen Gitarre umzugehen weiß. Alles in allem kann man dieses Album schon als eine Weiterentwicklung des letzten bezeichnen: Die Stile sind bei weitem vielfältiger und das Arrangement professioneller. Was sich aber nicht geändert hat - und das ist der allerwichtigste Aspekt - ist, dass die Band sich vollkommen treu geblieben ist. Der Instrumentalsound hat sich nicht geändert, genauso der markante Gesang. Und das ist es, was die wenigsten bisher geschafft haben. Voll verdiente 5 Sterne für ein Album, dass einerseits so viele Gemüter gleichzeitig anspricht, andererseits kaum waghalsige Experimente aufweist, die einer auf Anhieb so gut funktionierenden Band nur schaden würden... Das Beste von den Foo Fighters 5 von 5 PunktenMit Doll haben die Foo Fighters einen netten Einstieg ins Album zusammengebastelt. Getragen und langsam, schön verträumt, aber ganz und gar nicht "kitschig". Der zweite Song, "Monkey Wrench" zeigt da schon einen starken Kontrast. Es geht sofort kompromisslos mit geladenen Gitarrenriffs weiter, dieses Lied ist durchaus schneller. Eines meiner beiden Lieblingslieder der Scheibe, präsentiert sich einfach schön rockig und ungezwungen. Weiter geht's mit "Hey, Johnny Park!", das auch mit einem knackigen Riff beginnt, sich in der Strophe dann wiederum etwas weicher präsentiert. Im Refrain wird's dann wieder etwas lauter, wobei sich der Song stets im Mid-Tempo befindet. Vielleicht etwas eintönig nach mehrmaligem Hören, aber auf keinen Fall ein schlechter Song. Nach einem seltsamen, lärmigem Übergang hört man dann ein scheinbar ruhiges Lied. Die Gitarre schlägt im Hintergrund leise stets den gleichen Ton, während Grohl leise und ziemlich hoch vor sich hin singt. Bis zum Refrain, der dann wortwörtlich explodiert - "I wanna detonate!". Auch ein gelungenes Lied, bei dem sich die Dynamik schön aufbaut. "Wind Up" nimmt den Schwung vom vorherigen Lied gleich mit in die Segel. Das Lied gehet ziemlich schnell ins Ohr, rockig und melidiös zugleich. In der Bridge scheint sich Grohl die Seele aus dem Leib zu schreien, kurz danach ist das Lied dann auch schon wieder zu Ende. "Up In Arms" beginnt wie eine getragene Ballade, ab 0:50 kommt dann eine kleine Pause und es geht gewohnt flott weiter. Das Lied gehört zu den schnelleren Songs der CD und hat einen gewissen Gute-Laune-Faktor. Ist vom Intro abgesehen allerdings auch das kürzeste Lied. Der folgende Track "My Hero" gefällt mir persönlich dann eher weniger. Sowohl Strophe als auch Refrain und Bridge sind eher ziemlich schleppend, der Song an sich kommt etwas simpel gestrickt rüber. Mit einer Akkustikgitarre beginnt schließlich "See You", ein eher lockeres Lied. Später kommen dann auch noch die Kollegen Bass und Drums dazu, Tamburin ebenfalls, wieso auch nicht, hört sich ganz nett an. Kein Kracher, aber trotzdem ein guter Song. "Enough Space" fängt mit einem ungefähr 1-Minütigem Intro an, womit ein gutes Drittel vom Song schon vorbei ist. Das Lied an sich ist trotzdem nicht schlecht, erinnert etwas an Nirvanazeiten - vor allem der "geschriene" Refrain. "February Stars" hingegen ist eines der viel ruhigeren Lieder, die insbesondere im letzten Teil der Scheibe vermehrt auftauchen werden. Erst ab der dritten Minute wird's hier etwas lauter, wobei das langsame Tempo beibehalten wird. Ein schönes Lied zum Träumen. "Everlong" dürfte wohl jeder kennen, zu dem Lied brauch ich wohl wenig hinzutun - ein (willkommener)Ohrwurm. Dennoch ist nicht dieser Song neben "Monkey Wrench" zu meinem Lieblingssong, sondern das nächste Lied "Walking After You". Gut, vielleicht ist bezeichnet es der ein oder andere als kitschig - nun, dann hab ich wohl meine kitschige Seite gefunden. Das Lied ist einfach nur großartig, ich kann's zehn Mal hintereinander hören ohne dass es langweilig wird. Schlechthin *der* Song zum Träumen. Bei "New Way Home" geht's wieder rockiger zur Sache, ist allerdings vergleichsweise ein eher weicherer Song. Trotzdem kein Fehlgriff sondern ebenfalls ein Lied, das sich einfach gut *anfühlt*. Erst gegen Ende wird's dann wieder etwas lauter, um den Kontrast zu "Dear Lover", dem letzten Song der Scheibe herzustellen, welcher auch gelungen ist. Und somit wird das im Großen und Ganzen geniale Album mit sanften Melodien beendet - und lädt gleich zum erneuten Durchspielen ein. 5 Sterne von mir. |
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