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Julian Plenti Is Skyscraper von Julian Plenti
Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 9,90 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2009
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Irgendwie Interpol, nur ganz anders! 5 von 5 PunktenVor dem ersten Anhören zuerst ein Blick ins Booklet. Peter Katis, Tarquin Studios! Bei Interpol-Anhängern machts da klick, Erinnerungen an die legendäre "Turn on the bright lights" werden wach, quasi rückgeerdetes Interpol war meine erste Vorstellung. Die sich gottlob als falsch erwies! "Interpolis" werden zwar keineswegs enttäuscht sein, aber das Mr. Banks etwas neues, anderes wohl schon länger auf der Seele lag ist deutlich erkennbar. Ein wunderschönes, abwechslungsreiches Album mit vielen Highlights und keiner erkennbaren Schwachstelle. "Only if you run", "No chance survival"- Songs fürs Leben!!! Ansonsten deutlich weniger Melancholie als erwartet, viele leichte, fast fröhliche Momente, unterstützt von vielen Streicher und Bläserelementen. Fazit: sicherlich keines dieser Soloalben wo man nie das Gefühl los wird, das hätte er auch mit seiner "Hauptband" machen können, ein eigenständiges, kraftvolles Album das sich genug, aber doch nicht völlig von Interpol abgrenzt (immerhin, Sam Fogarino darf einmal drummen). Pretty, pretty fine, Mr. Banks ähm... Plenti. Sehr gut, aber eben nicht Interpol 4 von 5 PunktenNatürlich ist dies eine hervorragende Platte, sicherlich absolut zu Recht die Platte des Monats im Musik-Express gewesen. Paul Banks Stimme ist der Wahnsinn. Aber für einen absoluten Interpol-Fan ist dies etwas zu wenig. Es fehlen die Gitarren, es fehlt das "Majestätische". Natürlich ist dies so gewollt, sonst würde eine Solo-Platte auch gar keinen Sinn machen. Nachdenklich stimmen mich die Interviews, in denen Paul Banks betont, dass die Platte ohne die entsprechende Software nicht möglich gewesen wäre, da er eben "nur" Gitarre spielt. In Summe, für einen Interpol-Fan ein Muss, für viele zugänglicher als die Interpol-Platten, aber ich freue mich umso mehr auf die Vierte! Dennoch im Vergleich zu dem, was sonst so veröffentlicht wird, klare 5 Sterne! Wenn wir uns darauf einigen, dass Antics 6 Sterne erhält ;-) Akute Persönlichkeitsspaltung oder Der kleine Plenti in mir 3 von 5 PunktenJa, ja, schon gut, der Titel dieser Rezension mag ein wenig überzogen und nicht der wahre Bringer sein, aber irgendwie passt er; passt zum Interpreten, passt zu dieser Platte, passt! Denn so sehr Banks sein Alter Ego auch blühen und gedeihen lässt, in und über allem ist nichts anderes als die Quintessenz Interpols zu vernehmen. Über Sinn und Zweck von Solo-Projekten kann endlos gestritten werden: möchte der Künstler nun einmal ganz alleine kreativ sein, möchte er sich von seinen Einflüssen freispielen oder diese noch präzieser inszenieren, oder überhaupt etwas ganz anderes? Beispiele gibt es noch und nöcher, positive wie negative. Banks hat sich wohl auch lange den Kopf darüber zerbrochen (zumal Plenti angeblich älter ist als Interpol), letztendlich gebahr er eine Platte ohne Interpol, die manchmal nach Interpol klingt und eher langweilt, wenn sie es nicht tut. Gerade "Only if you run" und "Games for Days" klingen, als hätten sie auf "Antics" keinen Platz mehr gehabt; Songs, die sich bewusst von Interpol entfernen ("Girl on the sporting News", "On the Esplanade") können ob ihrer trägen Eintöngikeit nicht ganz überzeugen, da helfen auch saftige Breaks und die zweifellos vorhandene Experimentierfreudigkeit nichts. Freilich darf man nicht bei jedem Song das Interpol-Maß ansetzen, damit wären Sinn & Idee eines Solo-Projekt ja ad absurdum geführt; als langjähriger Interpol-Fan ist es allerdings nicht einfach, diese seltsame Vorwurfseinstellung abzulegen. Wenn man Banks singen hört, dann will man auch irgendwie den Dengler-Bass dazu, die schnittige Gitarre von Kessler und die Präzission des Fogarino-Schlagwerks. Aber das ist ja auch irgendwie das Schöne an Solo-Projekten, dieser "fight or flight"-Aspekt: entweder man nimmt es hin oder lässt es bleiben. Wer sagt denn, dass einem Banks als Plenti gefallen muss, nur weil man Interpol-Fan ist? Eben, niemand! Und damit wären wir auch schon bei der nächsten guten Sache, die Solo-Dinger mit sich bringen: ich traue es der Platte durchaus zu, gänzlich neue Hörer erschließen zu können; vielleicht wird so mancher, der zuvor nichts mit Interpol anfangen konnte, durch Banks'/Plentis Songs bekehrt. Oder auch umgekehrt: Gitarrenhelden finden womöglich an der Poplastigkeit von "J.P. is Skyscraper" Gefallen und trauen sich dadurch an neue Platten, die bislang fernab ihres Horizontes lagen. Ja, vielleicht ist diese Platte ein kleiner "missing Link", ein hübscher Hybrid, der die Lager eint. Okay, das ist jetzt schon wieder überzogen und vielleicht nicht so ganz der Bringer, aber wer weiß...? Kurz und gut: ich bereuhe den Kauf nicht; die Platte hat meinem Bild von Paul Banks eine neue Facette hinzugefügt und auch die Vorfreude auf ein weiteres Interpol-Album geschührt. Ich kann jedem Interpol-Fan nur empfehlen, sich Plenti mal anzuhören (aber mit diesem Aufruf trage ich wohl Eulen nach Athen, oder?); und wenn er nicht gefällt: was soll's? Dann eben wieder zurück zu "Antics". Es war natürlich sonnenklar ... 5 von 5 Punkten... dass es Paul Banks mit seinem Alter Ego und dessen Solodebüt "Julian Plenti is ... Skyscraper" nicht eben leicht haben würde bei der Kritik, allzu komplex und in sich gekehrt hat sich die Musik seiner Band Interpol in den letzten Jahren entwickelt, zu unnahbar wirkte der charismatische Sänger für die hechelnde Journaille. Und als er sich desöfteren mit Extopmodel Helena Christensen zeigte und sich auch daraus keine Stories für die Klatschpresse stricken ließen, war das Beil geschliffen und die Hinrichtung abgemachte Sache. Dass diese nun vorerst verschoben werden muß ist erstaunlich genug, die Kritiken zum ersten Soloalbum fallen doch milder aus als erwartet und manch ein Freund der Parole "Kopf ab!" hat sich sogar zu einer wohlwollenden Empfehlung hinreißen lassen. Tatsächlich sind die Songs auf dem Album zwar bei weitem nicht so vielschichtig wie zum Beispiel auf "Our Love To Admire", dem letzten Meilenstein von Interpol, auch den zwingenden, wuchtigen Beat von "Antics" sucht man meist vergebens - interessanterweise findet man ihn dann beim einzigen Stück, an dem auch Sam Fogarino, der Drummer der Band, mitgefrickelt hat, der zweiten Single "Games For Days". Und trotzdem ist es eine zwar gewohnt unterkühlte, doch abwechslungsreiche, interessante Platte geworden: Wieder entfaltet das raue, elegische Timbre von Banks seinen unwiderstehlichen Zauber und macht einige, wenn auch beileibe nicht alle Songs auf "...Skyscraper" zu unverkennbaren Ohrwürmern. Wieder sind es eher die schwermütigen Sachen, die über dem Durchschnitt liegen, "On The Esplanade" prickelt angenehm dunkel, "Skyscraper" wirkt noch eine Spur mystischer, auch der "Madrid Song" hat seine berückenden Momente. Anderes wieder kommt recht unentschieden daher, die erste Single "Fun That We Have" zählt dazu genauso wie das fast schon beschwingte "Unwind". Man möchte sich die Augen (oder besser die Ohren) reiben bei solchen Klängen, solche krachigen Zwitter waren ja die Sache von Interpol nicht und irgendwie passt es wohl auch zum Menschen Paul Banks, der deutlich geerdeter, klarer und lebensbejahender wirkt als noch vor eins, zwei Jahren. Der Zynismus ist einer durchaus positiven Melancholie gewichen, das Instrumental "H" also auch ein kleines, augenzwinkerndes Gegenstück zum bitterbösen, kaltschnäuzigen "The Heinrich Maneuver" aus dem Jahr 2007. Man darf sich also freuen über dieses Ergebnis der Selbstbesinnung und auch über den Mut, diese Platte zu bringen - in den letzten Interviews hatte Banks ja anklingen lassen, dass er mit Vorliebe eben nicht wie vielfach vermutet die alten Platten von Joy Division, Television und den Chameleons hört, sondern hauptsächlich Rap und Hip Hop. Gut, dass man das dem Album in keinster Weise anhört - so bleibt der Kopf dran! ich liebe es!!! 5 von 5 Punkten4mal hintereinander gehört und schon bin ich süchtig nach dieser cd! pauls stimme fand ich schon immer toll, aber ich finde bei diesen liedern kommt sie noch besser zu geltung, als bei interpol. also leute:kauft, kauft, kauft dieses album, damit es nicht sein letztes bleibt!!!!!!! |
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