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Insurgentes CD+DVD AUDIO von Steven Wilson
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 7,88 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2009
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Kopf der britischen Progressive-Rock-Helden Porcupine Tree reist auf seinem ersten Soloalbum zurück in die Frühphase seiner Band, experimentiert aber auch mit topmodernen Elementen. Im Gegensatz zu den letzten Porcupine-Tree-Alben Deadwing und Fear Of A Blank Planet, die in puncto Gitarrenarbeit eher in die harte Tool-Ecke tendierten, ist Insurgentes eine größtenteils ruhige, sphärische Klangreise geworden. Mit vereinzelten Gastbeiträgen von Größen wie Tony Levin und Jordan Rudess im Handgepäck beamt sich Wilson zurück zu von Pink Floyd beeinflussten Porcupine-Tree-Klassikern wie The Sky Moves Sideways und Stupid Dream, verfängt sich aber nie in der Retro-Falle, sondern verzahnt seine durchweg grandiosen Kompositionen gekonnt mit Noise-, Drone- und Industrial-Elementen, die nicht weniger beeindruckend aus den Boxen perlen als bei modernen Avantgardisten wie Radiohead. Mit Insurgentes gelingt dem britischen Multitalent der perfekte Spagat zwischen Gestern und Heute und eines der besten Alben seiner an Highlights alles andere als armen Karriere. Auf der Bonus-DVD ist das komplette Album noch einmal in Surround-Abmischungen vertreten - Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Genial - ausgereiftes musikalisches Material der Extraklasse!! 5 von 5 Punktenals "Neueinsteiger" in die Musikwelt von Porcupine Tree bzw. Steven Wilson gibts bisher nur eins zu sagen - bin absolut überwältigt von der musikalischen Finesse dieses Ausnahmegitarristen. Zum Album: Von schön laut bis schön leise ist alles dabei und trotz Werkartiger Stücklängen von über 6min wirds zu keinem Zeitpunkt langweilig. Allein der Opener "Harmony Korine" ist das Geld der Platte wert. Die Stücke sind inhaltlich und musiklisch weitreichend, verfolgen dabei aber stets eine Richtung, so dass nicht das Gefühl eines "zusammengewürfelten" Albums entsteht. Jeder Titel ist eigen und besonders, passt sich aber ins Gesamtkonzept wunderbar ein. !!! Also für alle Freunde des experimentellen, progressiven Rocks eine nennenswerte Erweiterung der CD-Sammlung!!! Fakten 4 von 5 PunktenWarum 4 Sterne? Ganz einfach, weil das Album wirklich gut ist, aber nicht unverzichtbare Spitze. Hier die Fakten: 1. Das Album hat sehr eingängige Songs (an der Zahl 3) und das genaue Gegenteil (die restlichen 7). Für eine gemütliche Autofahrt sind diese 3 Lieder geeignet, der Rest ist einfach zu schwer. 2. Erst nach mehrmaligem Hören werden die Lieder reizvoller. Manche Stellen kämpfen tapfer gegen jede Harmonielehre - dies gilt es immer zu bedenken. 3. Mir ist das Album zu synth-lastig. Die Gitarre ist in vielen Songs untergeordnet - wer also auf klaren Gitarrensound a la Porcupine Tree steht, ist hier definitiv falsch aufgehoben. 4. Nur auf einer guten Anlage ergibt sich die volle Klangvielfalt. IPod und Co. können das einfach nicht rüberbringen, ebenso ein Standart-Autoradio. 5. Die Lieder sind zwar unterschiedlichen, aber im gleichen Stil gehalten. Konkret heißt das Folgendes: Monotonie, definierte Drums, Synth-Klänge, Spieluhrmelodien, (wenige) heavy Riffs, abrupter Laut-Leise-Wechsel... All das wiederholt sich im Laufe der Platte immer wieder abwechselnd. Für wen ist das Album geeignet? Wer nicht länger als 4 Minuten konzentriert einem Song lauschen kann, vergisst das Album bitte sofort wieder. Wer gerne anspruchsvolle und etwas schräge Töne sucht (ich denke ein wenig an Oceansize - auch wenn der Stil nicht passt), der ist hier wohl besser aufgehoben. Zudem sollte man eine gewisse Frustgrenze zu Beginn haben. Ich kenne niemanden, dem dieses Album nach dem ersten Hören auf Anhieb gefallen hat. In sich perfekt! 5 von 5 PunktenWenn Sie irgendwo den Namen STEVEN WILSON aufschnappen, dann können Sie sich zweier Dinge absolut sicher sein: Sie werden erstens hochklassige Rockmusik hören und diese (zweitens) in brillanter Audioqualität. STEVEN WILSON, Brite, Mastermind der Bands PORCUPINE TREE, NO-MAN, BLACKFIELD, BASS COMMUNION und I. E. M., begabter Gitarrist, Keyboarder, Sänger, Soundtüftler und Produzent (u. a. bei OPETH, MARILLION oder FISH), grast auch bei seinem ersten Solo-Album in diversen musikalischen Revieren und liefert mit INSURGENTES eine repräsentative Werkschau seiner vielen, oben genannten musikalischen Projekte ab. Und somit entzieht sich auch die Musikrichtung eigentlich jeder Schublade. Ich würde INSURGENTES als Art-Rock bezeichnen in bester Tradition von z. B. PINK FLOYD, die den meisten ihrer Alben meist ein Konzept zu Grunde legten, dem sich die musikalische und instrumentale Umsetzung immer unterordnete. Insofern würde ich auch INSURGENTES als Konzept-Album bezeichnen, weil die Stimmung in sich geschlossen ist - bei aller Verschiedenheit der Stile - und weil kein Lied irgendwie unpassend wirkt. Dabei verwirklicht WILSON einmal mehr seine musikalische Vision, ohne sich an massentaugliche Hörgewohnheiten anzubiedern, und damit erfreut er das Herz jedes Prog-Rockers und jedes Suchers nach musikalischen Träumen. Perfekt fügt sich eingängiger Poprock (HARMONY KORINE) ins Konzept ein zusammen mit anrührenden Balladen (VENENO PARA LAS HADAS und INSURGENTES), treibendem Prog (SALVAGING), Jazz-Metal (NO TWILIGHT WITHIN ...) und anderen Titeln, die ich stilistisch so gar nicht zuordnen kann. Die Grundstimmung ist (dem Cover entsprechend) düster, melancholisch, traurig, mal in gefühlvoller Zartheit, mal bedrohlich, mal fast morbide, dann geht wieder ein hoffnungsvolles Licht auf, untermalt von einem Orchester, und dann wieder schnappt hinterhältig eine böse E-Gitarre nach der Seele ... das Ganze ist gewaltig, emotional und am überzeugendsten in seinem breitflächigen Entwickeln von Stimmungen - weniger in progressivem Gefrickel oder atemberaubender Filigranität. INSURGENTES ist in sich perfekt und eine Kaufempfehlung für jeden, der sich gerne auf musikalische "Soundtracks" einlässt und sich dabei nicht um irgendwelche Schubladen schert. Klanglich-musikalisches Kunstwerk (DVD Audio Version) 4 von 5 PunktenVergleiche mit seinen anderen Alben hinken und langweilen. Es handelt sich hier um ein in sich geschlossenes Klangkunstwerk von einem kongenialen Ausnahmemusiker. Wer hier eingängige Melodien oder Hooklines in Schlagerqualität oder PT-Stiel sucht soll die Finger von dieser CD/DVD lassen. Nicht dass ich dieses Werk durchweg klasse finde (hier und da ein bisschen schwermütig und langatmig), aber es ist wie schon gesagt im Gesamten ein geniales Album. Diese Aussage beziehe ich aber uneingeschränkt auf die DVD-Version in DTS Sound. Diese Aufnahmemöglichkeit, die leider von kaum einem anderen Musiker oder anderen Band genutzt wird, offenbart einem beeindruckende Klangerlebnisse vom allerfeinsten (Stereopuristen mögen mir verzeihen), falls man mindestens eine 5.1 taugliche Oberklasseanlage besitzt. Für den MP3 Konsum ist dieses Album meiner Meinung nach kaum geeignet (gefällt mir, wie S. Wilson in dem Extravideo einen i Pod zertrümmert, um auf die äußerst unpersönliche Reduzierung der Kunst Musik auf bits und bytes hinzuweisen). Also ich denke man sollte solche Musikalischen Werke auch in Verbindung mit den möglichen Präsentationen sehen, sonst könnten sich die Künstler in Zukunft den Aufwand für eine DVD-Audio Version sparen. Ich fordere allerdings entschieden mehr solche Ausgaben! PS: Es gibt von Porcupine Tree auch DVD-Audio Ausgaben, die die Sonne aufgehen lassen (5.1/DTS Aufnahmen) Warum ein Meisterwerk? 2 von 5 PunktenWarum ist diese CD ein Meisterwerk? Warum? Weil das Album fast unerträglich schwierig ist? Ja vielleicht! Für micht ist das Album absolut nicht "rund", lässt sich sehr schwer hören und die wenig guten Song mit einer ordentlichen Songstruktur kann man suchen (Only Child ist vielleicht so ein Song). Ja, sicher ist es eine Rückblende für Mr Wilson, ein Blick zurück auf seine Stationen seines Schaffens. Nein, ich lege mir lieber eine "normale" Procupine Tree-CD oder Blackfield-CD in den Spieler....das passt einfach besser. Mr Wilson ist klasse, auf jeden Fall. Aber mit dieser CD begeistert er mich nicht. Ich habe mir seit den letzten Marillion-CDs vorgenommen, mir die CDs nicht mehr schönzuhören. Entweder es "schnackelt" beim ersten hören oder eben nicht. Pssst....ich habe die CD mehrmals gehört. Wollte Sie mir wohl doch schönhören. Vergebens. Leider. |
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