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Howl von Black Rebel Motorcycle Club

Zoom Produkt-Bild: Howl
Audio CD von Echo (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,39

4,5 Punkte, empfehlenswert. 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
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Tracks:

  • Shuffle Your Feet
  • Howl
  • Devil?s Waitin?
  • Ain?t No Easy Way
  • Still Suspicion Holds You Tight
  • Fault Line
  • Promise
  • Weight Of The World
  • Restless Sinner
  • Gospel Song
  • Complicated Situation
  • Sympathetic Noose
  • The Line

Produktbeschreibung


HOWL

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Black Rebel Motorcycle Club hat ein paar turbulente Jahre hinter sich. Dem furiosen Karrierestart folgten Ernüchterung, Enttäuschungen und Querelen. Howl, das dritte Album der Band aus San Francisco, markiert nun einen überragenden und in dieser Form nie geahnten Neuanfang.
Was ist da passiert? Mit einem volle künstlerische Freiheit garantierenden Plattenvertrag unter Arm gehen BRMC ins Studio, spielen ihr sehr englisch klingendes Debüt Black Rebel Motorcycle Club ein und mischen insbesondere die britische Gitarren-Szene mit über 200.000 verkauften Einheiten auf. Der Nachfolger Take Them On, On Your Own führt zu Streitereien mit dem Label, Peter Hayes, Robert Levon Been und Nick Jago gehen nach einem längeren Aufenthalt in GB zurück in die Staaten, trennen sich von ihrer Plattenfirma und beschließen weiter zu machen. Erst ohne Drummer Jago, dann mit. Zwölf Monate arbeitete das nach einer Biker-Gang aus dem Marlon-Brando-Film The Wild One benannte Trio stückweise an Howl. Der Sound ist für Fans komplett neu: Weg sind die dreckigen elektrischen Fuzz-Gitarren, weg die prägnanten Keyboards und völlig verschwunden auch die Zitate à la The Jesus And Mary Chain. BRMC klingen sehr, sehr amerikanisch, bewegen sich mit akustischen Instrumenten und viel Piano zwischen Folk, Country und Blues. Neu erfunden hat sich die Band damit nicht, die drei schrieben schon immer Roots-Songs, trauten sich aber nie, sie auch so zu veröffentlichen. Mit Howl beweisen BRMC, dass sie auch anders können. Dass ihnen wie so vielen hoch gehypten Bands nicht nach zwei, drei Alben die kreative Luft ausgeht. Von denen kommt noch mehr Gutes, garantiert. -- Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

BRMC. Howl
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als Howl 2005 erstmals erschien war ich noch sehr mit den beiden Vorgängeralben
von BRMC beschäftigt, um diese Platte würdigend aufzunehmen.

Inzwischen hat Sie einen festen Platz in meiner Plattensammlung und ragt auch in der Diskographie der Band eindeutig heraus.

Ich bin immer noch überrascht wie eine Rock 'n' Roll Band sich stetig so
weiterentwickeln kann. Stillstand verboten!

Das Album läßt sich am Stück durchhören, keine Aussetzter. Denoch gefallen mir vor
allem die Songs Howl, Ain't No Easy Way und der Gospel Song.

Bleibt zu hoffen das auch das neue Album 'Beat The Devil's Tattoo' in 2010
richtig einschlägt.

5 Sterne für eine tolle Platte, und den Mut diese so umzusetzten.
Mut zu Neuem
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ist es denn einem Künstler nicht erlaubt sich zu wandeln? Ich denke doch!
Ich hab das dritte Werk von B.R.M.C. als erstes kennengelernt und war überrascht über deren Kreativität und Feingefühl. Sich nach zwei *ähnlich* klingenden Alben 180° zu drehen ist sehr mutig aber auch lobenswert. Was mag da Weiteres kommen? Seien wir gespannt.
wooow ..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also wie viele Andere war ich von BRMC vorher andere Klänge gewohnt. Aber man kennt ja meistens nur Lieder wie whatever happenned to my Rock'n'Roll un spread your love .. und die wirklich guten melancholischen und atmosphärischen Stücke (vorallem auf dem ersten Album BRMC) werden verkannt. Und als ich dann Howl gehört hatte wars mir endlich klar dass man diese Band nicht nur auf (trotzdem geniale) rockige Stücke beschränken darf.
Und wer meint, dass hier die "wahren" fans enttäuscht werden, dem kann ich nur sagen dass es noch lange keinen wahren fan ausmacht, wenn man nur die ohrwurmigen Rockstücke der Band hören will um mitzu-gehen, -tanzen, -singen usw. .. dafür kann man auch Guns'n'Roses oder ACDC hören (ihgitt ^^)

Aber alles in allem is dieses ALbum genial .. genialer sound .. genial neu .. und vorallem wirkt Howl authentisch, da die Band sich was traut und nicht wie bei Baby 81 langsam anfängt ein wenig ohne Seele zu klingen.

Also wer sich zwischen Baby 81 und Howl nicht entscheiden kann, sollte Howl nehmen, es sei denn er will nur was zum abgehen und ihm ist die Seele der Band egal
Zeitreise mit Klampfe und Bluesharp
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Woran liegt es nur, dass der Motorrad-Club um Peter Hayes nach dem Debut kontinuierlich absinkt? Zuerst in der Qualität: Die Zweite war doch bei aller Sympathie für den psychedelischen Garagenrock der drei Jungs in schwarzem Leder eher nur ein müder Aufguss der ersten mit noch etwas mehr Pfeffer. Die Dritte namens ,Howl' (Ginsberg und Co. lassen grüßen) driftet nun gar in hippieske Lagerfeuerromantik ab. Nichts gegen unverstärkte Gitarren, Bluesharps, Hinterhofatmosphäre - aber kann dieses Retro-Bekenntnis für heute ausreichen? Man schreckt sogar nicht mal vor Pseudo-Gospel-Texten zurück, obwohl sie wohl doch nicht so gemeint sein sollen. Selbst das Cover mit seinem bewusst an die späten Sechziger angelehnten, auf der Rückseite vergilbt wirkenden Design kommt weder witzig noch wirklich überzeugend rüber. Ist das reine Nostalgie oder was? Oder bin ich schon zu alt, um zu kapieren, was die Rückwendung zu gloriosen Zeiten für jüngere Leute bedeuten kann? Ich jedenfalls ziehe die Vorbilder aus dem Folk- und Blues-Lager diesem Sound vor. Denn was die Alten zu bieten hatten, waren klare, bekennende Texte, ein persönlicher Sound, gute Melodien und eine glaubwürdige Selbstdarstellung. Sicher: ,Ain't No Easy Way' und ,Still Suspicion Holds You Tight' sind klasse. Bei B.R.M.C. verkommt die Kopie des alten Sounds doch auch bei diesen Songs eher zu einer eher lahmen Version des Garagenrocks, dem der Stecker rausgezogen wurde. Das eine oder andere Highlight mit der vollen Kanne hätte dem Werk zwischendurch mal ganz gut getan.
Irgendetwas ist es aber doch, was mir die Platte sympathisch macht und mich dazu bringt, sie immer wieder anzuhören. Was meinen die Jungs jetzt genau? Probieren sie nur eine neue Facette ihrer Musik aus oder haben sie einen neuen Kurs gesetzt? Ziehen sie das Konzept des Widerspruchs konsequent durch, müsste nach dem Erfolg von ,Howl' wieder eine Noise-Orgie kommen. Bei Misserfolg wäre wohl eher ein weiteres Kapitel des Folk-Blues-Sounds zu erwarten. Man darf gespannt bleiben. Richtig berechenbar werden die Lederjackenträger wohl nicht werden. Wahrscheinlich geht es genau darum.
Ob mir die Platte jetzt gefällt oder nicht? Fragt mich in einem Jahr noch mal, dann kann ich's euch genauer sagen.
Time won't save our souls...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Abend mit dieser CD, Freunden und Wein und ihr werdet sie lieben! Fügt noch wahlweise ein imaginäres Lagerfeuer ein und stellt euch die Jungs einfach neben euch vor, wie sie nen Gig geben... einfach traumhaft. Kauft diese CD und werdet glücklich. Zum Mit-howlen, Träumen, Zustimmen, Lachen, Tanzen, Kopfnicken, Sex-haben, Weinen, Nachdenken, Küssen, Leben. Danke, BRMC.
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