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Viva La Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,70 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:es braucht nur ein bisschen geduld....dann zündet es 5 von 5 Punktenein absolutes Hammeralbum, das seine Genialität erst nach mehrmaligem Hören offenbart. Und genau das sind die Alben, die man in 20 Jahren noch gerne hören wird. Punkt! Wer halt nur mit dem Finger an der skip-taste des cd spielers sitzt und Larifaricharts musik hören mag, sollte sich lieber an Dieter Bohlen orientieren; allen wirklich wahren Musikbegeisterten kann ich die Scheibe nur wärmstens ans Herz legen Gut, aber nicht herausragend 3 von 5 PunktenIch bevorzuge es, dass sich Bands weiterentwickeln und neue musikalische Facetten einbringen. Leider geht bei Coldplay das Feeling von Album zu Album immer weiter verloren. Auch hier, sei es vor allem die Überproduktion, zum anderen die Songideen. Coldplay versuchen ihr Klangspektrum zu erweitern, leider zu Lasten von guten Songs. Einziger Lichtblick ist "Strawberry Swing", eine ruhige, aber kraftvolle Nummer. "Cemeteries in London" lässt das alte Coldplay- Gefühl noch einmal ansatzweise aufkommen. Trotzdem vermisse ich die Melancholie und Traurigkeit der ersten Alben. Es gibt keinen wirklich miesen Song auf dieser Platte und manche Klangansätze können sich hören lassen, aber es bleibt das Gefühl, dass die Band ihren Zenit schon längst überschritten hat und an Intensität immer mehr einbüßt. Weiterentwicklung hin oder her. Unerwartet kühl und emotionslos 2 von 5 PunktenAls Coldplay-Fan der ersten Stunde war dieses Album für mich eine wahre Enttäuschung. Die Lieder wirken allesamt wie kühle und perfektionistisch arrangierte Konstrukte. Klinisch steril. Keine Spur mehr von solch wunderschönen, emotionalen Songs der Vergangenheit wie z.b. "Yellow","The Scientist","Green Eyes", "Politik", "What if" oder "Fix You", die jedes der drei Vorgängeralben schmückten. Wo sind hier die schönen 'handgemachten' Lieder, mit Seele und Melodie im Vordergrund, anstelle von elektronischer Effekthascherei, Halleffekten und Geschrammel??? Leider Fehlanzeige. Coldplay versteigen sich mittlerweile in den Wahn, um jeden Preis immer 'erwachsener' klingen zu wollen und übersehen, dass die Grundelemente schöner Musik verloren gehen, bei dem Versuch ein hochglänzendes Präzisionsprodukt zu konstruieren. Für jeden, der auf der Suche nach einer feinabgestimmten After-Work Chill-out Dienstleistung ist, dennoch vorbehaltlos zu empfehlen. Unschlagbar! 5 von 5 PunktenNachdem ich das Album gekauft und einmal angehört habe, schloss ich es sofort ins Herz. Seitdem läuft die Platte ständig und ich kann nicht genug davon bekommen! Vor allem Titel Nr. 1 und 5 kann ich empfehlen. Das musikalische Feingefühl, die ungewöhnlichen Sounds und die Stimmung, die das Album vermittelt, sind typisch für Coldplay. Über Geschmack lässt sich nicht streiten - oder doch ? 5 von 5 PunktenCD-Kritik: Coldplay - Viva La Vida Über Geschmack lässt sich nicht streiten oder doch ? Das neue Coldplay-Album Viva La Vida polarisiert das musikinteressierte Publikum wie wahrscheinlich kein zweites mehr in diesem Jahr, wie sich an den zahlreichen lobenden und differenzierten Beurteilungen zum einen, an den plakativen und polemischen Verrissen zum anderen im Rezensionsforum gut ablesen lässt. Man mag kaum glauben, wie weit die beschriebenen Höreindrücke und Bewertungen zu ein und demselben Album teilweise auseinander gehen und man fragt sich des Öfteren, ob die denn wirklich alle das gleiche Album gehört haben oder ob nicht besonders bei den Kritiken mit extrem schlechten Bewertungen eine Voreingenommenheit zum Ausdruck kommt, die den Blick für das Wesentliche verstellt, wo eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Musik von Coldplay schon aus diesem Grund nicht statt findet und auch nicht möglich ist. Es drängt sich einem schnell der Eindruck auf, dass besonders in den Verrissen herzlich wenig bis gar nicht auf die Musik eingegangen wird und man hier überhaupt kein Verständnis für Pop aufbringen will oder kann geschweige denn eine Idee von Popmusik hat. Es werden in einigen Kritiken Argumente gegen das Album in einer Form vorgebracht, die man nur als oberflächlich bezeichnen kann und die Objektivität vollkommen vermissen lassen. Es werden den neuen Coldplay-Songs Negativeigenschaften unterstellt, die selbst für den kritischen Hörer so nicht mehr nachvollziehbar sind und die zudem auch weitgehend konstruiert und damit ungeeigenet erscheinen, die negative Einstellung gegenüber der Produktion in irgendeiner Weise glaubhaft zu untermauern. Statt dessen versucht man das Album zu diskreditieren, indem man in selbstgerechter Manier Allgemeinplätze aneinander reiht und unzutreffende Vergleiche kolportiert (wie z.B. der mit U2, das muss wohl an Brian Eno liegen), dass man sich nur noch an den Kopf fassen mag und sich fragt, warum manche ihre Aversionen ausgerechnet an diesem über weite Strecken untadeligen Pop-Meisterwerk auslassen müssen, wo doch an geeigneten Zielobjekten für Verrisse in den Verkaufscharts nun wahrlich kein Mangel herrscht. Es sei an dieser Stelle nur an das aktuelle Album von Madonna erinnert als ein wirklich abschreckendes Beispiel für eine produktionstechnisch zu Tode geprügelte blutleere Popleiche. Die Kritiker, die kein gutes Haar an Coldplays aktuellen Songs lassen wollen, geben sich zudem auffallend einseitig in ihren Aussagen und man ist eigentlich nur darauf aus, dem Album Mängel und Fehler anzulasten, die der unvoreingenommenen Prüfung beim besten Willen nicht standhalten, insbesondere was auch die Aufnahme- und Klangqualität angeht, die bei weitem nicht so schlecht ausgefallen ist, wie in einigen Rezensionen hier behauptet wird. Vielleicht ist der Grund dafür mehr in der bescheidenen Wiedergabequalität der Musikanlage derjenigen zu suchen. An die Stelle einer objektiven Auseinandersetzung mit der Musik scheint in den Negativ-Kritiken ausschließlich ein fragwürdiges Konglomerat aus individuell vorgefaßten musikalischen Vorlieben und festgefahrenen Hörgewohnheiten zu treten, was beim Hören der Musik natürlich nur schaden kann, wodurch im übrigen jede Musik in ihrer Wirkung von vornherein limitiert und beschnitten wird, ein Grundübel in der Rezeption von Musik allgemein, egal welcher Richtung. Man will keinem zu nahe treten und vorschreiben, wie er diese oder jene Musik zu hören hat, das liegt mir fern und das kann man auch gar nicht. Höreindrücke sind eine subjektive Angelegenheit, das ist vollkommen klar, und über Geschmack, obwohl dieser Begriff in Zusammenhang mit echtem differenziertem Musikhören mir manchmal etwas aufstößt und anrüchig vorkommt, lässt sich bekanntermaßen schwer oder gar nicht streiten. Ich beklage mich auch nicht darüber, dass ein Album oder Teile davon negativ bewertet werden, wenn sie denn wirklich schlecht sind. Ganz im Gegenteil, Ansichten gehen nun einmal auseinander. Und wenn die Argumentation durch stichhaltige Thesen glaubhaft gemacht wird, wird's ja manchmal erst so richtig interessant. Wenn aber über ein musikalisches Werk ohne Niveau, Sinn und Verstand, quasi aus einer Miesmacherei heraus nur noch oberflächlich hinweggegangen und herablassend gerichtet wird und dafür einfach jede Grundlage fehlt, muss man dazu etwas sagen. Hier nur ein kleine Auswahl der skurrilsten Beurteilungen und abenteuerlichsten Verunglimpfungen des neuen Coldplay-Album: nichts zündet wirklich, extrem weichgespült, belanglos, die Arrangements haben keine Kraft, der Sound ist breiig, anspruchslose, einfallslose Liedchen, mal ein bisschen Ambient, mal ein bisschen U2, mit ganz, ganz wenigen Highlights, Schlagermusik, Möchtegernprog! Möchtegernpop! Möchtegerntiefgründler, Coldplay - der Dreck unter dem Fingernagel des Pop...,usw..,usw. Ich würde mich nicht einmal als ausgesprochenen Coldplay-Verfechter bezeichnen, der sich persönlich angegriffen sieht, weil seine Musikhelden in respektloser Weise angegangen und heruntergebuttert wurden und deshalb wie die beleidigte Leberwurst gegen die Übeltäter zu Felde ziehen möchte, um eine Verteidigungsschlacht für das neue Coldplay-Album zu schlagen, das hat es gar nicht nötig, und um sich so die persönliche Genugtuung zu verschaffen. Was einen als Liebhaber von guter (Pop-)Musik aber schon gegen den Strich geht und zuweilen richtig auf die Palme bringt, ist die Dreistigkeit und fehlende Objektivität von einigen der Musik gegenüber, denn was hier im Forum teilweise an Unwahrheiten über das neue Coldplay-Album verbreitet wird, ist schon eine echte Frechheit, die zum Himmel schreit und die geradezu zum Widerspruch herausfordert. Man kann es nicht hinnehmen, wenn unbestreitbare musikalische und inhaltliche Qualitäten eines Albums einfach umgedreht und ins Gegenteil verkehrt werden. Wer an zeitgemäßer Popmusik oder an Musik allgemein interessiert ist und auch ehrlich mit sich selbst ist, dem geht beim Hören schnell ein Licht auf und der merkt schon beim Opener, das Coldplay mit ihrer neuen Produktion technisch und stilistisch auf der Höhe der Zeit liegen und auch popmusikalisch Großartiges geleistet haben. Die Begeisterung, die in den vielen lobenden Rezensionen zum Ausdruck kommt, bestätigt es mehr als deutlich: das Album ist bei der großen Mehrheit der Hörer gut bis sehr gut aufgenommen worden. Coldplay haben hier den Pop-Nerv voll getroffen und genau die Songs komponiert, die sich viele insgeheim erhofft haben. Und das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. Der künstlerisch ambitionierte Songzyklus wirkt trotz der Unterschiedlichkeit der Stücke in Charakter, Ausdruck und Stil in sich geschlossen. Musikalisch spannend wird es auf dem Album immer dann, wenn überraschende rhythmische Brüche und unkonventionelle melodische Wendungen in den Songs neue, unerwartete Verläufe einleiten. Genau diese Überraschungsmomente sind es, neben den erstklassigen Melodien, die das Coldplay-Album innovativ und hörenswert machen. Gut geraten ist auch der neue Coldplay-Sound, dieses Mal um einige charakteristische Klangfarben und Soundtüfteleien vom Produzenten Brian Eno bereichert und erweitert. Das Album verdient es, trotz oder gerade wegen der drei Vorgängeralben, als weiterer Meilenstein in der Coldplay-Geschichte angesehen zu werden. Als Fazit bleibt: Viva La Vida Tolles Album. Thats great Pop! Dicke Kaufempfehlung von einem Coldplay-Gelegenheitshörer! |
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All Hope Is Gone (Limited CD/DVD DigiPak) von SlipknotAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,57 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionSlipknot waren immer eine Band der Extreme, ein Kollektiv, das provozierte und verstörte. Auch All Hope Is Gone klingt wieder verdammt spannungsgeladen - allerdings in erster Linie, weil die Gruppe offenbar kurz vor dem Auseinanderbrechen steht. Menschen entwickeln sich weiter, und im Falle Slipknot bedeutet dies, dass einige der neun Musiker keine sonderliche Lust mehr auf den Psychopathen-Metal haben, mit dem die Band berühmt geworden ist. Auf All Hope Is Gone schwingt der Wahnsinn noch deutlicher als auf dem Vorgänger Vol. 3: (The Subliminal Verses) nur noch unterschwellig mit. Es dominieren moderne Thrash/Death-Metal-Abrissbirnen wie "Sulfur", Hardcore-lastige Hymnen à la "All Hope Is Gone" und melodische Nummern wie "Snuff", die auch von Corey Taylors und Jim Roots Zweitband Stone Sour stammen könnten. Das Songwriting-Niveau des fabelhaften Vol. 3: (The Subliminal Verses) erreicht man zwar nicht ganz, die stilistische Vielfalt und die auch ohne Rick Rubins Mithilfe grandiose Produktion machen All Hope Is Gone aber zu einer gutklassigen Platte. Falls die Band wie von vielen erwartet bald das Zeitliche segnen sollte, ist ihr auf jeden Fall ein würdiges Abschiedsalbum gelungen. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Bestes Slipknot-Album ever! 5 von 5 PunktenIch bin ja eher ein Fan von Linkin Park, aber dieses Album ist einfach nur klasse und verdient definitiv 5 Sterne. Ich habe auch die Vorgänger im CD-Schrank stehen, allerdings hat mir bei denen immer was gefehlt. Bei All Hope Is Gone stimmt aber einfach alles: Der Sound, das Feeling und Coreys Gesang (Ja, tatsächlich Gesang! Und es klingt verdammt gut.). Das Album ist nicht so hart wie die Vorgänger, da muss ich vielen anderen Recht geben. Aber braucht man wirklich noch ein viertes hartes Album? Meiner Meinung nach eher nicht, drei reichen auch. Da die einzelnen Songs an anderer Stelle schon genauer beschrieben wurden erspare ich mir das hier. Die DVD... Ja nee, is klar. Darauf hätte man auch verzichten können. Es sind wahllos Aufnahmen von der Aufnahme der CD zusammengestellt, ohne jedes Kommentar oder interessante Infos. Kann man sich wirklich sparen. TIPP!: Wer unsicher ist sollte am besten in das Album mal reinhören, das funktioniert für jeden der Songs im Internet auf der Seite von RoadrunnerRecords und hat mir persönlich sehr geholfen. Fazit: Meiner Meinung nach ist das Album zwar nicht so hart aber gerade deswegen sehr empfehlenswert. Coreys Stimme ist der Hammer und die CD einfach super, man kann sie von vorn bis hinten durchhören ohne das Langeweile aufkommt. Meiner Meinung nach das beste Slipknot-Album 4 von 5 PunktenSo sieht es aus. Warum? Nun, das selbstbetitelte Majordebüt ist mir ein wenig zu stumpf. "Iowa" machte es zwar besser, aber die Abwechslung fehlte, man darf auch ruhig mal einen Härtegang zurückschalten. Auf "Vol. 3" zeigte die Band dann endlich Vielseitigkeit, was viele alte Fans verschreckte. Jene wollten eben lieber reine Aggression; mir ist das zu eintönig. Wenn ich Aggression will, höre ich mir ein Knüppelalbum von einer Band wie Nile an. "All Hope Is Gone" setzt nun die Richtung von "Vol. 3: The Subliminal Verses" fort, aber meiner Meinung nach sind die Songs im Schnitt noch einen Hauch besser. Gut, auch auf dem Vorgänger gab es Kracher wie "Duality" oder "Before I Forget", aber hier ist alles irgendwie ausgewogener. "Psychosocial" zum Beispiel gefällt durch seinen recht einfachen Groove und ebenso einfaches Riffing in der Strophe, während der Refrain wunderbar melodisch daherkommt. Einen Solopart gibt es ebenfalls, überhaupt werden deutlich mehr Gitarrensoli gespielt. Auch eine waschechte Ballade gibt es ("Snuff"), welche ich sogar zu den besten Stücken des Albums zähle. Der Titeltrack am Ende haut noch einmal richtig rein, inklusive Blast-Beat-Parts. Rein musikalisch geht es insgesamt mal in die thrashige Richtung, dann in Death-Gefilde und schließlich zum (Hard) Rock. Ich verstehe übrigens nicht, warum manch einer mault, dass Slipknot nun aufgrund melodischer Gesänge und gedrosseltem Gas auf Kommerz ausgerichtet seien. Kommerziell erfolgreich waren sie schon immer, da muss man nicht nachhelfen. Es ist halt die Musik, die beim Komponieren entstanden ist, und die ist gut. CD TOP, DVD Flop 4 von 5 PunktenDen Stone Sour Vergleich schenke ich mir. Die CD ist im grossen und ganzen sehr solide, für meinen Geschmack rückt der Herr Taylor mit seiner Stimme zu weit in den Vordergrund. Ich habe nicht das Gefühl das die band aus 9 Mitgliedern besteht. Dieses Album landet bei mir persönlich auf den 4. Platz der Slipknotalben. Die DVD ist für den Eimer, diese paar Filmchen hätten Sie auch als Webepisoden veröffentlichen können, da aber die Limited nur 1¬ mehr kostet kann mann es verkraften. Es ist immer noch Slipknot 5 von 5 PunktenIch kann echt nicht nachvollziehen, wie man Slipknot als Kommerz bezeichen kann und das Album ist nicht hard genug und mein Gott warum singt Corey! Hallo, jede Band entwickelt sich weiter, Slipknot ist immer noch hart und schnell es wird immer noch geschrien, aber es wird halt auch mal ein Refrain gesungen, was ich klasse finde und gerade dieses Album so abwechslungsreich und gut macht, was hab ich den davon wenn sich jedes Album wie das erste anhört und am besten noch jedes Lied das gleiche Riff hat!!?? Das Album ist klasse, kauft es euch! ...sie sind erwachsen geworden... 5 von 5 PunktenEher durch Zufall hab ich mir im Plattenladen meines Vertrauens das neue Slipknot Album angehört, da ich damals mit vor ca 8 Jahren das Bad Psycho Image der Jungs von Slipknot cool gefunden habe. Mittlerweile bin ich erwachsen geworden und die alten CDs gefallen mir nicht mehr. Bei der neuen CD sind jedoch auch die Jungs von Slipknot erwachsen geworden und machen wunderbar schönen Metal. Mich hat die CD von der ersten zur letzten Minute überzeugt und ist bis jetzt der Plattenkauf des Jahres und auf jeden Fall eine Empfehlung wert. |
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Jazz ist anders (inkl. 3-Track Bonus-Download-EP) von Die ÄrzteAudio CD von Hot Action (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungJAZZ IST ANDERS Aus der Amazon.de-RedaktionDie Doppel-CD Geräusch war für Die Ärzte ein künstlerischer Befreiungsschlag voller Experimente und musikalischer Grenzgänge. Auf Jazz ist anders präsentiert man sich wieder etwas kompakter, hat aber erneut einige originelle Ohrwürmer in der Hinterhand. Nach der aufwändigen Geräusch-Produktion rudern Bela, Farin und Rod zurück und machen wieder alles selbst. Zum ersten Mal seit ihrem Debütalbum Debil fungieren sie wieder als Produzenten (was ihnen vorzüglich gelingt), auf Gastmusiker wird verzichtet, und sogar die Fotos im Booklet hat man selbst geschossen. Musikalisch blickt das Trio allerdings nicht zurück, sondern wie immer nur nach vorn. Die 16 neuen Songs (plus drei auf der Bonus-EP) haben Tiefgang, sind facettenreich, stilistisch enorm breit gefächert und niemals Kopien alter Ärzte-Hits. Die beste Band der Welt (aus Berlin) pendelt zwischen rabiatem Punk ("Junge", "Breit", "Heulerei"), komplexem Avantgarde-Rock ("Tu das nicht"), Funk ("Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)"), fast schon schmerzhaft öligen Balladen ("Niedliches Liebeslied", "Nur einen Kuss") und gut gelauntem Sonnenschein-Rock ("Lasse redn", "Perfekt"). Auch textlich tanzt man gewohnt souverän und clever auf diversen Hochzeiten - mit Jazz ist anders stellen Die Ärzte einmal mehr eindrucksvoll ihren Sonderstatus in der deutschen Musikszene unter Beweis. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Super 4 von 5 PunktenWer die Ärzte mag, wird dieses Album lieben! Top Aktuelle Themen und "Charts" und echt klasse Ohrwürmer! Weiter so!!! :-) "Die Welt gehört Dir! Was wirst Du mit ihr machen? Verrat es mir!" 5 von 5 PunktenIch habe das Album gleich nach der Veröffentlichung geschenkt bekommen. Zunächst wurde ich nicht richtig warm damit. Aber "Junge" und vor allem "Himmelblau" fand ich einfach cool vom Sound her. Mit der Zeit steigerte ich mich sozusagen in die Platte hinein und fand immer mehr gefallen an Ihr. Die Songs "Nur ein Kuss", "Lasse redn", "Perfekt" und "Tu das nicht" fand ich zunächst vor allem textlich klasse, bis sich auch bei diesen Stücken herausstellte das sie super komponiert und produziert sind. Mein Lieblingsstück auf dem Album ist eindeutig "Living Hell". Es wird in dem Song thematisiert, in welchem Zustand man sich eigentlich vorfindet nachdem man den Performance-Marathon zum Olymp von Reichtum, Ruhm und der ultimativen Coolness hinter sich hat. Herzlichen Glückwunsch. "Jazz ist anders" ist meiner Meinung nach zur Zeit das beste deutschsprachige Album überhaupt. Ich wage auch mal die These, dass der Stil wie die Ärzte ernste Themen unters Volk bringen, nämlich mit Selbstironie, Witz, gesundem Menschenverstand und mitreißendem Sound, mehr Erfolg mit sich bringt, als dies bei Predigern wie X. Naidoo, H.Grönemeyer oder gar, ganz schlimm, U. Lindenberg der Fall ist. Es steigert sich merklich! 5 von 5 PunktenDas heißerwartete Album hat meiner Meinung nach die Erwartungen erfüllt. Es ist richtig gelungen! Der Opener ist zwar mehr auf wirkung, als auf Inhalt aus, Breit muss nicht gefallen und das niedliche Liebeslied ist nicht so ironisch, wie es gerne wäre, aber der Rest ist absolut stark! 16 Titel, zusätzlich 3 auf der Bonus-EP (Wir sind die Besten ist genial!) + Bonus-Track und das alles in aufwändiger Verpackung, die nur leider zu groß ist. High-End User können mit der Produktion nicht zufrieden sein, aber wer setzt sich schon abends gemütlich in seine perfekt ausgerüstete Klangkammer, trinkt einen schönen Wein und analysiert eine Ärzte Platte? Fans können hierzu feiern, Neueinsteigern sei wie immer die leicht zugängliche 13 empfohlen und mir persönlich gefallen alle Songs noch dreimal so gut, seitdem ich sie 3 Wochen nach Plattenkauf live gehört habe. Sehr gutes Album Auch Ärzte können mal krank werden ... 3 von 5 Punkten... und dieses Album unserer geliebten Helden BelaFarinRod ist der Beweis dafür. Obwohl die Mischung aus Rock und Punk und Pop wieder einmal stimmt, weist das Album eine ungesunde Blässe im Gesicht auf. Vor allem die textlich-kreative Muskulatur hat diesmal einen kränklich schwachen Tonus. Anders gesagt: es gibt sie auch hier, die überragenden Ärzte-Knaller, aber drumherum viel zu viel Füllmaterial. Stark sind auf jeden Fall der Über-Song "Junge" und "Deine Freundin" (genialer Red-Hot-Chili-Peppers-Sound!); das "Lied vom Scheitern" zündet nach dem dritten Hörversuch, "Perfekt" ist für einen Bela-Song überraschend herzerwärmend, "Die ewige Maitresse" rockt! Und selbst "Nur einen Kuss" funkioniert als fast klassisch anmutende Moritat. Und - ja, natürlich: "Wir sind die Besten" ist der Farin-U-Gassenhauer, den wir auf jedem neuen Album erwarten. ABER: zwar musikalisch ansprechend, aber textlich überflüssig sind "Himmelblau", "Heulerei", "Licht am Ende des Sarges" (Bela - bitte nicht noch einen Vampir-Song!), "Niedliches Liebeslied", "Living Hell" oder "Vorbei ist vorbei". Sorry - aber das ist für Ärzte-Niveau einfach nur schwach! Was im GESAMTEINDRUCK fehlt, ist die frühere Bissigkeit eines "Planet Punk" oder "13". Selbst "Lasse redn" ist trotz des schönes Themas einfach nur bieder. Ich diagnostiziere Symptome einer musikalischen Überarbeitung und Schwachbrüstigkeit und verordne den Ärzten hiermit eine längere Kur, um die kreativen Ressourcen wieder aufzufüllen. Sie sollen doch schön alt werden und uns noch lange erhalten bleiben, oder? Musik, die Spaß macht 5 von 5 PunktenIch hatte vorher noch kein Album der Ärzte gehört und fand die ausgekoppelte Singel "Junge" sehr gut. Die Entscheidung zum Kauf der CD war richtig. Zu allererst muss ich die Pizzaschachtel loben: Die Idee, die CD als Pizza zu verkleiden und dann auch in einer entsprechenden Schachtel auszuliefern, ist einfach genial und ist richtig witzig. Ein wahrer Augenfang im Regal. Die Lieder sind - wie Alteingesessene sagen - zu poppig geraten, aber mir gefällt dieser Stil sehr gut. Es gibt Lieder, die viel Inhalt haben und berühren. Hier sind die Lieder "Himmelblau" und "Vorbei" zu nennen, die zum Spaß und einen Sinn am Leben aufrufen. Lieder wie "Breit" versuchen, ihre Nachricht über Ironie zu vermitteln, so richtig klappt das aber meiner Meinung nach nicht ... Trotzdem ist den Ärzten im Gesamtbild eine wunderbare Scheibe geglückt, die mich jedenfalls zum Ärztefan gemacht hat. Noch zu erwähnen ist der Downloadgutschein, der einem noch mal drei tolle Lieder beschert. |
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Viva la Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:es braucht nur ein bisschen geduld....dann zündet es 5 von 5 Punktenein absolutes Hammeralbum, das seine Genialität erst nach mehrmaligem Hören offenbart. Und genau das sind die Alben, die man in 20 Jahren noch gerne hören wird. Punkt! Wer halt nur mit dem Finger an der skip-taste des cd spielers sitzt und Larifaricharts musik hören mag, sollte sich lieber an Dieter Bohlen orientieren; allen wirklich wahren Musikbegeisterten kann ich die Scheibe nur wärmstens ans Herz legen Gut, aber nicht herausragend 3 von 5 PunktenIch bevorzuge es, dass sich Bands weiterentwickeln und neue musikalische Facetten einbringen. Leider geht bei Coldplay das Feeling von Album zu Album immer weiter verloren. Auch hier, sei es vor allem die Überproduktion, zum anderen die Songideen. Coldplay versuchen ihr Klangspektrum zu erweitern, leider zu Lasten von guten Songs. Einziger Lichtblick ist "Strawberry Swing", eine ruhige, aber kraftvolle Nummer. "Cemeteries in London" lässt das alte Coldplay- Gefühl noch einmal ansatzweise aufkommen. Trotzdem vermisse ich die Melancholie und Traurigkeit der ersten Alben. Es gibt keinen wirklich miesen Song auf dieser Platte und manche Klangansätze können sich hören lassen, aber es bleibt das Gefühl, dass die Band ihren Zenit schon längst überschritten hat und an Intensität immer mehr einbüßt. Weiterentwicklung hin oder her. Unerwartet kühl und emotionslos 2 von 5 PunktenAls Coldplay-Fan der ersten Stunde war dieses Album für mich eine wahre Enttäuschung. Die Lieder wirken allesamt wie kühle und perfektionistisch arrangierte Konstrukte. Klinisch steril. Keine Spur mehr von solch wunderschönen, emotionalen Songs der Vergangenheit wie z.b. "Yellow","The Scientist","Green Eyes", "Politik", "What if" oder "Fix You", die jedes der drei Vorgängeralben schmückten. Wo sind hier die schönen 'handgemachten' Lieder, mit Seele und Melodie im Vordergrund, anstelle von elektronischer Effekthascherei, Halleffekten und Geschrammel??? Leider Fehlanzeige. Coldplay versteigen sich mittlerweile in den Wahn, um jeden Preis immer 'erwachsener' klingen zu wollen und übersehen, dass die Grundelemente schöner Musik verloren gehen, bei dem Versuch ein hochglänzendes Präzisionsprodukt zu konstruieren. Für jeden, der auf der Suche nach einer feinabgestimmten After-Work Chill-out Dienstleistung ist, dennoch vorbehaltlos zu empfehlen. Unschlagbar! 5 von 5 PunktenNachdem ich das Album gekauft und einmal angehört habe, schloss ich es sofort ins Herz. Seitdem läuft die Platte ständig und ich kann nicht genug davon bekommen! Vor allem Titel Nr. 1 und 5 kann ich empfehlen. Das musikalische Feingefühl, die ungewöhnlichen Sounds und die Stimmung, die das Album vermittelt, sind typisch für Coldplay. Über Geschmack lässt sich nicht streiten - oder doch ? 5 von 5 PunktenCD-Kritik: Coldplay - Viva La Vida Über Geschmack lässt sich nicht streiten oder doch ? Das neue Coldplay-Album Viva La Vida polarisiert das musikinteressierte Publikum wie wahrscheinlich kein zweites mehr in diesem Jahr, wie sich an den zahlreichen lobenden und differenzierten Beurteilungen zum einen, an den plakativen und polemischen Verrissen zum anderen im Rezensionsforum gut ablesen lässt. Man mag kaum glauben, wie weit die beschriebenen Höreindrücke und Bewertungen zu ein und demselben Album teilweise auseinander gehen und man fragt sich des Öfteren, ob die denn wirklich alle das gleiche Album gehört haben oder ob nicht besonders bei den Kritiken mit extrem schlechten Bewertungen eine Voreingenommenheit zum Ausdruck kommt, die den Blick für das Wesentliche verstellt, wo eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Musik von Coldplay schon aus diesem Grund nicht statt findet und auch nicht möglich ist. Es drängt sich einem schnell der Eindruck auf, dass besonders in den Verrissen herzlich wenig bis gar nicht auf die Musik eingegangen wird und man hier überhaupt kein Verständnis für Pop aufbringen will oder kann geschweige denn eine Idee von Popmusik hat. Es werden in einigen Kritiken Argumente gegen das Album in einer Form vorgebracht, die man nur als oberflächlich bezeichnen kann und die Objektivität vollkommen vermissen lassen. Es werden den neuen Coldplay-Songs Negativeigenschaften unterstellt, die selbst für den kritischen Hörer so nicht mehr nachvollziehbar sind und die zudem auch weitgehend konstruiert und damit ungeeigenet erscheinen, die negative Einstellung gegenüber der Produktion in irgendeiner Weise glaubhaft zu untermauern. Statt dessen versucht man das Album zu diskreditieren, indem man in selbstgerechter Manier Allgemeinplätze aneinander reiht und unzutreffende Vergleiche kolportiert (wie z.B. der mit U2, das muss wohl an Brian Eno liegen), dass man sich nur noch an den Kopf fassen mag und sich fragt, warum manche ihre Aversionen ausgerechnet an diesem über weite Strecken untadeligen Pop-Meisterwerk auslassen müssen, wo doch an geeigneten Zielobjekten für Verrisse in den Verkaufscharts nun wahrlich kein Mangel herrscht. Es sei an dieser Stelle nur an das aktuelle Album von Madonna erinnert als ein wirklich abschreckendes Beispiel für eine produktionstechnisch zu Tode geprügelte blutleere Popleiche. Die Kritiker, die kein gutes Haar an Coldplays aktuellen Songs lassen wollen, geben sich zudem auffallend einseitig in ihren Aussagen und man ist eigentlich nur darauf aus, dem Album Mängel und Fehler anzulasten, die der unvoreingenommenen Prüfung beim besten Willen nicht standhalten, insbesondere was auch die Aufnahme- und Klangqualität angeht, die bei weitem nicht so schlecht ausgefallen ist, wie in einigen Rezensionen hier behauptet wird. Vielleicht ist der Grund dafür mehr in der bescheidenen Wiedergabequalität der Musikanlage derjenigen zu suchen. An die Stelle einer objektiven Auseinandersetzung mit der Musik scheint in den Negativ-Kritiken ausschließlich ein fragwürdiges Konglomerat aus individuell vorgefaßten musikalischen Vorlieben und festgefahrenen Hörgewohnheiten zu treten, was beim Hören der Musik natürlich nur schaden kann, wodurch im übrigen jede Musik in ihrer Wirkung von vornherein limitiert und beschnitten wird, ein Grundübel in der Rezeption von Musik allgemein, egal welcher Richtung. Man will keinem zu nahe treten und vorschreiben, wie er diese oder jene Musik zu hören hat, das liegt mir fern und das kann man auch gar nicht. Höreindrücke sind eine subjektive Angelegenheit, das ist vollkommen klar, und über Geschmack, obwohl dieser Begriff in Zusammenhang mit echtem differenziertem Musikhören mir manchmal etwas aufstößt und anrüchig vorkommt, lässt sich bekanntermaßen schwer oder gar nicht streiten. Ich beklage mich auch nicht darüber, dass ein Album oder Teile davon negativ bewertet werden, wenn sie denn wirklich schlecht sind. Ganz im Gegenteil, Ansichten gehen nun einmal auseinander. Und wenn die Argumentation durch stichhaltige Thesen glaubhaft gemacht wird, wird's ja manchmal erst so richtig interessant. Wenn aber über ein musikalisches Werk ohne Niveau, Sinn und Verstand, quasi aus einer Miesmacherei heraus nur noch oberflächlich hinweggegangen und herablassend gerichtet wird und dafür einfach jede Grundlage fehlt, muss man dazu etwas sagen. Hier nur ein kleine Auswahl der skurrilsten Beurteilungen und abenteuerlichsten Verunglimpfungen des neuen Coldplay-Album: nichts zündet wirklich, extrem weichgespült, belanglos, die Arrangements haben keine Kraft, der Sound ist breiig, anspruchslose, einfallslose Liedchen, mal ein bisschen Ambient, mal ein bisschen U2, mit ganz, ganz wenigen Highlights, Schlagermusik, Möchtegernprog! Möchtegernpop! Möchtegerntiefgründler, Coldplay - der Dreck unter dem Fingernagel des Pop...,usw..,usw. Ich würde mich nicht einmal als ausgesprochenen Coldplay-Verfechter bezeichnen, der sich persönlich angegriffen sieht, weil seine Musikhelden in respektloser Weise angegangen und heruntergebuttert wurden und deshalb wie die beleidigte Leberwurst gegen die Übeltäter zu Felde ziehen möchte, um eine Verteidigungsschlacht für das neue Coldplay-Album zu schlagen, das hat es gar nicht nötig, und um sich so die persönliche Genugtuung zu verschaffen. Was einen als Liebhaber von guter (Pop-)Musik aber schon gegen den Strich geht und zuweilen richtig auf die Palme bringt, ist die Dreistigkeit und fehlende Objektivität von einigen der Musik gegenüber, denn was hier im Forum teilweise an Unwahrheiten über das neue Coldplay-Album verbreitet wird, ist schon eine echte Frechheit, die zum Himmel schreit und die geradezu zum Widerspruch herausfordert. Man kann es nicht hinnehmen, wenn unbestreitbare musikalische und inhaltliche Qualitäten eines Albums einfach umgedreht und ins Gegenteil verkehrt werden. Wer an zeitgemäßer Popmusik oder an Musik allgemein interessiert ist und auch ehrlich mit sich selbst ist, dem geht beim Hören schnell ein Licht auf und der merkt schon beim Opener, das Coldplay mit ihrer neuen Produktion technisch und stilistisch auf der Höhe der Zeit liegen und auch popmusikalisch Großartiges geleistet haben. Die Begeisterung, die in den vielen lobenden Rezensionen zum Ausdruck kommt, bestätigt es mehr als deutlich: das Album ist bei der großen Mehrheit der Hörer gut bis sehr gut aufgenommen worden. Coldplay haben hier den Pop-Nerv voll getroffen und genau die Songs komponiert, die sich viele insgeheim erhofft haben. Und das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. Der künstlerisch ambitionierte Songzyklus wirkt trotz der Unterschiedlichkeit der Stücke in Charakter, Ausdruck und Stil in sich geschlossen. Musikalisch spannend wird es auf dem Album immer dann, wenn überraschende rhythmische Brüche und unkonventionelle melodische Wendungen in den Songs neue, unerwartete Verläufe einleiten. Genau diese Überraschungsmomente sind es, neben den erstklassigen Melodien, die das Coldplay-Album innovativ und hörenswert machen. Gut geraten ist auch der neue Coldplay-Sound, dieses Mal um einige charakteristische Klangfarben und Soundtüfteleien vom Produzenten Brian Eno bereichert und erweitert. Das Album verdient es, trotz oder gerade wegen der drei Vorgängeralben, als weiterer Meilenstein in der Coldplay-Geschichte angesehen zu werden. Als Fazit bleibt: Viva La Vida Tolles Album. Thats great Pop! Dicke Kaufempfehlung von einem Coldplay-Gelegenheitshörer! |
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Forth von the VerveAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionNeun Jahre nach ihrer weltweit betrauerten Auflösung melden sich The Verve einem neuen Album zurück. Die Erwartungshaltung der Presse und der Fans war ihm Vorfeld entsprechend gigantisch. Doch davon lässt sich eine Band von dieser Klasse, die immer schon ihren eigenen Weg gegangen ist, nicht sonderlich beeindrucken. Mit Forth setzt die Gruppe um Sänger und Gitarrist Richard Ashcroft ihre Reise fort, ohne auf der Stelle zu treten. The Verve klingen auf Platte 2008 zwar nicht durchgehend anders als auf ihrem letzten Album Urban Hymns aus dem Jahr 1997. Trotz der langen Pause findet man sich im vertrauten Soundkosmos der zehn Songs sofort ohne Probleme wieder zurecht. Neben der wie gewohnt im Mittelpunkt stehenden Stimme von Ashcroft sorgt vor allem Gitarrist Nick McCabe mit seinem ausdrucksstarken, jedoch nie aufdringlichen Spiel dafür, das man bereits beim ersten Stück "Sit And Wonder" alle Vorbehalte gegen dieses Comeback aufgibt und ganz tief in die süchtig machenden Klangschichten eintaucht. Auch wenn The Verve auf Forth, das die vier Bandmitglieder selbst produziert haben, mit keinem unsterblichen Klassiker wie "Bitter Sweet Symphony" oder "Drugs Don't Work" aufwarten, schaffen sie es mühelos, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Selbst ruhigere Nummern wie "Judas" oder "Numbness" ziehen den Hörer sofort in ihren Bann, ganz zu Schweigen von den in epischen Harmonien schwelgenden Stücken "Valium Skies" und "Appalachian Springs", in denen sich das Quartett von seiner besten Seite präsentiert. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Richard Ashcroft feat. "THE VERVE" 2 von 5 PunktenIch bin kein Fan von The Verve - damals kannte ich die Band noch nicht. Allerdings, nachdem Richard Ashcroft "Keys to the world" herausbrachte, wurde ich auf ihn aufmerksam. Hab mir dann einige Werke von ihm zugelegt. Die -für mich tollen Stücke auf verschiedenen CD`s- sind: - Human Conditions - Bittersweet Symphony - A song for the Lovers - Check the Meaning - Brake the Night with colours und das neue "Love ist Noise", welches nicht wirklich an die vorgenannten Masterstücke heranreicht, aber immerhin oft im Radio gespielt wird und mich dazu bewogen hat, mir dieses neue Werk von ihm bzw. The Verve zu kaufen. Also, mein Resümee: Richard Ashcroft, tolle Stimme, toller Typ, psychodelic...aber nur für Fans!!! Forth - Letzendlich sehr enttäuschend. Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens. Dante Alighieri 5 von 5 PunktenIn diesem Album geht es nicht um individuelle Songs, die sich poppig im Ohr wiederfinden. Vielmehr ist dies ein Konzeptalbum. Kein Album dieses Jahr hat es geschafft, sämtliche Stimmungslagen zu bedienen. "heaven and hell" ist mein Resumee!!! Das ist kein Comeback, sondern ein Schulterschluß! Das ist nicht nur Richard Ashcroft, das ist "The Band"! Thanks a lot!!! ... ich habe Musik gehört ... 5 von 5 Punktenendlich wieder richtige echte Musik, in dieser dunklen Zeit, das beste Album das ich seit langem in Händen halte! Und mit Sicherheit das beste "The Verve" Album seit Bestehen dieser Band. Wobei der Stil des Solisten & Frontmans Richard Ashcroft ( der für mich, ohne hier irgendjemanden zu nahe treten zu wollen, der John Lennon des 20'ten Jahrhunderts ist ) in jedem Lied unverkennbar ist. Ohnehin frage ich mich wozu er die anderen 3 Musiker überhaupt hinzubemüht hat ( vermutlich lediglich aus Werbestrategischen Gründen - Stichwort "Reunion" ) zumal er ja ohnehin alle Songs selbstgeschrieben hat. Obwohl man einige Anleihen aus seinem ersten "GENIALEN" Soloalbum "Alone With Everybody" ( welches in keinem CD Regal fehlen sollte ) ausmachen kann, kann man Ihm das wohl nicht zum Vorwurf machen, die größten Künstler waren ja stets auch große Kopierer und bei sich selbst zu entleihen ist ja keine Schade, zumal es ja ohnehin nur 12 Noten gibt ... Also kurz gesagt, alles in allem grandiose ( nie zuvor gehörte ) Klangteppiche mit Rockelementen gemixt, teilweise recht psychadelisch angehaucht, perfekt produziert, philosophische Texte, Musikstücke mit Ohrwurmqualität. Mein Urteil: DURCHWEG HÖRBAR, wie einst die Konzeptalben von Pink Floyd, ... einziger Ausrutscher ( meiner unbedeutenden Meinung nach ) das 7. Stück "Noise Epic" welches eher in den Bereich Hard Rock bzw. fast schon Heavy einzuordnen ist ( besonders zum Ende hin ) - trotzdem gibt's dafür keinen Punkteabzug, ist ja klar ;-) "Urban hymns" als Meisterwerk bleibt unerreicht 3 von 5 PunktenMit dem vierten Studioalbum haben sich The Verve nun nach fast zehnjähriger Abstinenz wieder zurück gemeldet. Da scheint es schon unglaublich, dass Richard Ashcroft in dieser Zeit selbst drei Soloalben heraus brachte. Dieses Album spaltet die Nation...zurecht...der lange Zeitraum seit dem letzten Album und die Unerreichbarkeit des Meisterwerkes "Urban hymns" scheinen die alten sowie die neuen Fans der britischen Fans viel erwarten zu lassen. "Forth" ist ein hervorragendes Werk von The Verve, ohne allerdings die Klasse des Vorgängers zu erreichen. Aber beim besten Willen, das war niemals zu erwarten. So vielschichtig die Musik auch ist, so verstörend ist sie zugleich. Der Opener "Sit and wonder" beweist, dass Rhythmus und Melodie innerhalb eines Songs so stark auseinander weichen kann, wie einst bei "Catching the butterfly". Viele Facetten der "Verve-Melodie" folgen in 6-8 minütigen Songs, die einen teils mitreißen, teils abstossen lassen. Allein der Schlusstrack "Appalachian springs" ist allerdings ein Meisterwerk für sich, der sich so stark vom Rest der Platte abhebt. Vielleicht hat die Fangemeinde Glück und der Track wird eine Single-Auskopplung. So erspart sich der eine oder andere einen vielleicht "unnützen" Kauf. Ich selbst bin seit Jahren fan von Richard Ashcroft und The Verve (schon vor Zeiten von "Urban hymns"). Wieder zur independent music zurück zu kehren ist The Verve bestens gelungen. Eingefleischte Fans werden sich dadurch nicht verschrecken lassen. Bleibt noch eins anzumerken...wer diese Platte kaufen möchte, sollte wenigstens einmal reingehört haben (und zwar mehr als 30Sekunden), um einer eventuell späteren Enttäuschung vorzubeugen. The Verve "Forth" ist in sich gesehen faszinierend, melodisch, aber auch gleich abstoßend und unnahbar. Was will ein Fan mehr... Definitiv ein würdiger Nachfolger und ein richtig gutes Album!!! 5 von 5 PunktenEs ist schade das heute kein Album mehr die Öffentlichkeit erreicht ohne von oben bis unten durchleuchtet zu werden. Wie schön war es den 90ern als man sich CDs gekauft hat, es sich auf dem Sofa bequem gemacht hat, eine gute tageszeitung bereit lag und man die neue errungenschaft einfach nur gehört hat. es gab keine vermeintlichen musikkritiker die dir immer wieder neue beurteilungen ins ohr gelegt haben und ständig über erneuerungen und weiterentwicklung gefaselt haben. wer the verve schon damals mochte und sich nicht durch irgendwelche pseudos vom weg abbringen lässt, der wird auch dieses album mögen. es ist schlicht und einfach ein tolles album und hat von allem das, was the verve haben muss (dazu gehören auch songs der erst beim 15. mal hören gefallen finden - dann aber um so besser werden). ich habe das erste mal seit 4 jahren wieder eine cd gekauft und nicht bereut. |
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3 Doors Down von 3 Doors DownAudio CD von Universal (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 11,76 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionIhr könnt nicht auf die nächste Nickelback-CD warten? Ihr betrauert immer noch die Auflösung von Creed? Dann dürfte 3 Doors Down exakt das richtige Album für euch sein. Die Multi-Platin-Stars aus dem US-Bundesstaat Mississippi verzaubern auch auf ihrer vierten Scheibe wieder mit einer perfekt in Szene gesetzten Mischung aus gut abgehangenen Post-Grunge-Rockern und einfühlsamen, radiotauglichen Pop-Nummern. Abnutzungserscheinungen sucht man vergeblich, die 3DD-Erfolgsformel funktioniert noch genauso gut wie zu "Kryptonite"-Zeiten. Besonders erfreulich ist diesmal die Tatsache, dass trotz des extrem eingängigen Songmaterials auf eine allzu glatte Produktion verzichtet wurde. 3 Doors Down überzeugt mit warmen, erdigen, vollkommen zeitlosen Rock-Vibes, die Ohrwürmer wie "Train" oder "It´s Not My Time" kongenial unterfüttern. Mit diesem Album werden 3 Doors Down erneut allen Trends trotzen und sich eindrucksvoll im Rock´n´Roll-Haifischbecken behaupten. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Nicht viel mehr als heiße Luft... 2 von 5 Punktenist das neue Album von 3 Doors Down. Ich liebe das erste Album, The Better Life, da ist einfach jedes Lied gut. Die beiden Nachfolger geizen dann schon mit guten Liedern, es finden sich vielversprechende Ansätze, aber zwischendrin kommt immer wieder ein langweiliges Stück, bei dem man sich denkt, das hätt's doch nun wirklich nicht gebraucht. Und so ist es auch bei dieser Platte. Der Opener 'Train', ist ein super Song, der Groove fährt einem in die Glieder und rockt bis zum letzten Ton. Danach dominiert ein Mix aus einfallslosen Riffs und richtig langweiligen, ja fast schon dahingerotzten "Balladen", man vermisst das Gefühl, dass einen bei 'Be like that' z.B. ergreift. Es ist einfach schade, dass so eine gute Band mit einem sehr guten Sänger es nicht über sich bringen kann, von Mainstream-Radiomusik abzurücken, mit der sich halt einfach gut Geld verdienen lässt, und sich wieder auf ihre musikalischen Ursprünge zurückbesinnt, die im kompromisslosen Alternative Rock liegt. Wo 3 Doors Down drauf steht ... 5 von 5 Punkten..ist auch 3DD drin! Sie machen genau da weiter, wo sie letztes Mal aufgehört haben! Nicht mehr und nicht weniger! Wer die Band vorher schon mochte, wird mit dem Album auch wieder glücklich und wer amerikanische Rockmusik "doof" findet, der wird auch dieser Scheibe nichts abgewinnen können! Habe sie vorhin in der Post gehabt & Ich höre sie gerade zum 4. Mal hintereinander. Mir gefällt's! 5 von 5 PunktenJa, was soll ich sagen? Ich finde das Album rundherum gelungen, aus meiner Sicht ist kein wirklicher Skip-Titel dabei. Mindestens die Hälfte der Tracks geht sofort ins Ohr, der Rest wird sich nach mehreren Durchläufen wahrscheinlich ebenfalls dort festsetzen. Klar hat es den typischen Sound von 3DD - wonach soll's denn sonst bitte klingen? Ist ja auch von 3DD, sowas aber auch! Abwechslungsreich ist es meiner Meinung nach schon (also härtere und softere Stücke sowie Tempi-Wechsel dabei); was stimmt, ist, dass einige Titel halt sehr vertraut rüberkommen, so als hätte man die auf einem anderen Album schon mal gehört. Am besten finde ich Train, Citizen-Soldier und Let me be myself. Das sind die Granaten. Der Rest ist immer noch um Welten besser als alles Mögliche, was einem so alltäglich als Hit verkauft werden soll. Meiner Meinung nach ist auch klar, warum The Better Life in vielen Rezensionen immer so gut wegkommt: Es gab keine Bezugsgröße, weil vorher von 3DD nichts da war. Wäre die Reihenfolge der Alben anders, würde man heute wahrscheinlich an The Better Life bemängeln, dass das nichts Neues sei. Überhaupt: Weiterentwicklung wird gefordert! In welche Richtung denn? Härter? O.k., ich -und einige andere Fans wohl auch- würden da mitziehen, aber viele würden sich wohl auch abwenden und sich eine andere Band suchen. Manchmal frage ich mich, was über Deep Purple, Led Zeppelin und was weiß ich wen noch hier früher geschrieben worden wäre. Gottseidank gab's in den Siebzigern solche Plattformen wie diese hier noch nicht, da hab ich mir angewöhnt, einfach mit den links und rechts an meinem Kopf befestigten Empfangsgeräten Musik anzuhören und zu entscheiden, ob mir das gefällt oder nicht. Diese altmodische Gewohnheit habe ich in die heutige Zeit retten können. Vielleicht haben irgendwelche professionellen Musikkritiker damals auch Alben niedergeschrieben, die wir heute als Kult oder Klassiker in den Himmel heben? Insofern sollte man das alles echt nicht überbewerten. Jeder hat seine Meinung und ich empfehle, einfach die Musik zu hören und zu kaufen, die einem gefällt. Absolut überrascht 5 von 5 PunktenNach erstmaligem Hören war ich frustriert - irgendwie war es doch wie Album Nr. 3, das in Qualität und Ohrwurm Qualität eindeutig abgenommen hatte. Aber mit jedem weiteren Hören blieben die Titel besser hängen, egal ob sanftere Töne wie bei "These days" oder herrlicher Rock wie bei "Train" oder "When it`s over". Und dann "Let me by myself"... ein Song, den man bald so innig mitsingt, dass sich Wort für Wort nahezu einbrennt. Auch der patriotische Titel "Citizen Soldier" ist instrumentell grandios eingespielt, was sich mir allerdings auch erst beim wiederholten anhören offenbart hat. Mittlerweile möchte ich behaupten, dass dieses Album, so passend den Namen der Band tragend, das bisher beste, rundeste und textlich interessanteste ihrer bisherigen Schaffenszeit ist. Absolutes Kompliment an 3 Doors Down! Gutes Rockalbum, aber..... 4 von 5 PunktenDas mich keiner falsch versteht. Ich finde das Album ganz gut, aber jetzt kommt das aber! Ich kenne bereits die Alben "Away From The Sun" und "Seventeen Days" und war dann schon ein wenig enttäuscht, dass sich der Sound wie beim Vorgänger anhört. Ein wenig Experimentierfreude hätte nicht geschadet. Maroon5 hat z.B. mit dem zweiten Album gezeigt, wie es gehen kann. Okay, die Konkurrenz (Creed, Live, u.s.w.) schwächelt, aber das ist kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Hammergeil finde ich allerdings die aktuelle Single "Its Not My Time", für mich der beste Song den sie bisher gemacht haben. Die ruhigeren Stücke auf dem Album sind wie immer top. Am besten finde ich "Let Me Be Myself". Warten wir auf Nummer 5. |
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We Sing. We Dance. We Steal Things (inkl. dem Sommerhit "I'm Yours") von Jason MrazAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 11,81 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Gutes Album 5 von 5 PunktenEs gibt nichts zu bemängeln. Manchmal sind auf einem Album nur zwei Hits und der Rest ist Müll, aber das ist hier ganz klar nicht der Fall. Sehr ausgewogen und sympathisch. Gute Laune Album 5 von 5 PunktenJason Mraz hat in letzter Zeit durch seinen Titel "I'm Yours" in unseren Breitengraden sprunghaft an Anhängern und Bekanntschaft zugelegt und dies auch zurecht. Denn bei Jason Mraz ist es nicht nur dieser eine exzellente Titel, sondern das ganze Album "We Sing. We Dance. We Steal Things" ist ein kleines Meisterwerk und im Gegensatz zu meinen Vorrednern finde ich, dass dieses Album seinen eigenen Vorgängern in nichts nachsteht. Im großen Ganzen kann man dieses Album jedoch nur schwerlich einordnen, da jedes Lied für sich andere Elemente reinbringt. Klingt zum Beispiel "I'm Yours" ein wenig nach meinem Lieblingssänger Jack Johnson (dieses leichte Meerfeeling und Entspannen am Strand), so ist "Love for a Child" eine sehr schöne Ballade, welche mit einem sehr eingängigen Refrain daherkommt,und über die Scheidung von einem Ehepaar und die Wirkung auf ihr Kind handelt (Sehr persönlich!). Oder der Song "The Dynamo of Volition", welcher mit leichten Rap Elementen sehr peppig und dynamisch rüberkommt, jedoch auch etwas hektisch am Anfang und im Gesang wirkt und meiner Meinung nach ein wenig zu "elektrisch" für dieses Album ist. Zum Schluss meiner Rezension möchte ich noch meine absoluten Lieblingssongs bennen, welche neben dem genialen "I'm Yours" "Butterfly" und "Details in the Fabric" sind. "Butterfly" ist meiner Meinung ein erstaunlich ruhiger gute Laune Song und "Details in the Fabric" ist eine wunderschöne Ballade die unter die Haut geht. Von mir eine Kaufempfehlung! Vielen Dank für das Lesen der Rezension :) sommer pur -musikalisches anti-depressiva 5 von 5 Punktenalso ich schreibe im moment diplomarbeit, und habe einen durchhänger nach dem anderen, außerdem läßt sich die sonne diesen sommer oft entschuldigen. mit diesem album scheint dir die sonne aus dem allerwertesten, egal obs regnet oder die sonne scheint. mit seinen gute laune songs mit nem bisschen einfluß auch von reggea hier und da, ist jeder titel echt den kauf wert. ich möchte dieses album für diesen sommer nicht mehr missen. thumbs up! Mraz wie gewohnt mit leichtem Studio-Hänger... 3 von 5 PunktenAch ja, Jason Mraz macht's uns nicht leicht. Nach Jahren in der - zumindest in Europa - Unbeachtetheit der Öffentlichkeit, ist es nun ausgerechnet der jahrealte Track "I'm Yours", der Mraz ins gleißende Rampenlicht katapuliert - Cola-Werbung und Hintergrundmusik in unzähligen Fernseh-Soaps inklusive. Für Fans der ersten Stunde ist das natürlich ein Frevel, "Ausverkauf!" wird da bereits geschrien und Immergestrige beschwören bereits den "Untergang des Jasons, wie ICH ihn liebe". Alles Firlefanz, wenn man sich das aktuelle Album "WSWDWST" anhört. Denn da ist eigentlich alles beim Alten - und doch alles so anders... irgendwie. Jason Mraz, den kalifornischen Sunnyboy mit Hut und chilliger Attitüde, musikalisch zu (be)greifen, ist nahezu unmöglich. Was in erster Linie allerdings darin begründet liegt, dass er sich selbst nicht sicher ist, was er sein will. Oder besser gesagt: Marz will sich überhaupt nicht festlegen. Sein Debütalbum "Waiting for My Rocket to Come" bot radiotauglichen Akustik-Pop und Singer-/Songwriter-Material ("The Remedy" und "You and I Both" waren sogar auch hierzulande kleinere Hits), Album Nummer 2 ("Mr.a-Z") ging in eine steriler produizierte Poprichtung, und nun also der dritte Streich, der vershiedene Trends der Vorgänger auffasst und vorantreibt, der aber auch neue Elemente hinzufügt, dominierend dabei Funk und ein wenig Soul. In sich klingt daher WSWDWST komplett anders als die beiden Vorgänger (die sich aber auch nicht stark ähnelten). was erwartet den Hörer bei WSWDWST? 12 Songs, davon etwa die Hälfte im schnelleren Bereich, die andere Hälfte im Midtempo- bzw. Balladenbereich. Drei Tracks bestechen durch den hervorragenden Einsatz von funkigen Bläsern, zwei Songs fallen aufgrund der Gastsänger auf (Colbie Caillat und James Morrison). Bei den Balladen gibt es Gewinner ("Details in the fabric" gehört zum großartigsten, was Jason bisher veröffentlicht hat) und Verlierer (egal wie persönlich "Love for a child" auch sein mag - als Beitrag zum Thema Scheidung ist es ein unerträglich pathetischer Murks, dessen Melodieführung auch nicht zu Mraz'schen Glanztaten gehört). Dazwischen glänzen "I'm yours", das auch als Studioversion zu überzeugen weiß, und die angenehm schrägen "Coyotes" und "Only Human" (super!). Zum Schluß wird's richtig leise mit dem perfekt choreographierten "Beautiful Mess", ein würdiges Outro eines wie immer zwiespältigen Studioalbums. Warum bleibt dieser etwas unperfekte Gesamteindruck? Nun, zum einen liegt das am bisher bei allen Alben von Mraz zu beobachtenden Unvermögen, dieses riesige Talent, welches Mraz zweifelsfrei ist, und die ungemeine Spielreude der beteiligten hochkarätigen Musiker roduktionstechnisch einzufangen. Zu steril wirken die Studioversionen, nur selten blizt da das auf, was aus den Songs mit mehr Mut zur Rohigkeit hätte werden können; live-Mitschnitte der jüngsten Konzerte beweisen, wie groß das Songmaterial auf WSWDWST tatsächlich ist, wenn es nur ewas rotziger präsentiert wird. Hinzu kommt eine etwas unglücklich gewählte Trackliste, die durch die Anordnung der Songs nach Song Nummer vier in ein "Loch" von drei langsamen Nummern fällt. Dadurch wirkt das Album in sich unstimmig und präsentiert schnelle und langsamere Stücke zu wenig durchmischt. Und zu guter Letzt wird auf dem vorliegenden Album nur in wenigen Momenten deutlich, welch Talent der Mraz eigentlich ist. Stimmlich gibt es nur wenige Momente, in denen er richtig begeistern kann (und eigentlich kann er das nun wirklich!), und auch musikalisch ist das ganze ein weni zu "sauber" und uniform. Insgesamt ist WSWDWST ein vielleicht etwas zu bemüht "chilliges" Album geworden, welches komplexere Songstrukturen, wie sie auf dem Debütalbum z.B. in Form von "Tonight not again" noch zu hören waren, nicht zulässt. was bleibt, ist ein halbes Dutzend großartiger Sommertracks, ergänzt durch ein, zwei hervorragende Balladen und ein paar überflüssige Tracks. Für eine Höchstbewertung als Album reicht das sicherlich nicht, aber man darf sich schon jetzt auf eine neue Live-Veröffentlichung in naher Zukunft freuen, in deren Rahmen die neuen Songs dieses Albums so scheinen können, wie sie es verdient haben. Und bei denen dann auch Jason wieder etwas mehr zur Geltung kommt. Empfehlung erneut: Jason Mraz - Live: Tonight, not again angucken und staunen, staunen, staunen - beinahe alle Songs auf dieser DVD sind in der Live-Version besser als auf dem Studioalbum "Waiting for my rocket..." Total gute abwechslungsreiche CD 5 von 5 PunktenKannte den Künstler eigentlich gar nicht und habe die CD nur anhand der Abspielliste hier gekauft und bin begeistert, wie klasse die Musik ist. Teils fröhlich, teils groovig und auf jeden Fall eine angenehme Stimme. Absolut empfehlenswert ! |
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Rock N Roll Jesus von Kid RockAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungROCK & ROLL JESUS 5 Kundenrezensionen:All Summer long! 5 von 5 PunktenDies ist mein erstes Album von Kid Rock. Ich habe All Summer long laufend im Radio gehört und dachte mir, komm' hör dir doch mal das ganze Album an. Und ich war sehr angenehm überrascht. All Summer long gefällt mir am besten. Am schrägsten finde ich Sugar. Da ich Kid Rocks andere Alben nicht kenne, kann ich auch keine Vergleiche ziehen. Ich kann zu diesem Album nur sagen, jedes Lied klingt anders und das macht ein gutes Album aus. Eine wirklich abwechslungsreiche, schöne CD. All Summer long ist jedoch unübertrefflich! "Man Country"! 3 von 5 Punkten...und zwar, weil der Kerl kein "Kid" mehr ist und auf diesem Album wenig "Rock" zu hören ist. Ich muss dazu sagen, dass ich die Auskopplungen von Kid Rock immer super fand ("Forever", "American Badass" oder "Bawitdaba"), allerdings nie ein Album gekauft habe. Bei "Rock and Roll Jesus" habe ich reingehört und habe auf Anhieb 3 Songs gefunden, die mir gefallen haben und ich brauchte dringend neue Musik also habe ich zugegriffen. Jetzt nach mehrmaligen Hören des Albums, muss ich sagen "naaaaja". Kid Rock ist erwachsen geworden, weniger "middlefinger-swinging-f*ck-you" -Attitüde, dafür mehr Sinnieren über seine Vergangenheit. Das ist gut und die unbedarften, sommmerlichen, groovigen Beats a la "All summer long" finden sich auf mehreren Tracks. Das macht Spass, ist leicht zu hören, geht ins Ohr aber dabei ist es auch gleichzeitig ziemlich unspektakulär und wird dadurch wohl auch schnell wieder vergessen. Klauen tut Herr Rock wieder bei jeder Gelegenheit, finde ich aber nicht schlimm, denn so kennt man ihn ja. Ausserdem wenn man "gekonnt" klaut und das auch nicht leugnet, kann es durchaus hilfreich sein, einen Hit zu landen (siehe die Leihgabe von Lynyrd Skynyrd's "Sweet Home Alabama"). Sein Musikstil ist um einiges sanfter geworden (zumindestens im Vergleich mit den mir bekannten früheren Songs). Auf dem gesamten Album gibt es keinen harten Metal-Song, zwar kreischen ab und zu die Gittaren und auch Herr Rock, aber richtig hart ist das alles nie. Stattdessen gibt es bei fast jedem Song Country-Elemente und der Song "Half your age" ist sogar eine reine Country-Ballade. Wieso also nur 3 Sterne? Wie bereits gesagt, das Album ist leichte Kost und die Songs sind so belanglos und unbedarft, dass einen eigentlich nichts daran stören KANN und genau das ist mein Kritikpunkt. Mir fehlt bei dem neuen Album die Härte, die Unangepasstheit und vor allem der Mut zum Anecken. Mit dem, was Kid Rock uns hier präsentiert, kann er praktisch nichts falsch machen und deshalb wirkt es nicht "Real", obwohl dies ihm angeblich am wichtigsten ist. Auf mich wirkt es angesichts seiner bisherigen Karriere nicht authentisch. Für mich ist Kid Rock ein rotzfrecher Rocker, der sich nicht um die Meinung der Anderen schert, sein Ding durchzieht und das laut und hart tut, dass jeder es hören kann. Dahingegen ist sein neues Album musikalisch gesehen wie eine Geldanlage in festverzinsliche Wertpapiere, kein Risiko, sicher aber irgendwie auch Spiesser-langweilig. Hinzu kommt, dass ich irgendwie durch die Presse UND das neue Album das Gefühl habe, dass Pamela Anderson an all dem Schuld ist. Diese Frau scheint wirklich alle Männer zu brechen, denen sie begegnet und mit Kid Rock hat sie das auch geschafft. Ausser Prügeleien mit Tommy Lee, Angriffen auf Paparazzi und kläglichen Versuchen, seine Ex zurückzubekommen, hat man ja in letzter Zeit wenig von ihm gehört. Deshalb tut es ihm vielleicht gut, durch seinen Hit "All Summer long" wieder in Geld zu schwimmen. Einen bitteren Nachgeschmack hat er allerdings wohl immer noch und dies muss er dem Hörer peinlicherweise auch mitgeben, denn "Half your age" ist ein Song für (gegen) seine Exfrau, in der er wie ein 13jähriger singt "Meine Neue ist viel jünger und hübscher wie du - ÄÄÄÄTSCH". Der Song ist echt cool, ich mag Country, aber die Message ist so peinlich, dass Kid Rock beim Singen quasi selbst seinen restlichen Stolz freiwillig aus dem Fenster tritt. HIGHTLIGHTS des Albums: - "Rock and Roll Jesus" (Vom Prinzip her ähnlich wie "All summer long", etwas härter. Groovt wie die Hölle!) - "All summer long" (Wer "Sweet home alabama" mag, kann bei diesem Sommer-Hit nur mit dem Kopf nicken) - "Half your age" (Wie gesagt, peinliche Message, aber ein echt cooler Country-Song) - "Lowlife" BONUS TRACK (Kid Rock zählt sich selbst nicht mehr ganz so mutig zum "White Trash" aber bei Lowlife, nimmt er sich selbst auf die Schippe. Wieder mit Country-Einflüssen und einer Prise Rock, sehr groovig) Tja, wie bereits gesagt, 3 von 5 Sternen aber richtig STÖREN kann einen nichts daran. Wer wie ich "All summer long" nicht mehr aus dem Kopf bekommt und mehr davon möchte, kann ruhig zugreifen. Ein paar Songs werden bestimmt gefallen, der Rest vielleicht nicht, aber die 14 EURO ist das Album schon wert. Wer jedoch die harten Töne von Kid Rock früher mochte, wird bei dem neuen Album mit Sicherheit mit der Müdigkeit kämpfen müssen. Summer Feeling all day long 5 von 5 PunktenAbsolute hammer Platte! Habe bisher nur Auszüge gehört, aber ab morgen steht das Teil auch in meinem CD Regal. Ok den Titel "All summer long" müsste mittlerweile jeder kennen der ein Radio besitzt, aber selbst die anderen Songs sind vom aller feinsten! Geil! Must have! Absolut empfehlenswertes Album 5 von 5 PunktenVorab: Ich würde mich nicht unbedingt als Fan von Kid Rock bezeichnen. Also konnte ich recht objetiv an die Bewertung herangehen. Wer kennt es nicht aus dem Radio: "All Summer Long" - eine Art Cover-Version auf Abwegen von "Sweet Home Alabama". Wer das Stück mag, sollte sich das Album kaufen. Denn darauf erwartet euch noch einiges mehr! Insgesamt für mich eine Super-Produktion, die ich so von Kid Rock nie erwartet hätte. Das Album kann man von A bis Z durchhören ohne sich zu langweilen. Es gibt wie auf jeder Scheibe Höhen und Tiefen die auch sicherlich jeder anders beurteilt, aber insgesamt eine wirklich gute CD. Fazit: Unbedingt kaufen - für mich bisher eine der besten CD's der letzten Monate. Auch wenn sie bereits im Oktober 2007 veröffentlicht wurde. Ich würde sie sofort wieder kaufen! Unglaublich............ 5 von 5 Punkteneinfach unglaublich was Kid Rock hier bietet......sehr sehr vielschichtigen (Folk, Country, Blues, Gospel) Rock der - top produziert - sofort anschlägt....einfach geil...... |
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Du Nicht Er Nicht Sie Nicht (CD + Bonus-EP, exklusiv bei Amazon.de)Audio CDDer Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden. ISBN: |
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Monster (Limited Edition inkl. 1 Bonustrack exklusiv bei Amazon.de) von OomphAudio CD von GUN (SonyBMG)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 14,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionOomph! geben sich keine Blöße: Auch nach fast 20 Jahren sind bei dem Wolfsburger Trio keinerlei kreative Abnutzungserscheinungen erkennbar, Monster zählt im Gegenteil sogar zu den besten Alben im Bandkatalog. Der zehnte Longplayer der Gruppe, die maßgeblich Pate für den typischen Rammstein-Sound stand, überzeugt mit der bewährten Oomph!-Mixtur aus unwiderstehlichen Hitmelodien, variantenreichen Arrangements und einer kleinen Prise Provokation. Auch diesmal jongliert man mit heiklen Themen, experimentiert mit Klängen und stilistischen Schlenkern, im Mittelpunkt stehen aber jederzeit die originellen Refrains, die Monster deutlich von allen Nachahmern und Trittbrettfahrern abheben. Ohrwürmer wie "Beim ersten Mal tut´s immer weh", "Wer schön sein will, muss leiden" oder "Labyrinth" setzen sich schon nach dem ersten Durchlauf im Langzeitgedächtnis fest und reihen sich problemlos in die Trophäengalerie der großen Oomph!-Hymnen ein. Amazon.de bietet euch eine exklusive Version von Monster an, die neben der Limited-Edition-DVD mit zwei Videoclips und einem Making-of den nur hier erhältlichen Bonustrack "Ich will dich nie mehr sehen" auffährt. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Mittelprächtig aber doch nett 3 von 5 PunktenEinige meinen das dies das schlechtestes Album von Oomph! sei, gut das ist Geschmackssache, ich fand Wahrheit oder Pflicht schlecht. Mit diesen Album zeigen Oomph! noch einmal sehr deutig das sie beim Rock angekommen sind und dort erstmal verweilen bleiben. Auch hier auf der CD findet man keine Knaller wie "Krüppel" oder "Wunschkind" die durch ihre groben Text im Ohr blieben. Doch "Revolution" ist ein guter Versuch auch "6 Fuß tiefer" ist gar nicht so übel. "Labyrinth", ist ein Song der ein Ohrwurm ist, einfacher Text, einprägsamer Refrain. Auch wenn das Album nur ein Mittelmaß ist, finde ich es gut. Kein Monster aber geil 4 von 5 PunktenNun, zunächst sollten wir dem Trio einen herzlichen Glückwunsch zurufen. Es ist dies das bereits zehnte Studioalbum einer Band, die zwischen allen Stühlen und Stilen siedelt. und Oomph! gehören nach wie vor völlig zu recht zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands der Gegenwart und neben LACRIMAS PROFUNDERE auch zu den besten! Beim ersten Mal tut's immer weh" (mittlerweile nur noch in einer zensierten Version im Netz) kennt wohl eh schon jeder! Und auch mit diesem Album kann man der Truppe wohl kaum vorwerfen keinerlei Neuerung in ihren Sound eingebracht zu haben: z.B. -In deinen Hüften- kommt mit einem völlig untypischen Akkordeon ums Eck kommt. Wer schön sein will muss leider etwa ist ein Instant-Hit. -In Deinen Hüften- mahnt man vor der immer noch allgegenwärtigen Gefahr Aids. Zwar geht nicht jeder Song direkt derart ins Hirn wie das marschierende -Labyrinth- etwa -Revolution- tendiert leicht gen Durchschnitt, aber dem stehen zum Glück zur Genüge waschechte Granaten wie -Brich aus- gegenüber. Unterm Strich wieder ein gewohnt gutes Album der Jungs allerdings kein -Monster- wie in etwa Songs for the last view von LACRIMAS, aber schämen müssen sich Oomph! dafür beileibe nicht. Sehr gutes Album 5 von 5 PunktenEin Album genau nach meinem Geschmack. Selbst die Ballade ist hörenswert. Da Rammstein nicht in die Gänge kommt, für mich ein gleichwertiger Ersatz. Wenn nicht sogar besser. Klasse Band, Klasse Musik, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Weiter AUF KURS 4 von 5 PunktenIch habe mir "Monster" jetzt mehrere male durch gehört. Anfangs hätte ich der Platte wohl höchstens 3 Sterne gegeben, finde sie aber mittlerweile doch ganz okay. Insbesondere als älterer Oomph!-Fan muss man sich halt erstmal an einige Umstände gewöhnen und diese auch aktzeptieren um am neuen Output Gefallen finden zu können: 1: Im Vorfeld las ich einiges darüber, dass die 10. Scheibe eine Art Querschnitt durch das Schaffen der Band bietet. Dies ist eindeutig falsch! Der Kurs der letzten beiden Platten wird hier ganz klar fortgeführt. Der Großteil der Songs verbindet relativ hartes, aber stets rockiges Riffing mit sehr eingängigen, schön gesungenen Refrains und funktioniert nach dem gleichen Schema, wie "Gott ist ein Popstar" oder "Träumst du". Wer der Band vorwirft seit einiger Zeit ein wenig zu sehr auf die Charts zu schielen, wird diese Meinung nach "Monster" auch nicht ändern. Auch fällt weiterhin auf, dass Deros Texte oftmals nicht mehr so viel Interpretationsspielraum lassen, wie auf früheren Alben, sondern direkt aussprechen, was gemeint ist. Dies schmälert meiner Meinung nach etwas den künstlerischen Aspekt und wirkt manchmal leider etwas plump. 2: Oomph! haben nichts mehr von dem intensiven Schmerz oder der Wut, sowie der Aggressivität in ihren Songs, wie auf den (ganz) alten CDs. Einen so gnadenlosen Schlag in die Magengrube, wie "Hast du geglaubt", "Krüppel" oder gar "Wunschkind" hat man wohl nicht mehr zu erwarten. Oomph! machten nach "Unrein" einen gewaltigen Schritt und liessen mit "Plastik" und "Ego" wesentlich mehr Melodie und Melancholie in ihren Songs zu (Was ihnen mit Sicherheit einen gewaltigen Zulauf an weiblichen Fans einbrachte) und gingen ab "Wahrheit oder Pflicht" in eine wesentlich rockigere, "angeschwärzte", modernere Richtung (was die nächste Generation mit an Bord holte). Irgendwie ist das ja auch in Ordnung. Alles hat eben seine Zeit! Nach meiner ersten Entäuschung und meinen neuen Erkenntnissen, gewährte ich der CD noch weitere Durchläufe und freunde mich mehr und mehr mit ihr an. Zwar plätschert das ein oder andere Lied für mich nach wie vor recht belanglos dahin, aber das ist ehrlich gesagt ja nun weder neu, noch ungewöhnlich. Auch die oben kritisierte Direktheit der Texte finde ich mittlerweile teilweise sogar gut. Nachdem der Punk-Rock zu weiten Teilen tot ist, der HipHop sich momentan wohl lieber mit "Wer hat den Längsten?" beschäftigt und sich die meisten der deutschsprachigen Metal-Bands derzeit davon distanzieren politisch oder allzu sozialkritisch sein, finde ich es eigentlich ganz cool, wenn Oomph! bei "Wer schön sein will...", "Revolution" oder "In deinen Hüften" klare Stellungen beziehen! Mit "Auf Kurs" hat man sogar eine richtige Ballade im Gepäck. Finde ich mutig! Und schön! Und gut! Ich möchte auch noch die Vielseitigkeit und Experimentierfreude von Dero als Sänger positiv hervorheben und bemerken, das "Monster" ein ganzes Stück abwechslungsreicher als der Vorgänger gelungen ist. Wer sich damit abfinden kann, dass Oomph! jetzt nunmal einfach recht eingängig klingen, eher rocken als Arschtreten und auch aus der Klingeltonsammlung eines 14jährigen in der S-Bahn zu einem rüber schallen, der kann mit "Monster" durchaus seinen Spaß haben! Denn Oomph! sind nach wie vor eine der coolsten deutschen Bands! Also Regler nach rechts und Rock on! Bestes Oomph! Album 5 von 5 PunktenHabe das Album seit 3 tagen und habe es bereits schon 15 mal durchgehört und ich kann einfach nicht aufhören es zu hören, das Album ist das beste was oomph! bisher rausgebracht hat! Also kaufen kaufen! |
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